03.09.10 17:15 Uhr
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Anglikanische Kirche zweifelt Stephen Hawkings These an

Der bekannte Astrophysiker Stephen Hawking stellte vor kurzem die These auf, dass das Universum durchaus ohne das Eingreifen eines Gottes entstanden sein könnte (ShortNews berichtete). Seitens der anglikanischen Kirche formiert sich nun heftiger Widerstand gegen Hawkings Behauptung.

In einem Interview mit der Tageszeitung "The Times" wurde Hawking vom Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, kritisiert. Williams sagte, dass die Physik allein nicht imstande sei, die Existenz der Erde zu erklären. Dies sei ihm zufolge nur der Existenz eines intelligenten Wesens zuzuschreiben.

Der britische Biologe Richard Dawkins stellte sich unterstützend auf die Seite des Astrophysikers. Er bezeichnete die von Hawking beschriebene Argumentation gegen Gott als "Paukenschlag" und verglich sie mit dem Darwinismus, durch den ein Gott bereits aus der Biologie "herausgekickt" wurde.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kirche, Gott, Widerstand, Theorie, Glaube, Stephen Hawking, Astrophysik, These
Quelle: www.welt.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2010 17:15 Uhr von alphanova
 
+51 | -10
 
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Was bleibt denen auch anderes übrig, als Hawking zu kritisieren? Würden sie ihm Recht geben, wäre das ja praktisch ein Eingeständnis für die Fehlbarkeit der ganzen Gottes-Fanclubs. Also wird halt mal kritisiert, selbstverständlich ohne jede Grundlage.
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03.09.2010 17:32 Uhr von blu3bird
 
+26 | -12
 
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Also Gott wurde von den Menschen erschaffen, aber die Menschen sind erst nach dem Universum entstanden. Wie konnte dann Gott das Universum erschaffen? Hatte er eine Zeitmaschine? Wenn ja, welche Koordinaten hat er da eingestellt? Raum und Zeit gab es ja damals noch nicht...
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03.09.2010 17:33 Uhr von anderschd
 
+33 | -6
 
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Kirche Kontra: .
.
.
.
Wahrheit!
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03.09.2010 17:41 Uhr von wordbux
 
+7 | -20
 
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03.09.2010 17:46 Uhr von Animus2012
 
+14 | -12
 
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gott: ist eine these...
man kann sie nicht beweisen aber auch nicht wiederlegen
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03.09.2010 17:54 Uhr von Plazebo2
 
+10 | -7
 
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Meiner Ansicht nach: ist es sehr arrogant zu meinen das ein höheres Wesen uns geschaffen und "auserwählt" hat. Aber der Mensch glaubt das ja nicht das er nur aus puren Zufall entstanden ist er muss ja einen tieferen Sinn darin sehen das es ihn gibt.

Zudem gibt es ich einen Interessenkonflikt an dem Erzbischof da er natürlich den Glauben der Kirche hat und auch für sie spricht.
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03.09.2010 17:54 Uhr von artefaktum
 
+18 | -8
 
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@ Getschi: "Vielleicht sollte er sich einfach damit begnügen, dass Hawking Gott in keinster Weise widerlegt hat."

Wer behauptet, muss beweisen: Wer sagt, Gott gibt es, muss das beweisen.

Wenn ich sage, auf dem Mars leben grüne Gummibärchen, muss ich das beweisen. Wenn ich das nicht glaube, muss ich gar nichts beweisen.

(Das behauptet Dawkins übrigens auch)
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03.09.2010 18:00 Uhr von wussie
 
+12 | -4
 
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Unter Wissenschaftlern: gibt es viele Meinungen dazu. Es gibt sogar eine wissenschaftliche Form von Kreationismus.
Ist wirklich interessant das mal zu lesen. Manche sagen dass das Universum von einem "Gott" erschaffen wurde indem er den Urknall erzeugt hat, andere sagen dass die "Saat" des Lebens von einem "Gott" ausgesät wurde und es sich dann von alleine entwickelt hat usw.
Wirklich widerlegen kann man davon nichts. Und es wäre bei unserem lächerlichen Wissensstand auch sehr arrogant irgendwas auszuschließen.

Das sage ich als Atheist.

[ nachträglich editiert von wussie ]
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03.09.2010 18:12 Uhr von wussie
 
+7 | -9
 
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doch, ja, wirklich, si si, yes, you bet: Genauso wie es ein Glaube ist dass sich das Leben von selbst aus irgend einer Suppe entwickelt hat. Wirkliche Beweise gibt es dafür nicht, genauso wenig dafür wie der Urknall zustande gekommen ist oder was das Universum überhaupt ist. Ob es zu etwas anderem gehört, usw.
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03.09.2010 18:33 Uhr von wussie
 
+4 | -7
 
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Yep: Schau mal nach Dr. Roy Spencer z.B. Ist nur einer von vielen. In seinem Fall heißt es Intelligent Design.

Welche Indizien? Vermutungen und wackelige Theorien sind das, nicht mehr.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass wir sicherlich sehr beschränkt sind. Jemand hat es mal schön ausgedrückt wie Ameisen uns sehen und dass wir intelligentere Wesen als uns selbst wahrscheinlich genauso wenig verstehen und wahrnehmen würden. Deswegen könnten wir einen "Gott" auch gar nicht verstehen oder richtig wahrnehmen und somit auch nicht beweisen.
Chemische, mathematische und physikalische Zusammenhänge gibt es sicher, aber das schließt nicht aus dass diese "jemand" eingeleitet hat.

So ist nunmal meine Meinung. Ich habe aus der Geschichte gelernt dass Wissenschaft oft viel zu arrogant war und immer noch ist, deswegen bleibe ich selbst der Ignoranz lieber fern.
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03.09.2010 18:36 Uhr von artefaktum
 
+10 | -6
 
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@Oberlehrer: "Ist Hawking Theologe?"

Auf welcher Grundlage fußt, dass Theologien da kompetenter sein sollen?

(Ich frag mal ganz absichtlich so provokativ)

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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03.09.2010 18:37 Uhr von fallobst
 
+7 | -9
 
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lol, ein erzbischof äußert sich zur astrophysik: schuster bleib bei deinen leisten.
ist ja so, als würde ein blinder von farben reden.
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03.09.2010 18:57 Uhr von artefaktum
 
+8 | -4
 
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@Oberlehrer: Wenn ich dir sage, ich glaube an die griechischen Götter (Zeuss, Poseidon, usw,) musst du mir dann das Gegenteil beweisen?

(Und bitte bedenke, dieser Glaube ist gerade mal ein paar tausend Jahre alt, in der Geschichte der Menschheit ein Klacks)
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03.09.2010 19:20 Uhr von fallobst
 
+7 | -0
 
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oberlehrer: hey hey hey
du verstehst anscheinend meine aussage falsch.
wenn der hawkings behauptet hätte, dass der und der prophet oder jünger angeblich dies und jenes gesagt hat, dann könnte ich die kritik verstehen. aber was weiß der erzbischof denn mehr?

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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03.09.2010 19:21 Uhr von GLOTIS2006
 
+3 | -1
 
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Die Kirche hat sich mit ihrem Gottesbild schon zu Begründerzeiten ins eigene Fleisch geschnitten, da sich eben jenes Gottesbild widerspreche MUSS. Ein allmächtiges, allwissendes und allgegenwärtiges Wesen kann bzw. muss logischerweiser nicht handeln. Daher kann Gott keine Entscheidungen treffen, geschweige denn etwas erschaffen.

Ich muss dazu sagen, dass ich trotzdem an Gott glaube, weil es mir einfach gut tut.
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03.09.2010 19:21 Uhr von K.T.M.
 
+9 | -1
 
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Intelligent Design: "Es gibt sogar eine wissenschaftliche Form von Kreationismus."
"Intelligent Design"

Intelligent Design ist definitiv keine wissenschaftliche Theorie, da man einen übernatürlichen Eingriff nicht mittels Methoden der Wissenschaft überprüfen kann.
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03.09.2010 19:33 Uhr von artefaktum
 
+8 | -1
 
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@GLOTIS2006: "Ich muss dazu sagen, dass ich trotzdem an Gott glaube, weil es mir einfach gut tut."

Was mich für dich (und das meine ich wirklich ernst) auch aufrichtig freut. Allerdings ist das dann eine psychologische, und kein theologische Frage. (was jetzt hoffentlich deiner Hoffnung keinen Abbruch tut, was ich aber auch nicht glaube).

@K.T.M.

"Intelligent Design ist definitiv keine wissenschaftliche Theorie, da man einen übernatürlichen Eingriff nicht mittels Methoden der Wissenschaft überprüfen kann. "

Dass Nachts in meiner Wohnung Heinzelmännchen nach dem Rechten sehen ist auch keine wissenschaftliche Theorie. Bedürfen wir da aber einer wissenschaftlichen Methode um zu überprüfen, dass es Heinzelmännchen tatsächlich gibt oder nicht?
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03.09.2010 20:15 Uhr von woot12
 
+2 | -2
 
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Oh man Here we go again.

:D

Wie absehbar diese Medienmasche ist.
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03.09.2010 22:48 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: "Bedürfen wir da aber einer wissenschaftlichen Methode um zu überprüfen, dass es Heinzelmännchen tatsächlich gibt oder nicht?"

Wissenschaftlich gesehen ist die Antwort: Ja, um die tatsächliche Existenz nachzuweisen benötigt man wissenschaftliche Methoden.

Philosophisch gesehen kann man die Frage stellen: Gibt es etwas, nur weil wir es wahrnehmen? Möglicherweise gibt es ja Heinzelmännchen, bloß wir können sie nicht wahrnehmen. In dem Fall könnten wir aber ein tatsächliches Vorhandensein nicht beweisen. Somit könnten sie existieren aber es würde sie nicht tatsächlich geben.
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04.09.2010 00:15 Uhr von chaoslogic
 
+3 | -3
 
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@Animus2010: "Gott ist eine these...
man kann sie nicht beweisen aber auch nicht wiederlegen "

So ganz würde ich das nicht stehen lassen.

Eher so:

"Gott ist eine These...
man sollte sie nicht beweisen, aber auch nicht wiederlegen"

Der klare Beweis einer Richtung dieser These ruft immer die fundamentalistische Gegenseite auf den Plan.
Wahrscheinlich schon allein wegen der Rechtfertigung, daß man doch "unmöglichst" sein Leben an eine falsche These verschwendet hat.

[ nachträglich editiert von chaoslogic ]
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04.09.2010 09:01 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -1
 
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Die Wahrheit ist Gott gibt es nicht !

Das Universum wurde erschaffen, als das Spagettimonster und das unsichtbare rosa Einhorn einen Messias zeugten.
Die Plazenta die danach kam - DAS ist das Universum mit uns darin in der Ursuppe :)

Das sieht man noch heute, weil alle Lebewesen im "Schleim" geboren werden :) ...... ist doch logisch :)

Und das ist voll-ganz-echt die Wahrheit über ALLES :)

Wer das bezweifelt sollte so lange gefoltert werden bis er wiederruft und sich dem "wahren Glauben" zuwendet.

Ich stappel schonmal die Scheiterhaufen auf :)

;)
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04.09.2010 12:51 Uhr von WO4y9mgwZ
 
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Böhse Onkelz - Die Kirche

http://www.youtube.com/...

Du bezahlst für ihren Segen
für die Angst vor dem Tod
dein Geld hält sie am Leben
gibt ihnen ihr täglich Brot
du hängst an ihren Lippen
und du glaubst, dass du sie brauchst
dann klammer dich an sie
bis du verfaulst

Ich scheiße auf die Kirche
ihren Papst und seinen Segen
ich brauch’ ihn nicht als Krücke
ich kann alleine leben
falls du das nicht kannst
ja, falls du ihn brauchst
werde mit ihm glücklich
doch zwing mir nicht deinen Glauben auf

Zensur und Moralismus
ist alles, was sie bringt
eine halbe Erlösung
der Himmel stinkt
und du willst für sie sterben
in ihrem Namen
für die Kirche
für ein Amen

Ich pisse auf den Papst
und seine römische Zentrale
auf den Vatikan
und seine Sklaven
ich glaube nicht an eure Worte
ich bin doch nicht bekloppt
denn wer keine Angst vorm Teufel hat
braucht auch keinen Gott
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05.09.2010 07:52 Uhr von Jummi
 
+0 | -2
 
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Natürlich: mögen das die Kirchenbosse überhaupt nicht, wenn an ihrer "Wahrheit" öffentlich gezweifelt wird!

2000 Jahre Macht und Raubrittertum ( Abgaben- den "Zehnten", Versklavung ganzer Völker, Kreuzzüge gegen andere Völker und Religionen- Zwangsmissionierung, Inquisitionsgerichte bis ins 19.Jahrhundert- durch diese sind zig millionen Menschen hingerichtet und gefoltert worden, usw.), das alles soll umsonst gewesen sein!?
Außerdem, die Kirchenoberen haben auch Angst, daß ihre "Schäfchen" sich von der Kirche abwenden, dann sind sie irgendwann ihre schönen, gutbezahlten Pöstchen los.
(Wär aber nicht schlecht, dann hat der Staat mehr Geld für sinnvolle Dinge zur Verfügung.)
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05.09.2010 08:06 Uhr von Jummi
 
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@Animus2012: "gott ist eine these... man kann sie nicht beweisen aber auch nicht wiederlegen"

Man kann sie sehr wohl widerlegen.
Lege in deinem Garten, wenn du einen hast, einen Teich an.
Fülle nur Wasser hinein.
Nach spätestens zwei Wochen ist in diesem Refugium Leben entstanden, ein Biotop hat sich gebildet.
Nach spätestens zwei Jahren, mit etwas Glück, tummeln sich in diesem Teich sogar Fische, ohne daß sie jemand dort reingesetzt hat.
Das Leben in diesem Teich hat aber kein Gott geschaffen, sondern die "Mutter Natur".
Das Teichwasser, Regenwasser aus der Tonne, enthielt schon Microorganismen und kleine Lebewesen wie zB. Gelbrandkäferlarven, diese entwickelten sich weiter.
Die Fische kamen per "Luftpost" in den Teich, das besorgten die Enten, die in ihrem Gefieder, aus anderen Teichen, die Fischeier mitbrachten.

So funktioniert das.
Und die ganze Geschichte der Erde und des Universums ist natürlichen Usprungs und auch wissenschaftlich bewiesen.
Wenn es einen "Gott" gibt, dann ist es Mutter Natur!
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05.09.2010 08:13 Uhr von Jummi
 
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@WO4y9mgwZ: "denn wer keine Angst vorm Teufel hat,
braucht auch keinen Gott."

Dieser Satz gefällt mir in dem Lied am besten!
Der sagt eigentlich all das, womit sich die Kirche rechtfertigt, und die Menschen seit 2000 Jahren unterdrückt und ausplündert.

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