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Zeitung behauptet: Bundesbank wird Sarrazin feuern

Nach Insiderinformationen der "Berliner Zeitung" habe sich der Vorstand der Bundesbank ohne Gegenstimmen darauf geeinigt, den in die Kritik geratenen Thilo Sarrazin von seinem Posten abzuberufen.

Es sei nur noch nicht ganz klar, wie man sich von Sarrazin trennen wolle. Die Bundesbank gehe davon aus, dass sich Sarrazin wieder in sein Amt einklagen werden wolle. Dies soll verhindert werden.

Es sei wichtig, dass Sarrazin fristlos gekündigt werde, da er sonst Anspruch auf weitere Bezüge hätte. Eine eingeweihte Person äußerte sich: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende".


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WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zeitung, Vorstand, Kündigung, Bundesbank, Thilo Sarrazin, Insider
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2010 10:22 Uhr von ckh
 
+10 | -2
 
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Was bei allen Gewalten hat denn diese News in der Kategorie "Entertainment" zu suchen?
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02.09.2010 10:28 Uhr von Glimmer
 
+11 | -8
 
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Buch ist ein Bestseller: Das können auch Politik und Banken nicht mehr verhindern.
http://www.ksta.de/...

90% positive Bewertungen:
http://www.amazon.de/...

noch wichtiger: 90% der Bildleser stimmen ihm zu
http://www.bild.de/...
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02.09.2010 10:29 Uhr von spoonman
 
+10 | -8
 
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Gut so: dann merkt auch Lieschen Müller das es mit der Meinungsfreiheit hier nicht weit her ist!
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02.09.2010 10:30 Uhr von shadow#
 
+8 | -11
 
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@ckh: Das wird eben noch ein Riesen-Spass...
Aber ganz ehrlich: Den muss man nicht auch noch mit Steuergelder bezahlen.
Sollen ihm seine wirren Fans die Rente finanzieren.
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02.09.2010 10:40 Uhr von Nr.47
 
+14 | -4
 
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@bundesbank: werft ihn raus damit auch der letzte in deutschland merkt wie der hase läuft. dann muss nur noch die spd nachziehen und ihr seid auf dem besten weg einen märthyrer zu schaffen. ein mensch der sein recht auf redefreiheit warnimmt und dafür alles verliert!

[ nachträglich editiert von Nr.47 ]
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02.09.2010 10:47 Uhr von cyp
 
+17 | -3
 
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Sarrazin bezeichnet Michel Friedmann als Arschloch. Auf seine alten Tage wird er mir jetzt doch noch richtig sympatisch
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02.09.2010 10:52 Uhr von vitamin-c
 
+8 | -21
 
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02.09.2010 10:53 Uhr von vitamin-c
 
+9 | -18
 
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Nochmal an alle: Rassismus ist keine Meinung(sfreiheit)!
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02.09.2010 10:59 Uhr von kingoftf
 
+6 | -1
 
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Den Sarrazin: kann doch angeblich nur der Präsi entlassen und die Begründung der BB steht rechtlich auf extrem wackeligen Beinen....
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02.09.2010 10:59 Uhr von Pils28
 
+11 | -3
 
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Doch, was er veröffentlicht ist seine Sicht der: Dinge, seine Meinung. Solange da nichts Strafbares bei ist. also Volksverhetzendes oder Beleidigendes gilt für ihn die Meinungsfreiheit.
Ob man ihm Recht gibt oder seine Meinungen ablehnt, ist jedem selbst überlassen, aber wer ihn das verbieten will, denkt nicht im demokratischen Rahmen. Ihn jetzt dafür zu feuern kratzt aber definitiv hart am Kriminellen!
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02.09.2010 11:01 Uhr von DieterKuhn
 
+11 | -5
 
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Vielleicht sollte man ihm einfach mal nur zuhören: und sich dann eine Meinung bilden.

Denn die Meinung hier nimmt als Grundlage lediglich aus dem zusammenhang gerissene Auszüge.

Und nein: Ich bin kein Rassist, im Gegenteil. Ich habe viele Türken, Russen und Griechen als Freunde. Die finden ebenfalls, dass er Recht hat.
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02.09.2010 11:27 Uhr von Regu
 
+11 | -5
 
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Ihm kann man auch nur zustimmen, nur weil er sagt. wie es wirklich um Deutschland steht und unabhängig seine Meinung vertritt (die übrigens viele teilen) soll er abgesetzt werden? Glaub bei denen hackts irgendwo, man sollte lieber alle verblendeten und befangenen Politiker entlassen. Eigentlich schade, dass die Wahrheit niemand hören möchte aber so siehts leider aus. Wer ihm nicht zustimmt, lebt mit Sicherheit selbst vom sozi, fühlt sich von seinen Aussagen getroffen oder lebt in seiner eigenen Welt.
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02.09.2010 11:53 Uhr von ckh
 
+5 | -3
 
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@hole-in-one: Angesichts der Unsummen, die Sarrazin mit seinem Buch verdienen wird (geht mal von einem Euro pro Exemplar aus und versteht, dass der Mann in ein Paar Wochen Millionär sein wird), denke ich nicht, dass er Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Und mit dieser Aussicht auf baldigen Reichtum kann er sich sagen: "Leckt mich am Arsch!", noche in paar Judensprüche raushauen und Friedmann ein Arschloch nennen, wobei letzteres aus meiner Sicht keine Meinungsäußerung, sondern eine Tatsachenbehauptung war.
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02.09.2010 11:55 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -9
 
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Wo ist das Problem der Sarrazin-Lemminge ? Sarrazin sagt öffentlich seine Meinung - die man doch "unbedingt" zu respektieren hat !

Und jetzt ist die Bundesbank der "Meinung" das er für seinen Posten nicht mehr tragbar ist und dort abgesetzt werden muss !

!! Liebe Sarrazin-Anbeter !!

Ihr sorgt euch um die "Meinungsfreiheit" in Deutschland - seid aber nicht bereit die Meinung anderer Menschen anzuerkennen !!

Erinnert mich ein bischen an Deutschland vor 45 - dort gab es auch nur "eine Meinung" !!

Sarrazin hat das Recht "seine Meinung" zu äussern, muss aber auch bereit sein die Konsequenzen dieser Meinung tragen zu können !

Wären wir in einem "anderen System" wäre Sarrazin heute schon in einem "Lager" oder in Sibierien - für seine Meinung !!
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02.09.2010 12:46 Uhr von anderschd
 
+2 | -7
 
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Auf Almosen wird: er nicht angewiesen sein.
Verkauft sich MeinKampfZwooPunktNull doch hervorragend.
Wie die mit der freien Meinung umgehen ist fies lol


[ nachträglich editiert von anderschd ]
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02.09.2010 13:10 Uhr von tfs
 
+4 | -3
 
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Rassisten Rassisten, überall Rassisten Rassisten Rassisten, überall Rassisten... mehr kommt von den Kritikern bei allem verständnis für die Ablehnung mancher Aussagen leider auch nicht. Ich fand den Auftritt bei Hart aber Fair ja ganz amüsant, es war nicht im entferntesten so lächerlich wie Beckmann und seine Inquisitoren, aber nunja, alles hat sich echauffiert, aber konstruktiv war dabei kaum einer der Kritiker, und nach und nach kristallisierte sich heraus das wir ja doch riesen Probleme mit einer bestimmten Gruppe von Immigranten haben, plötzlich waren sich da alle einig, ja auch darüber das man dieses Problem in der Politik nicht ansprechen kann/darf, das es von der Politik konsequent geleugnet und unter den Tisch gekehrt wurde und wird, alle waren sich einig, es ginge ja angeblich nur um die Art und Weise des Buches, und darum das Herr Sarrazin keine Lösungsvorschläge mache. Außerdem sei das ja auch alles nur ein Versagen der Politik, die Einwanderer können ja nichts dafür, so zumindest vorallem die Auffassung der Frau Sevindim (die schon von Anfang an so geladen und angepisst war das da außer kräftig drauf hauen nichts mehr kam) und des parteilinietreuen Herrn Dressler, echt zum schießen, reflektiert dies doch genau jene Haltung aller Beteiligten die für diese Probleme mit verantworlich ist, auf biegen und brechen ja nichts von den Einwanderen verlangen.

Fakt ist doch das auch kaum einer der Kritiker Lösungsvorschläge macht, vorallem aber niemand etwas wirkungsvolles umsetzt (Friedman: "wir diskutieren das schon seit Jahren und Jahrzehten", und was ist dabei rum gekommen? Nichts.), das Thema haben wir nun schon seit Jahren, immer und immer wieder, und es hat sich nichts, rein gar nichts geändert. Noch immer läuft man Gefahr als Rassist beschimpft zu werden wenn man von Einwanderern verlangt das sie die deutsche Sprache lernen müssen, kombiniert man das noch mit Sanktionen muss man schon aufpassen nicht auf dem Marktplatz gehängt zu werden. Man darf das Thema nicht direkt ansprechen wenn es um Muslime geht, und als Bürger findet man keinerlei Rückhalt in der Politik (von den ultrakonservativen verblendeten rechten mal abgesehen, doch denen wird glücklicherweise kaum Beachtung geschenkt), da kann es niemanden verwundern das viele Menschen Partei für Sarrazin ergreifen, selbst dann wenn sie nicht mit allen seinen, zugegebenermaßen teilweise arg überspitzten Thesen konform gehen.

Diese reflexartige Entrüstung zeigt nur das dieses Land in den letzten 50 Jahren kein Stück weiter gekommen ist, unbequeme Meinungen können vorallem im großen nicht sachlich und reflektiert diskutiert werden, und die wahren Probleme werden weiterhin unter den Teppich gekehrt, ipso facto wird die Wut der Menschen die diese Probleme täglich am eigenen Leib erfahren immer größer werden, bis es irgendwann mal ordentlich knallt, und dann will´s natürlich wieder niemand auch nur ereahnt haben.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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02.09.2010 13:32 Uhr von anderschd
 
+1 | -2
 
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@tfs: "Diese reflexartige Entrüstung zeigt nur das dieses Land in den letzten 50 Jahren kein Stück weiter gekommen ist, unbequeme Meinungen können vorallem im großen nicht sachlich und reflektiert diskutiert werden, und die wahren Probleme werden weiterhin unter den Teppich gekehrt"

Nicht weiter gekommen in den letzten 50 Jahren?
Er darf und hat seine Meinung gesagt. Aus. Aber.
Wir sind nach wievor unter den Top 5 Wirtschaftnationen. Und das droht verloren zugehen durch politische und wirtschaftliche Fehlinvestitionen und Entscheidungen der letzten Zeit. Um diesen Negativtrend auf allen Ebenen, wie Lohn, Steuern, Energie usw zu stoppen, müssen Lösungen her. Damit hat das von Thilo Pfeife angesprochene Thema nix zu tun, wäre aber sicher noch vorher zu bearbeiten.
Er rückt Probleme in den Vordergrund, dessen Lösungen uns nicht ein Stück weiter helfen, um in Zukunft vorn mit zuspielen.
Oder sind Integrationsunwillige und faule Hartzer schuld an höheren Steuern, Zuzahlungen, Staatsverschuldung, Kürzungen auf allen Ebenen, Kündigungen wegen 1,30€, Benzin für 1,45€ der Liter usw?
Wenn diese vom Thilo angesprochenen Probleme gelöst würden, was dann? alles Happy? lol

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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02.09.2010 14:05 Uhr von tfs
 
+3 | -1
 
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RE: @tfs: "Er darf und hat seine Meinung gesagt. Aus."

Er hat sie gesagt, ja, und nun bezieht er dafür von allen Seiten völlig unreflektierte Prügel, und bekommt zu hören das er so etwas nicht hätte sagen dürfen, das ist es was ich persönlich als recht problematisch empfinde, denn jemand mit weniger, nennen wir es mal "Selbstbewusstsein", würde diesem Druck wohl keine 2 Wochen stand halten, und daher machen die meisten dann lieber gar nicht erst den Mund auf.


"Oder sind Integrationsunwillige und faule Hartzer schuld an höheren Steuern, Zuzahlungen, Staatsverschuldung, Kürzungen auf allen Ebenen, Kündigungen wegen 1,30€, Benzin für 1,45€ der Liter usw?"

Nicht nur, nein, würde ich nicht sagen, aber natürlich tragen auch die immer weiter steigenden Ausgaben für Sozialleistungen zu den Problemen bei. Wenn du mich fragst denke ich das es bei weitem nicht der größte Problemfaktor ist, aber er wird sich durchaus vergrößern wenn wir auch die nächsten 50 Jahre nichts unternehmen - das kann also auch nicht Sinn der Sache sein. Es wird immer wieder Probleme geben die gewichtiger sind als jene rund um die Immigration und die damit verbundene Sozialpolitik, wann also ist der richtige Zeitpunkt mal etwas zu unternehmen?
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02.09.2010 14:17 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
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Eben. Er projiziert Probleme(mit Minderheiten) in die Öffentlichkeit, die leider nicht für das Dilemma gesorgt haben, in dem Deutschland steckt.
Wie in den 30ern des letzten Jh.

Klar ist der Umgang mit ihm einer Demokratie mit Meinungsfreiheit nicht würdig.
Nichtsdestotrotz gehört er einer Partei an, die auch dazu beigetragen hat Deutschland zu dem zu machen, was es heute ist. Wenn ihm das Ändern wichtig ist, soll er anders ran gehen an die Sache. Zustimmung scheint ihm sicher.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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02.09.2010 15:05 Uhr von tfs
 
+1 | -0
 
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RE: Eben. Also ich habe das Buch noch nicht komplett gelesen, daher kann ich an dieser Stelle noch nichts zu einem Projezieren von Wirtschaftsproblemen auf Minderheiten sagen, bisher liest es sich noch nicht so, aber das kann natürlich auch gegen Ende noch kommen.

Soweit ich das mitbekommen habe war er sieben Jahre lang als SPD Mitglied in der Politik tätig, theoretisch hätte er also wohl mehr tun können, wenn man aber seinem Parteikollegen Dressler glauben schenken darf dann hat/hätte auch der Sarrazin keine Chance gehabt etwas in der Partei zu bewegen, da sich dort niemals eine Einigkeit erzielen lies, und zwar vornehmlich weil das Thema als nicht "Gesellschaftsfähig" erachtet, und teilweise gar verachtet wurde, und bei den anderen etablierten Parteien soll es nicht anders aussehen, von daher muss man denke ich vorallem auch jenen Vorwürfe machen die dieses Thema seit Jahr und Tag blockieren.

Man kann und muss sicher sagen das die Äußerungen von Sarrazin teilweise über´s Ziel hinaus gegangen sind, keine Frage, doch auf der anderen Seite haben wir das Problem das man nicht gehört wird wenn man "lieb und nett" auf Mißstände hinweist, das so scheint es ist eine Zwickmühle aus der leider niemand einen Ausweg weiss.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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02.09.2010 15:45 Uhr von PeterLustig2009
 
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Ist schon sehr nice: Das lustige an dieser ganzen Thematik ist ja, dass die BB und andere ihn gerade für seine Aussage des "Juden-Gens" für untragbar halten. In Israel lacht das Volk darüber und wundert sich dass Deutschland so entrüstet ist.
Deutschland will Meinungsfreiheit, aber bitte nur solange sie nciht unbequem wird nicht wahr :)

Ist ja genauso wie die Meinung des rechten Packs. Sie dürfen die haben, aber bitte nicht noch kundtun. Komischerweise bringt man dem linken Abschaum diese Toleranz entgegen. Verkehrte Welt???
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02.09.2010 16:03 Uhr von DieterKuhn
 
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@CradleOfFilth: > Was die BILD-Leser denken ist...naja man kann es nur als
> unreflektierten Dreck bezeichnen. Aber was sollen deine
> durchweg pre-pubertären Äusserungen? Du willst nicht mit
> jedem sich-daneben-benehmenden Türken in eine
> Schublade gesteckt werden - dann tu auch das auch nicht
> mit anderen Nationalitäten.

Ähm, Du prangerst in einem Satz Pauschalisierung an und pauschalisierst gleichzeitig gegen Bild-Leser. Respekt.
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02.09.2010 16:17 Uhr von ElChefo
 
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@anderschd: "Er projiziert Probleme(mit Minderheiten) in die Öffentlichkeit, die leider nicht für das Dilemma gesorgt haben, in dem Deutschland steckt.
Wie in den 30ern des letzten Jh."

Was ja im Endeffekt überhaupt nicht das Thema ist. Es geht ja nicht um den Makel der Minderheiten, sondern den Umgang mit ihnen. Es geht darum, das man Probleme, die im Umgang und vor allem der Integration vorhanden sind, schöngeredet hat. Nichts wurde getan. Und jetzt? Jetzt wird, wenn diese Probleme auf den Tisch kommen, abgehakt mit den Worten "Ihr armen Migranten, lasst euch nicht so beschimpfen". Dabei geht es noch nicht mal um sie.
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02.09.2010 17:00 Uhr von anderschd
 
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@ElChefo: Bist du dir da sicher?
Ich meine in den Schriften entdeckt zu haben, dass er nicht die Probleme im Umgang mit den Ausländern anprangert, sondern explizit deren mangelndes Interesse an eine Integration und die zu oft vorkommende fehlende Bereitschaft der Sozialklammer zu entrinnen(mal schön geredet) Ich sag ja nicht, dass er Unrecht hat.
Nur für mich sind das nicht die Dinge, die Deutschland da hinführen, wo der Weg gerade hinzeigt. Ich sehe andere Probleme als wesentlich dringender.
Und viele zeigen halt pauschal auf alle, und sagen ihr seid Schuld. Er wollte das vllt nicht, aber so ist es.
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02.09.2010 19:23 Uhr von ElChefo
 
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@anderschd: Ist ja auch richtig. Es ist nur halt so:
_Hätten_ wir von Anfang an verantwortungsvolle Zuwanderung "betrieben", hätten wir von Anfang an keine Anbahnung von Ghettoisierung oder Bildung von Parallelgesellschaften zugelassen, hätten so "Launen" wie "Kein Bock auf Integration" und der daraus resultierenden Selbstverständlichkeit der "Unantastbarkeit" in ihren Vierteln nie so stattgefunden. Aber wir waren nun mal eben die Gutmenschen, die so weltoffen und tolerant sind, das wir noch nicht mal die eigene Sprache als Amtsprache im Grundgesetz festgelegt haben.
Natürlich, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden, unbestritten. Aber unter dem Dach dieser Republik auch nur nach den Regeln ebenjener.
Da ist nichts rassistisches dran, nichts menschenverachtendes, nichts immanent böses. Erst recht ist das kein Rückfall in den Nationalsozialismus oder der in diese Schublade gerechneten "Volkstümelei".
Genau das, und nichts anderes meint "Deutschland schafft sich ab". Wer sich davon angegriffen fühlt oder gar beleidigt begreift gar nicht die wahre Kernaussage.
Natürlich, wie bei allen Auffälligkeiten in allen Bereichen des Lebens gibt es immer eine oder mehrere Gruppen die mehr oder weniger aus der Gesamtmasse herausstechen.
Sarrazin benennt ja nur die Probleme. Schuldzuweisung (siehe dazu auch Plaßberg, Hart aber Fair - steht online beim Sender als webstream) sucht man vergebens.
Das die Aussage mit dem jüdischen Gen natürlich allzu gerne als Aufhänger für reisserische Tiraden ala Friedman genommen werden ist klar. Man muss ja von der eigenen Schuld, die auch Herr Baring beim Namen nennt, ablenken. Frau Sevindim in der selben Sendung bestätigt ungewollt umso mehr das Unverständnis, mit dem allgemein an dieses Thema herangegangen wird.

Folgendes Beispiel:
Ich gebe mein Auto in die Werkstatt zur Reparatur. Der Geselle repariert den Wagen. Ich hole ihn wieder ab, der Schaden ist nicht bis kaum behoben. Ist jetzt der Geselle schuld, oder der Meister, der ihn einfach nur schlecht ausgebildet hat? Oder Faulheit zugelassen hat?

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