02.09.10 14:39 Uhr
 1.521
 

Nächstes Firmware-Update für PlayStation 3 erscheint im Oktober

Anlässlich der derzeit stattfindenden IFA 2010 wurde von Sony ein Termin für das nächste Firmware-Update für die PlayStation 3 genannt.

So soll die Konsole im Oktober das nächste Firmware-Update erhalten, welches dann die Wiedergabe von 3D-Blu-ray-Filmen erlaubt.

Ursprünglich war dieses Update für den Monat September vorgesehen, hat sich jedoch aus nicht näher genannten Gründen verschoben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Starseven
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Update, Oktober, PlayStation 3, Firmware
Quelle: elhabib.at
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.09.2010 14:49 Uhr von Conner7
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
...So so "hat sich jedoch aus nicht näher genannten Gründen verschoben"

Der Grund fängt mit "Jail" an und endet mit "break".

Sony bekommt es nicht mehr in den Griff
Kommentar ansehen
02.09.2010 15:08 Uhr von maretz
 
+4 | -9
 
ANZEIGEN
@Conner: Sorry - selten hab ich solch einen Unsinn gelesen! Klar - das Jailbreak ist für die ein solch gewaltiges Problem das die deshalb die Firmware verzögern... Ähm - aber sonst ist alles klar, ja?

Mal ernsthaft - glaubst du der USB-Stick wäre so schwer zu erkennen für die Firmware? Je nachdem was da genau drauf ist kann man dort entweder das Dateisystem nach bestimmten Dateien scannen oder z.B. eine erkennung der Software durchführen. Und schon hast du die erste Pappnase. Oder man macht es so Sony-Like: Man blockt einfach jede Hardware die man nicht zertifiziert hat. Den Linux-Support hat man auch einfach mal rausgekickt - glaubst du das die DA dann nen Problem mit haben? Und man kann hier wunderbar die PSN-Accounts sperren. Grad wenn du z.B. noch Guthaben auf dem Account hast (Prepaid-Karte z.B. eingelöst) dann wird das intressant. Denn an das Guthaben kommst du auch nicht mehr ran...

Also - es gibt ne menge Gründe warum man sowas verschiebt (u.A. damit man das auf der Messe nicht zeigen muss weil da ggf. doch noch nen Fehler drin ist -> dumm wenn auf der Messe die Kiste absemmelt... Bist du nicht B. Gates ("and that is the reason why we still develop this system") dann geht dir da dann die Düse...). Aber ich glaube nicht das ein Jailbreak da das Problem ist - dafür sind die dann doch zu einfach zu erkennen...

Und ganz nebenbei: Warum sollte man das dafür verschieben? Gut - selbst wenn bei der Version XYZ dann das Jailbreak noch geht -> was solls. dann bringt man halt 2 Wochen später ne neue raus - und jedes neue Spiel muss diese FW vorraussetzen damit es sich das PS3-Logo aufs Cover kleben darf. So - jetzt hast du wieder die Pappnase auf - du hast nen Jailbreak und kannst von mir aus auch kopierte Spiele spielen. Leider starten die nicht weil die Firmware (und ggf. die FW-Checksum wenn die es genau machen wollen) nicht übereinstimmt... Dafür kommst du bis zu dieser Meldung dann auch ganz ohne CD... Klasse....
Kommentar ansehen
02.09.2010 15:49 Uhr von Conner7
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@maretz: man merkt dir dein Unwissen schon in den ersten Absätzen an.

INFORMIER DICH ERSTMAL

Für Leute mit mehr Hirn:
Game-ID´s lassen sich bereits freiauswählen, Sony sieht damit alles, nur nicht die Wahrheit.

Persönliches nur für dich:
Erst denken, dann schreiben

Beleidigen kannst du mich mit deiner [edit;prepina] jedenfalls nicht. Schönen Gruss

[ nachträglich editiert von Conner7 ]
Kommentar ansehen
02.09.2010 16:25 Uhr von maretz
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@Connor: Nun - ich weiss zwar nicht wo du eine Beleidigung gesehen hast - aber ok...

Wer spricht denn bitte von Game-IDs? Es geht doch nur darum das man die Hardware identifiziert.

Und wenn dein USB-Stick so "unerkennbar" ist - dann verrate mir unwissenden bitte eines: Warum hat das Teil eine Update-Funktion für den Fall das eine neue Firmware rauskommt? Wenn das ding doch eh unsichtbar für die PS ist -> DANN ist solch eine Funktion nicht nötig!

Dies macht also nur dann Sinn wenn der Stick erkannt werden kann. Denn dann könnte ich durch ein Update der Software diesen JailBreak an die neue Firmware anpassen um den Stick wieder zu verbergen. Das mag auch sein -> nur was machst du wenn eben die Erkennung dir dann schon deinen PSN-Account gekillt hat?

So - und solltest du jetzt in der Lage sein dich SACHLICH zu äussern dann bitte. Sollte das nicht möglich sein und du musst weiterhin so tun als wenn ausser dir nur alle blöd sind -> dann spar dir die Zeit!
Kommentar ansehen
02.09.2010 18:01 Uhr von Conner7
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Lieber maretz: ich habe nicht den ganzen Tag Zeit, um mit Dir zu debattieren.

Schlußendlich sei Dir gesagt, die PS3 wird nun immer offen sein. Um PSN brauchst du dir auch keine Gedanken zu machen.

Inzwischen wird sogar an einer Jailbreak-Variante gearbeitet mit der man mit PSP, iPhone oder Androidhandys die Konsole in den Debug-Modus versetzen kann.

Also spar dir dein Halbwissen und google deine Fragen.
Kommentar ansehen
02.09.2010 18:39 Uhr von Starseven
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
btw: Nur eine kurze Anmerkung: Sony kann nicht nur die Game-ID (PSN-ID) sperren, sondern auch die komplette Konsole selbst (anhand der MAC-Adresse) vom PlayStation Network ausschließen.
Kommentar ansehen
02.09.2010 20:58 Uhr von Cyrus8858
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@starseven: wie gut, dass man die MAC Adresse ändern kann ;)
Kommentar ansehen
02.09.2010 21:18 Uhr von kert
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Konsole kann Sony Bannen: Jede PS3 hat eine art Seriennummer im System eingespeichert und die kann gebannt werden.
Kommentar ansehen
02.09.2010 22:12 Uhr von smogm
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@maretz: Dieser USB-Stick ist kein Massenspeicher, also besitzt kein Dateisystem.
Es läuft viel mehr ein Programm darauf was ein USB-Hub emuliert, an dieses wiederum werden virtuelle USB Geräte angeschlossen.
Diese USB Geräte senden zur Initialisierung Informationen über sich zum USB-Stack/Treiber.
Hier befindet sich in der Firmware eine Buffer-Overflow Lücke, das heißt man kann mehr Daten in den Speicher der PS3 schreiben als eigentlich erlaubt wären. Der eigentlich reservierte Speicher (Buffer) für dies USB Configuration Descriptors läuft also über (overflow), wodurch mehrere Bytes hinter diesen Bereich geschrieben werden.
Diese Bytes sind fertiger Maschinencode (OP-Codes), der anschließend durch eine weitere Fehlfunktion der Firmware ausgeführt wird.

Der Hack beruht also mehr oder weniger darauf dass man eigenen unsignierten Programmcode erst Stück für Stück einschleußt, und anschließend ausführt.

Wenn Sony nun die Möglichkeit des Buffer-Overflows behebt, wird auch der Stick mit der aktuellen Software nicht mehr funktionieren, da der Programmcode, der die Debug Funktion called, nicht injiziert werden kann.

Deshalb wohl die zumindest in der Werbung erwähnte Update Funktion.
Allerdings ist bei einigen dieser kommerziellen Sticks ein einfaches Update nicht so ohne weiters möglich.

[ nachträglich editiert von smogm ]
Kommentar ansehen
02.09.2010 23:08 Uhr von maretz
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@smogm: jap - das ist soweit alles ok. Nur gibt es eben 2 Optionen die auch von Sony recht einfach genutzt werden können:

a) Nur noch Hardware die nen PS3-Test bestanden hat kann von der Konsole erkannt werden - alles andere wird einfach nicht akzeptiert. Und auch ein USB-Hub hat eine Signatur - nämlich eine in der er sich als Hub ausgibt und sagt wieviele Ports er u.a. hat. Soweit der also keinen entsprechenden Chip bzw. keine entsprechende Signatur erkennt kann der einfach von Sony geblockt werden. Einziger Nachteil: Natürlich muss Sony erstmal sicherstellen das die eigenen Geräte sauber erkannt werden. Sicherlich etwas Zeitaufwendig aber kein unlösbares Problem.

b) Jeder Buffer-Overflow kann auch behoben werden. Denn ein BO ist IMMER auf einen Programm-Fehler zurückzuführen da dir sonst das Memory-Management und das OS schon kräftig auf die Finger haut wenn du ausserhalb deines zugewiesenen Bereiches was versuchst. Denn auch wenn Conner es mir sicher nicht glauben wird - ich weiss durchaus wie sowas funktioniert. U.a. ist auch bei der Sony-Konsole nunmal eine MMU aktiv. Diese sorgt dafür das dein Programm glaubt es wäre das einzige was auf dem System läuft - und die MMU weist dem Programm einen Offset zu. Dein Programm meint also es schreibt auf Adresse 8000h - während die MMU dafür sorgt das es auf die REALE Adresse 8000h+X umgesetzt wird. Greiffst du jetzt also einfach nur so irgendwo wild in den Speicher rein wird die MMU den Zugriff blockieren und einen Fehler werfen. Die haben mit ihrem USB-Stick jetzt eben den Stack genau vom USB überlistet. Was sollte Sony daran hindern diesen Fehler zu beheben? Auch das ist sicherlich etwas Arbeitsintensiv (da ggf. der gesamte USB-Stack neu geschrieben werden muss) aber durchaus machbar und sogar noch vergleichsweise harmlos da Sony genau weiss welche Hardware in der Konsole steckt.

Und schlussendlich bleibt sogar noch das OS selbst. Denn es reicht ja nicht einen USB-Stick anzustecken. Dieses löst einen Interrupt aus - damit signalisiert der Stick überhaupt erst das er drin ist und das jetzt was passieren soll. Was würde also passieren wenn Sony in den USB-Stack jetzt ganz hart eine Abfrage reinbügelt die bestimmte Assambler-Codefolgen erstmal signalisiert? Eben z.B. ungewöhnliche Speichersprünge mit darauffolgenden NOP-Befehlen (damit du überhaupt aus deinem Speicherbereich kommst wird gerne der NOP verwendet). Dieses ist sicherlich auch aufwendig (da hier das Hase-und-Igel-Spiel beginnt: Die erkennen die Folge und die JB-Entwickler ändern den Code eben indem die ein ADD r0,0 reinbügeln....). Aber ich denke da kann man durchaus davon ausgehen das auch bei Sony fähige Leute sitzen die durchaus noch bessere Ideen als eine reine Code-Analyse haben...

Von daher sehe ich mehr als genügend möglichkeiten das man sowas erkennt. Und ab dem Moment sind die Möglichkeiten ja vielfälig. Sei es das ich den PSN-Account blocke (ggf. sogar im zusammenhang mit der MAC und ggf. der CPU-ID). Hier wäre es ja u.a. durchaus möglich das man mit der nächsten Firmware auch die CPU-ID an das PSN übertragen MUSS - und wenn die auf der Blacklist steht dann ist das Login halt gesperrt. Und selbst wenn man die MAC noch ändern kann (wobei das schon schwer genug ist) -> die CPU-ID liegt da noch auf ner anderen Ebene. Aber nehmen wir sogar nur an das der PSN-Account erstmal weg ist - dann bedeutet das ja das
- alle Trophäen
- alle online gekauften Spiele u.ä.
- Spielstände
- evtl. vorhandenes PSN-Guthaben
weg ist. Ich glaube das reicht erstmal als Warnschuss... Und weiterhin sollte es sogar für Sony ein leichtes sein eine Signatur in die Firmware einzusetzen so das z.B. Spiele für ein PS3-Logo erkennen können ob es sich wirklich um die original-PS3-Firmware handelt. Hier bieten PGP usw. schon schöne Signierungs-Optionen - und da die Konsole eh nahezu immer eine Online-Verbindung vorraussetzt wäre eine Online-Prüfung sogar machbar. (Sony hat bisher nicht den Eindruck gemacht das die sich nur wegen Kundenbeschwerden von sowas abhalten lassen würden - siehe Linux-Entfernung, blocken von kopierten DVDs,...)
Kommentar ansehen
03.09.2010 19:33 Uhr von gmaster
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Conner7: Hmm, ich weiß nicht so, als ob Sony nicht nach diesem Update nicht einfach noch eine veröffentlichen kann extra nur um Jailbreak zu sperren...

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?