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Kassel: 84-Jähriger lag drei Wochen tot im Zimmer eines Altenheims

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Hans-Manfred Jung lag im Juli in einem Seniorenwohnheim in Kassel ein 84 Jahre alter Bewohner bereits drei Wochen tot in seinem Zimmer.

Die Leitung des Seniorenheims hatte nichts bemerkt. Der Tote wurde erst gefunden, nachdem die Verwandten das Heim informierten. Der Mann starb eines natürlichen Todes.

Die Kinder des Mannes gaben an, dass ihr Vater sich eigentlich einmal in 24 Stunden beim Personal über einen Knopfdruck hätte melden müssen. Die Heimleitung bestreitet, dass es so eine Absprache gegeben hätte. Dass der Tote so lange nicht gefunden wurde, ist nicht strafbar.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Senior, Kassel, Zimmer, Wohnheim
Quelle: www.open-report.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2010 17:04 Uhr von Matt200
 
+9 | -4
 
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einfach: eine riesige schweinerei! die pfleger gehören sofort entlassen wenn nicht sogar hinter gitter!
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02.09.2010 17:06 Uhr von kingoftf
 
+12 | -1
 
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Scheint: die Betreuung im Heim ja astrein funktioniert zu haben....
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02.09.2010 17:41 Uhr von NemesisPG
 
+7 | -3
 
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@all: Es ist kein Altenheim ! Lediglich betreutes Wohnen.Wer keine besonderen Abmachungen hat nach dem wird auch nicht geschaut.Betreutes Wohnen bedeutet das ich auf Wunsch Pflege und Betreuung bekommen kann . Falls der Mann keine Pflege benötigte muss auch kein Pfleger nach ihm schauen.Es ist alles nur eine Sache der ausgehandelten Vertragsbedingungen . Schreit hier nicht so herum wenn ihr keine Ahnung habt.
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02.09.2010 18:20 Uhr von NemesisPG
 
+2 | -2
 
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@sijamboi: Es sit nicht überall so das ein Pfarrer vorbeikommt . Auf Wunsch kann das gehen . Ein Briefträger kommt im Normalfall nur zu den Briefkasten im Eingangsbereich . Es ist kein muss das irgendjemand nach ihm schaut.Wenn er keine Zusatzleistungen wie z.B. Putzen,Waschen oder Einkaufsservice gebucht hat wird auch nicht nachgeschaut.---- Es ist Sache der Angehörigen !!! -----
Zumindest seine direkten Nachbarn hätten Verdacht schöpfen können . Es gibt auch Wohnanlagen die lediglich über eine Hausmeisterbetreuung verfügen . Wer Pflege gebucht hat wird auch tgl.versorgt . Vor allem ist es eine Geldfrage wie viel Leistung ich in Anspruch nehmen kann und will. Bitte nicht vom Idealfall ausgehen .
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03.09.2010 10:09 Uhr von BlackDevil1963
 
+1 | -1
 
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hmm: wie kann sowas passieren erst nach 3 wochen das kann ich nicht glauben .....
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12.09.2010 00:16 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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Was ist daran so ungewöhnlich? Ist doch kein Altersheim, sondern Wohnen in Senioren-Wohnanlage. Da haben alle eigene Wohnungen. Und wenn keine Sozialleistungen gebucht sind, kommt auch niemand vorbei.
Das hat User Nemesis doch gut beschrieben.


@Sijamboi: Der Pfarrer???

Wer will denn 1x pro Woche den Pfarrer sehen???
Wenn einem der Mann nicht sympathisch ist und man ihm höflich sagt, dass man seinen Besuch nicht möchte, dann kommt der auch nicht mehr vorbei. Und wenn doch, wäre das ein Grund, ihm wegen Belästigung weitere Schritte anzukündigen.
Nur weil ich alt bin, muss ich mir doch nicht alle möglichen Leute auf die Bude rücken lassen.

Und die Post? Was sollte die bei mir, wenn mir niemand schreibt?


Auch wenn´s für viele schwer vorstellbar ist: Manche Menschen leben gern alleine.

Drei Wochen nicht gefunden zu werden, nachdem ich gestorben bin, wäre mir sowas von egal.
Irgendwie werden die den Geruch schon wieder raus kriegen aus dem Raum. Und auf Beerdigung und all das Drumherum lege ich erst recht keinen Wert.
Also, wo ist der Aufreger?

Schlimm wäre es gewesen, wenn der alte Mann geklingelt/gerufen hätte und keiner wäre gekommen. DAS wäre ein Skandal. Aber so?

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