EU-Handelskommissar sorgt mit Beleidigung von Juden für Empörung
Der ehemalige Außenminister Belgiens, Karel de Gucht, bezeichnete Juden weltweit als rechthaberisch und warnte vor der jüdischen Lobby und ihrem Einfluss auf die US-Politik. Diese umstrittenen Aussagen empören nun die jüdische Gemeinde.
Karel de Gucht, der nun als EU-Handelskommissar in Brüssel tätig ist, äußerte dies gegenüber dem Radiosender VRT bei einem Gespräch zur Palästina-Frage. "Deswegen ist es nicht einfach selbst mit einem gemäßigten Juden ein rationales Gespräch über das zu führen, was sich im Nahen Osten abspielt", so de Gucht.
Weiterhin sagte er: "Unterschätzen Sie nicht die jüdische Lobby auf dem Capitol Hill, das ist das amerikanische Parlament. Das ist die bestorganisierte Lobby, die es dort gibt." Die Chancen für Frieden im Nahen Osten hält er deshalb für gering.