02.09.10 08:02 Uhr
 4.665
 

Aldi Süd stößt weitere Filialen aus seinem deutschen Ladennetz ab

Nachdem vor einiger Zeit Aldi Süd schon 80 Gebäude an die Allianz verkauft hat, werden nun weitere Immobilien aus Deutschland abgestoßen.

Aldi Süd verkauft 140 Immobilien von seinen 1.780 an einen Fond, der bei der aus Australien stammenden Bank Macquarie angesiedelt ist.

Eine Unternehmenssprecherin von Aldi bestätigte in Mühlheim den Verkauf der Immobilien. Der Kaufpreis soll bei 240 Millionen Euro liegen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Aldi, Immobilie, Filiale, Discounter
Quelle: www.open-report.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kardinal Marx hält ein Grundeinkommen für "das Ende der Demokratie"
Prozess: Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft für Anton Schlecker
Saudi-Arabien: Inhaftierte könnten gegen 70 Prozent ihres Vermögens frei kommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.09.2010 08:34 Uhr von jpanse
 
+15 | -10
 
ANZEIGEN
Ist die KAtze aus dem Haus: jetzt wo der Alte über die Klippe ist wird erstmal aufgeräumt...
Kommentar ansehen
02.09.2010 09:14 Uhr von atrocity
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
@jpanse: Theo Albrecht war der Besitzer von Aldi Nord.

Hier geht es um Aldi Süd, das komplett unabhängig von Theo Albrecht war und ist. Der Besitzer Karl Albrecht lebt noch und wird vermutlich mit dem Deal einverstanden sein ;-)
Kommentar ansehen
02.09.2010 10:08 Uhr von face
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
fataler Fehler nichts ist kostengünstiger als das was bezahlt ist.
Es ist doch vollkommen unsinnig ein Haus zu bauen,
dieses zu bezahlen, dann dies zu verkaufen, dafür Geld
zubekommen, darin zu bleiben und dann dafür Miete zu
zahlen. Irgendwann hat man das was man bekommen hat für
das Haus als Miete zurückbezahlt und ab dann legt man
Geld drauf. Noch schlimmer ist wenn man das erhaltenen
Geld in Irgendwas investiert, das sich dann als Fehlinvestition
herausstellt.
Kommentar ansehen
02.09.2010 10:54 Uhr von botcherO
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Ist doch normal, Die Aldis ziehen auch mal um, und verlassen ein altes Gebäude, weil ein anderes Gebiet lukrativer ist, einfacher zu erreichen ist oder mehr Parkplätze benötigt werden. Was sollen die mit den leeren Gebäuden sonst machen?
Kommentar ansehen
02.09.2010 11:31 Uhr von atrocity
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@botcherO: Jein, die verkaufen aber keine leeren Aldimärkte, sondern welche die noch genutzt werden.
Dann mieten sie das ganze zurück um die Gebäude weiter zu nutzen.
Ich weiß zwar nicht was das genau soll, aber entweder brauchen se Bargeld, oder es lohnt sich durch irgend en Steuertrick.
Kommentar ansehen
02.09.2010 13:13 Uhr von fallobst
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ atrocity: aber dazu zählen auch filialen in griechenland, da sich aldi aus diesem markt bereits wegen hoher verluste zurückgezogen hat bzw. ist gerade dabei.
Kommentar ansehen
02.09.2010 13:20 Uhr von Rhonar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das hat sicher: irgendwas mit Steuer zu tun.. denn immerhin müssen sie ja für die Gebäude allerhand davon entrichten..
das hat sicher irgendeinenj Vorteil für die, den wir allerdings aufgrund unseres doch recht beschränkten Wissens nicht erkennen können
Kommentar ansehen
02.09.2010 13:43 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
aldi: is sowieso von allen discountern der schlechteste...
Kommentar ansehen
02.09.2010 17:03 Uhr von Revej
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jpanse: Wie atrocity schon angemerkt hat, Karl Albrecht lebt noch und er ist der Gründer von Aldi Süd. Davon abgesehen geht es hier doch anscheinend nur um die Immobilien und nicht um Fillialen die geschlossen werden. Sich von den Immobilien zu trennen ist ein Trend bei großen Unternehmen.
Die Telekom zum Beispiel hat das auch vor diversen Jahren schon gemacht um flexibler zu sein.
Kommentar ansehen
02.09.2010 17:43 Uhr von frederichards
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lol - wie blöd muss man sein Und seine langfristigen Finanzreserven zu verkaufen.....siehe Karstadt.

Viel Spaß ALDI - da habt ihr auf den falschen BWLer gehört.
Kommentar ansehen
02.09.2010 19:27 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Frage: Die Frage ist doch, wie hoch sind die Mieten, die Aldi zahlen darf und wie langfristig sind die Mietverträge ausgelegt.
Es mag sich durchaus rechnen, die Immobilien zu verkaufen und zurückzumieten. Und zwar rechnet es sich dann, wenn man mit der gesamten Verwaltung und Instandsetzung nichts mehr zu tun hat. Fast die gesamt Immobilienverwaltung, die Aldi mit Sicherheit aufbauen und finanzieren muss, fällt nach und nach weg.
Das ist doch nichts weiter, als eine Form des Outsourcing.
Ich gehe mal ganz fest davon aus, dass die Immobilien, so sie Aldi selber hat bauen lassen, schon längst abgeschrieben und daher für Aldi steuerlich uninteressant sind. Ferner ist man flexibler, wenn man irgendwo ausziehen kann und sich nicht mehr um die Immobilie kümmern muss.

Ihr müsst nicht immer auf irgendwelche BWLer schimpfen, sondern mal etwas weiter denken.:-)
Kommentar ansehen
02.09.2010 19:33 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@frederichards: "Und seine langfristigen Finanzreserven zu verkaufen...."

Von welchen Finanzreserven sprichst Du? Die Immobilien steigern vielleicht den Wert des Unternehmens, dies wäre aber nur interessant, wollte man an die Börse oder sonstwie Kredite aufnehmen. Ansonsten sind die Immobilien erstmal totes Kapital, von dem man sich rein gar nichts kaufen kann.
Versuch doch mal, solch eine Filiale/Immobilie zu verkaufen. Wenn links Lidl und rechts Netto ist, wen findest Du dann denn als zahlenden Käufer? Für Rewe oder Real sind die Gebäude zu klein. Wohlgemerkt, ich spreche von Käufer, nicht von Nachmieter.
Kommentar ansehen
05.09.2010 14:26 Uhr von Ultrasick
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn bei aldi die preise über nacht für ein bestimmtes produkt nach oben gehen, gehen sie in der selben nacht auch beim lidl und beim netto nach oben.

ich glaube da gibt es ein größeres kartell bei den lebensmittelmärkten, weis allerdings nicht so genau, wer da noch alles beteiligt ist.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs
Angela Merkel gibt bekannt, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?