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Bürgerrechtler: Vorratsdatenspeicherung überflüssig

167.451 Internet-Straftaten, die zu 79,8 Prozent aufgeklärt werden konnten. Diese Zahlen vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden 2008 festgehalten und sind für Bürgerrechtler des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung ein Beweis dafür, dass es auch ohne Speicherung funktioniert.

Denn bis dato wurden nur gelegentlich und kurzzeitig Verbindungsdaten gespeichert - und nicht ständig. 2009 mit der Vorratsdatenspeicherung (für 6 Monate) gab es ähnliche, wenn nicht sogar schlechtere Werte: 206.909 Straftaten im Internet - und nur 75,7 Prozent konnten aufgeklärt werden.

Die Bürgerrechtler hatten Ende 2007 Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung eingereicht und fühlen sich mit diesen Daten in der Sicherheit im Internet jetzt bestätigt - das Internet sei "mit" auch nicht sicherer.


WebReporter: Conveam
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Statistik, Kriminalität, Vorratsdatenspeicherung, Bürgerrechtler
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2010 22:22 Uhr von Conveam
 
+18 | -1
 
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Gut so, keiner sollte grundlos von irgendwem Daten aufzeichnen. Und abgeschreckt hat die Vorratsdatenspeicherung, wie man den Zahlen entnehmen kann, auch nicht.
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02.09.2010 23:29 Uhr von sevenOaks
 
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daumen hoch! und es sollte DOCH nur die erste stufe und ein vorwand sein, um die menschen noch besser ´überwachen´ und ´kontrollieren´ zu können >.<
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03.09.2010 07:04 Uhr von TryAgain
 
+1 | -0
 
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eins vom tisch fehlt noch payback, sonstige sammelkarten, hd+, facebook, meinvz, speicherung und übrmittlung von überweisungen, videoüberwachung in großstädten, adressbroker, speicherung von suchanfragen auf staatlichen webseiten, speicherung von emails, speicherung von persönlichen informationen in den ämtern, elektronische gesundheitskarte, biometrische reisepässe, neuer personalausweis...
wer glaubt er sei nicht gläsern irrt
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03.09.2010 14:34 Uhr von Unrealmirakulix
 
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gut: aber das wird wohl leider niemand abhalten können, es dennoch zu tun...

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