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Hessen: Arzt fordert Kopftuchverbot und deutsche Sprachkenntnisse von Patienten

In Wächtersbach hat ein Arzt jegliches Tragen von Kopftüchern in seiner Praxis ausdrücklich verboten. Das Kopftuchverbot zielt auf muslimische Patienten ab, von denen er zuerst Grundkenntnisse in der deutschen Sprache verlangt, bevor er sie behandelt.

Patienten mit mehr als fünf Kindern werden künftig überhaupt nicht mehr behandelt. Um das Kopftuchverbot in seiner Praxis zu bekräftigen, hat der Arzt entsprechende Aushänge vor seiner Praxis angebracht.

Die Kassenärztliche Vereinigung und die Landesärztekammer Hessen prüfen derzeit, ob man gegen den Arzt ein Disziplinarverfahren einleiten kann.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Verbot, Hessen, Patient, Praxis, Kopftuchverbot, Wächtersbach
Quelle: www.deutsche-apotheker-zeitung.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2010 15:26 Uhr von Noseman
 
+31 | -2
 
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Harhar: "Patienten mit mehr als fünf Kindern werden künftig überhaupt nicht mehr behandelt.".

Ich hoffe stark, dass Ursula von der Leyen mal eine Notfallbehandlung von ihm braucht.
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03.09.2010 15:37 Uhr von Hawkeye1976
 
+20 | -20
 
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Bei wem hat denn der Vogel promoviert? Bei Dr. Mengele?
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03.09.2010 15:45 Uhr von fuxxa
 
+8 | -8
 
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Ich würd denen: einfach ne Portion Smarties in ner Bayer-Verpackung geben und gut ist. Die meisten Ausländer, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind wären damit zufrieden.
Im Verkauf klappts ja auch. Die schließen Verträge ab, da fasst sich der Händler an den Kopf, aber freut sich über die Provision. Genauso könnte der Arzt doch alles über die Krankenkasse abrechnen lassen ;)
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03.09.2010 15:45 Uhr von EIKATG
 
+24 | -5
 
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Also technisch kann er sicherlich verlangen das bei ihm niemand ein Kopftuch trägt. Ist eben seine Haltung und auch die muss man akzeptieren. (Ja, auch er kann sich in seiner Religion dadurch verletzt fühlen)
Das Kunden Grundkenntnisse in Deutsch haben sollte... nun ja, auch da kann ich den Mann verstehen. Ist eben auch ne wirtschaftliche Entscheidung. Ich hätte auch kein Bock jemand etwas 5 mal zu erklären nur weil er/sie gar kein Deutsch kan (oder es von 5 Leuten erst übersetzt werden muss).

Allerdings das mit den Kindern versteh ich mal gar nicht... Da wäre es Interessant nach dem warum zu fragen.
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03.09.2010 15:50 Uhr von sbkmannie
 
+16 | -8
 
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Mehr als 5 Kinder: Wer will schon sein Wartezimmer mit einem Haufen Kinder gefüllt haben wenn nur ein Erwachsener behandelt wird.
Die schleppen meist einen Großteil der Kinder mit sich herum, wild gestikulierend und laut schreiend.
Außerdem wer will schon einen Menschen behandeln,
wo sich auf Grund von Verständigungsschwierigkeiten
schwer oder gar keine Diagnose stellen lässt, das kostet Zeit welche die Kasse nicht bezahlt und andere Patienten müssen ewig in überfüllten Praxen warten.
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03.09.2010 15:55 Uhr von muhkuh27
 
+6 | -5
 
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Ich glaub, dass wenn man privat versicher wäre, dies alles kein Problem beim Arzt sein würde.
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03.09.2010 16:01 Uhr von anderschd
 
+8 | -14
 
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Zitat: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“


Von wem, dürfte klar sein.
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03.09.2010 16:11 Uhr von xlibellexx
 
+14 | -5
 
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Hippokrates: Gelöbnis

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.
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03.09.2010 16:44 Uhr von shadow#
 
+6 | -11
 
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Job verfehlt Das dürfte noch eine Menge Ärger geben, für den Schwachkopf!
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03.09.2010 16:52 Uhr von Jaecko
 
+0 | -5
 
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Tja. Nicht der einzige Arzt. Es gibt genügend "Kollegen", die normal sind.

"Rassismus? Was ist das?"
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03.09.2010 17:02 Uhr von Mixuga
 
+7 | -6
 
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@xlibellexx: das ist nicht der Hippokratische Eid, den du da zitiert hast sondern das Gelöbnis der Genfer Deklaration des Weltärztebundes.

Aber egal... Trotzdessen hat dieser dieser Mann praktisch nicht mehr das Recht, sich Arzt zu nennen. Punkt!
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03.09.2010 17:15 Uhr von Glimmer
 
+6 | -0
 
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Foto auf KK-Karte: Viel wichtiger finde ich es, dass der Patient vom Arzt identifiziert werden kann. Es soll schon Fälle gegeben haben, wo sich Patienten mit geliehenen Karten auf Kosten der Beitragszahler das Gebiss haben sanieren lassen.
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03.09.2010 17:55 Uhr von Venturus
 
+9 | -4
 
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Ich kann den Mann irgendwo schon verstehen und ich bin weiß Gott kein Fan von Sarrazin.

Das Wartezimmer wird plötzlich zur lärmenden Kita, normale Untersuchungen werden aufgrund irgendwelcher religiöser Vorschriften zum Eiertanz und dann die ganze Zeit nur "Ich nix verstehen!".

Das einem dann irgendwann der Kragen platzt, ist nachvollziehbar auch wenn diese Maßnahme wie ein blindes um sich schlagen daherkommt. Aber wenn man ein paar solcher Extremfälle in der Kartei hat, dann ist man halt irgendwann mit seinen Nerven am Ende.

[ nachträglich editiert von Venturus ]
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03.09.2010 19:29 Uhr von Pils28
 
+6 | -3
 
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Kann ich vollends nachvollziehen! 5 muselmanische Kinder im Wartezimmer bedrohen doch arg den Geschäftsfrieden, jemanden zu behandeln, mit dem man sich nicht versteht ist fast unmöglich und in geschlossenen Gebäuden trägt man keine Kopfbedeckung!
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03.09.2010 20:24 Uhr von Katalane
 
+4 | -1
 
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LOL @Foto: Ist das nicht US-Präsident Obama unter dem Kopftuch?
:DDD



Und zum Thema - Arzt hat doch Hausrecht. Wenn er keine Kopftuchmenschen behandeln will ist das doch seine Sache.
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03.09.2010 20:40 Uhr von Seridur
 
+4 | -2
 
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also so geht ja auch nicht. ich verstehe, dass man sicherlich wahnsinnig genervt ist wenn man als deutscher arzt in einem migrantenviertel arbeitet und jeder 2. patient mit haenden und fuessen kommuniziert. aber in der grossstadt waechtersbach...naja. jedenfalls wuensche ich dem kerl, dass er mal im urlaubsland medizinische hilfe benoetigt und dann abgewiesen wird weil er die landessprache nicht ausreichend beherrscht.
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04.09.2010 22:43 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -3
 
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Dr. Seltsam? Dr. Mengele? was wir in dieser Situation brauchen, Mr, President, ist ein Führer. HEIL! äahemm *räusper* *hüstel*

http://www.youtube.com/...
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05.09.2010 08:31 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -2
 
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Anmerkung: In den Nachrichten konnte man diesen Zettel mal aus der Nähe sehen und den Wortlaut genau studieren.
Da ist von "islamistischen Patienten" die Rede. Also sind für diesen Arzt alle Menschen moslemischen Glaubens auch Islamisten, oder wie darf man das verstehen?

Zudem ist er Kassenarzt und hat alle Kassenpatienten zu behandeln, egal welchen Glaubens die sind. Und wenn er meint, das nicht zu müssen, dann soll ihn die kassenärztliche Vereinigung eben rausschmeissen und er soll von Privatpatienten leben.
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07.09.2010 11:11 Uhr von CrazyWolf1981
 
+0 | -2
 
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Kann den Mann: auch irgendwo verstehn. 1. Wer hier in Deutschland lebt hat die Sprache zu beherrschen. Das wird von mir auch in jedem Land erwartet in dem ich leben möchte.
2. Will er nicht dass jemand seine Religion bei ihm auslebt, auch irgendwo verständlich. Zudem kommen grad da Probleme auf ihn zu. Hat so eine was am Kopf, was will er machen, wenn sie durch ihren Glauben das Teil net abnehmen darf. Oder ihm dann von Angehörigen gedroht wird etc. War alles schon massig da.
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07.09.2010 11:26 Uhr von Hawkeye1976
 
+3 | -0
 
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@CrazyWolf1981: Aber wenn er seine Patienten "selektieren" will, dann muss er eben nur noch Privatpatienten behandeln und seine Kassenzulassung abgeben.
Wer von den Kassenpatienten profitieren will, der muss sich eben an die entsprechenden Regeln halten und die besagen nunmal, dass ein Kassenarzt jeden Kassenpatienten ohne Ansehen der Person behandeln muss.

Natürlich kann er in konkreten Fällen von seinem Hausrecht gebrauch machen - wenn sich zum Beispiel ein Patient nicht benimmt etc. - , aber pauschal eine Gruppe von Kassenpatienten nicht behandeln zu wollen, verstößt gegen die geltenden Gesetze und Regelungen für Kassenärzte.

Zudem grenzt diese Vorgehensweise des Arztes schon an Sippenhaft, wo eine Gruppe nicht mehr behenadelt werden soll, weil Einzelne der Gruppe sich nicht zu benehmen wissen.

Man stelle sich einmal vor, eine Stadt würde beschließen, in ihren Kindergärten/tagesstätten keine Katholiken mehr anzustellen, da ja die Mehrheit der Kinderschänder in der BRD Katholiken sind. Das ist genause dumm, pauschal und diskriminierend, wie das Verhalten dieses Arztes Muslimen gegenüber.

[ nachträglich editiert von Hawkeye1976 ]
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08.09.2010 11:31 Uhr von Primo21
 
+0 | -2
 
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Ts ts ts Und Muslime sind schon wieder beleidigt.

http://tinyurl.com/...
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08.09.2010 15:51 Uhr von Chefkoch83
 
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Was für n: Knallkopf. Dem Mann sollte man die Approbation entziehen, so was geht als Arzt mal gar nicht.

Das mit denn Kindern kann ich noch verstehen, da es für die anderen Patienten äusserst unangenehm sein kann wenn Kinder rumlärmen, wenn man z.B. starkes Kopfweh hat.

@CrazyWolf1981
Kannst du deine Behauptung das eine Frau bei einer Kopfverletzung ihr Kopftuch nicht abnehmen darf beweisen? Ärzte werden bedroht, wegen einer Behandlung? Das was du sagst klingt mehr nach Hetze...
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08.09.2010 18:02 Uhr von Noquest
 
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Wunderbar! Auch wenn ich es mit gemischten Gefühlen betrachte finde ich seine Entscheidung gut.
Wie lange er damit weitermachen kann ist fraglich. Aber ich finde es gut, dass er zu seiner Meinung steht und diese auch durchsetzt. Etliche Gründe, die mir als Ursache zu dieser Entscheidung einfallen, kann ich auch nachvollziehen.
Generell zeigt mir diese Aktion: Etwas mehr Einsicht, etwas mehr Anpassung und etwas mehr Rücksicht im Umgang miteinander kann nicht schaden. Dann hätte dieser Arzt es vielleicht nicht soweit kommen lassen.

Generell würde mich mal interessieren, ob die Miesmacher bei den Kommentarschreibern jemals in ihrem Leben selber genug "Arsch" in der Hose gehabt haben, ihre Meinung entsprechend öffentlich umzusetzten. Daran habe ich meine grössten Zweifel ... Die meisten Mitmenschen zeigen mit ihren Fingern auf die Fehler anderer aber selber mal den Mund aufmachen und nicht im Schutz des anonymen Internet die eigene Meinung preisgeben, dafür fehlt ihnen der Schneid ...

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