02.09.10 07:16 Uhr
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Die FDP ist weiterhin gegen Mindestlohn bei Zeitarbeit

Obwohl die Union im Prinzip für die Einführung eines Mindestlohns in der Zeitarbeitsbranche ist, stellt sich die FDP weiter dagegen und blockiert alle Bemühungen, die in diese Richtung gehen.

FDP-Sozialexperte Heinrich Kolb sagte: "Der Mindestlohn ist ein Instrument, mit dem die Platzhirsche ihr Terrain abstecken können." Im September will die FDP den Arbeitgebern sowie auch den Gewerkschaften eine Alternative vorlegen.

Dabei soll der Lohn erst nach einer Frist an die Gehälter der Festangestellten angepasst werden. Der Vize-Chef der Unions-Fraktion, Michael Fuchs (CDU), könne sich hingegen einen Mindestlohn bei Zeitarbeit vorstellen. Arbeitgeber und Gewerkschaft müssten sich vorher aber auf die Höhe einigen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, FDP, Mindestlohn, Zeitarbeit, Heinrich Kolb
Quelle: www.open-report.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2010 07:16 Uhr von leerpe
 
+48 | -2
 
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Liebe FDP, dass ihr sowieso die dümmsten Ideen habt, ist ja nun schon allgemein bekannt. Was würde denn bei Einführung einer Frist geschehen? Die Arbeitgeber würden die Leiharbeiter nur noch innerhalb dieser Frist beschäftigen. Bevor die Frist verstreicht und höhere Löhne gezahlt werden müssten, würde man die Leiharbeiter entlassen. Dann würde man die nächsten holen und das gleiche Spiel beginnt von vorne. Liebe FDP, bei euren Umfragewerten solltet ihr langsam aufhören die Leute zu verarschen.
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02.09.2010 07:37 Uhr von frederichards
 
+42 | -1
 
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Wieso nur bei Zeitarbeit? Mindestlöhne müssen alleine deswegen überall her, damit die Lohndrückerei aufhört, damit die Sozialkassen besser versorgt werden und das Steueraufkommen steigt.

Wir hätten Vollbeschäftigung, wenn die Leute mehr Geld für die tatsächlichen täglichen Ausgaben hätten.
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02.09.2010 07:44 Uhr von Raptor667
 
+20 | -1
 
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ach "Dabei soll der Lohn erst nach einer Frist an die Gehälter der Festangestellten angepasst werden"

Also wirds dann wieder so sein das man kurz vor ablauf der Frist gekündigt wird.
In meinen Augen ist die ganze Scheisse die die FDP im moment so von sich gibt höchst Verfassungswiedrig...aber wen kümmert das schon. Ich hoffe das die Demos gegen S21 erst der Anfang waren und die Protestwelle gegen die Regierung das ganze Land erfasst damit diese mal merken das man es mit uns nicht machen kann.
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02.09.2010 07:44 Uhr von leerpe
 
+21 | -1
 
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@frederichards: Da muss ich dir vollkommen Recht geben. Die FDP ist aber eine Partei, die nur für das Kapital Interesse hat. Und für Kapitalisten zählt nun mal nur die Gewinnoptimierung. Diese Kreise geben nicht ehr Ruhe, bis der letzte Arbeiter ein willenloser Zombie ist, den sie überall hinschupsen können.
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02.09.2010 07:58 Uhr von KamalaKurt
 
+17 | -0
 
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So arrogant fie FPD ihren Wahlkampf geführt hat, so arrogant versucht sie auch zu regieren. Der ganzen Partei fehlt es an Profil, das sie den Wählern versprochen hat. Dabei ist doch fast alles profillos, was sie machen, so auch nun dieser gläserne Vorschlag des Mindestlohnes. Der mündige Bürger wird hier als dumm hingestellt. Ich bin mal gespannt wenn die ersten Eier oder Tomaten fliegen bei öffentlichen Auftritten dieser Versagerpartei.
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02.09.2010 08:14 Uhr von ROBKAYE
 
+28 | -0
 
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Wasser predigen und Wein saufen!

Deutschland gehört mittlerweile zum Lohndumping-Land Nr.1. in Europa!

Ich sehe es nicht mehr ein, dass ich mit meinen Steuergeldern die Löhne von Menschen bezahlen soll, die in ihrem Unternehmen zu wenig Geld für ihre harte Arbeit bekommen, sodass Sie gezwungen sind, sich den Rest ihres Lebensunterhalts von MIR/UNS, dem Steuerzahler, zu holen und ICH/WIR den Firmen damit horrende Gewinne ermöglichen!

Dieses korrupte Pack und die Arschkriecher der Industrie, die sich Politiker nennen, gehören endgültig geteert und gefedert und auf dem Marktplatz zur Schau gestellt!
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02.09.2010 08:21 Uhr von Klaus0909
 
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Na super: Also als erstes sollte mann die Politiker in Zeitarbeitsfirmen stecken und dann sehen wir mal weiter.
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02.09.2010 09:11 Uhr von EdwardTeach
 
+15 | -1
 
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Nach Produktivität: also die Politiker verhungern lassen, zumindest die meisten. =)

Ja mein Gott, FDP, Partei der wirtschaftlich starken Arschlöcher. Das war doch zu erwarten. Was die Wähler wollen steht nur im Programm der Linkspartei, trotzdem bekommt die keine 100%, also etwas seltsam ist es, diese Zwiespältigkeit der Menschen.
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02.09.2010 09:21 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+13 | -0
 
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Huhu ^^: "Dabei soll der Lohn erst nach einer Frist an die Gehälter der Festangestellten angepasst werden."

Und vor Ende dieser Frist wird man natürlich in den nächsten Laden geschickt und der Nächste wird herangezogen, der dann wieder weitergereicht wird, bevor die Frist endet ^^
So wird man die Löhne nie anpassen müssen....

Ein echter Teufelskreis....in der FDP sind alle Satanisten lol
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02.09.2010 09:27 Uhr von wordbux
 
+9 | -0
 
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FDP ist weiterhin gegen Mindestlohn bei Zeitarbeit: Klar doch, weil dieser Verein wirtschaftfreundlich und bürgerfeindlich ist.
Mindestlohn würde den Profit der Arbeitgeber und der Zeitarbeitsabzocker veringern.
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02.09.2010 10:05 Uhr von Glimmer
 
+1 | -15
 
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02.09.2010 10:14 Uhr von anderschd
 
+7 | -0
 
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Genau das sind die Dinge: über die sich Deutschland aufregen sollte. Diese sozial, familienfeindliche, deutschlandfremde Partei gehört endlich weg. Nicht über den Oberspinner von der Deutschen Bank.

Sparpakete, höhere Zuzahlungen, mehr Steuerlast, Rettungspakete usw usf sind die Bremsen der Gesellschaft

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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02.09.2010 10:25 Uhr von TeKILLA100101
 
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würde: ein mindestlohn denn arbeitgeber nich auch eher dazu bringen, dass sie nur noch diesen bezahlen obwohl sie vorher mehr bezahlt haben? vielleicht würde sich alles auf diesen mindestlohn einpendeln und dann bekommen alle weniger.

die sollen einfach mal die zeitarbeit eindämmen und dafür sorgen, dass die menschen nicht nur noch ausgebildet werden und danach nicht übernommen werden und durch nen zeitarbeitsfuzzi ersetzt werden.

klar brauchen manche branchen zeitarbeiter, saisonal bedingte produktionsspitzen und ähnliches. aber was zur zeit passiert, ist nicht mehr normal. (siehe schlecker und schlecker xxl)
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02.09.2010 11:26 Uhr von Mario1985
 
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Frederichards: das märchen von vollbeschäftigung ist schön oder??

Nur dass eine Vollbeschäftigung(gilt bei einer Quote von unter 5%) nicht wirklich möglich ist und auch niemals sein wird, ist dir entgangen.

Machen wir mal paar Beispiele auf
mindestlohnt 7,50Euro
auch Branchen die im moment über diese 7,50Euro/h zahlen werden sich an dem Mindestlohn anpassen. Die Frage ist bekommen diese Firmen noch Leute die für das geld arbeiten. Antwort JA, im ersten MOment nein, aber dann ja, weil die Leute dann Angst vor Hartz IV haben und dann lieber arbeiten würden als von Hartz IV zu leben. Somit fließt weniger Geld in die Sozialkasse und bei 7,50Euro fließen auch noch sehr wenig Steuergelder wenns hochkommt von jedem Steuerklasse I vlt 200-250Euro

Zweite Alternative

Arbeit muss lohnen.... 12,50Euro Stundenlohn

Niedriglohnsektor würde ins ausland abwandern, dadurch hätten wir ca. 1Mio arbeitslose mehr die wir nicht vermitteln können, weil keine Ausbildung/Schulbildung. Klar kommen dadurch mehr Einnahmen in die Sozialkassen und auch Mehr Steuereinnahmen, aber was bringt es dir wenn du 300Mio mehr einnimmst du aber 345Mio mehr ausgeben musst????


Zum Schluss noch etwas zur Vollbeschäftigung
Die wird niemals vorhanden sein, wenn dann höchstens laut Statistik der Arbeitsagentur. Nur die Leute die Weiterbildungen machen, Aufstocken müssen, etc. tauchen in dieser Statistik nicht auf, obwohl sie Unterstützung vom Staat beziehen.

Vollbeschäftigung heißt für mich, dass die Arbeitsfähige Bevölkerung vollständig(heißt zu min. 95%) ohne staatliche Unterstützung auskommt. Und das wird so gut wie niemals vorkommen. In diesem Sinne träum weiter.
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02.09.2010 11:36 Uhr von DeeRow
 
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Dann bin ich auch weiterhin gegen die FDP!
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02.09.2010 12:37 Uhr von w0rkaholic
 
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Volker Pispers hatte es bereits einmal schön: auf den Punkt gebracht: "Wer gegen den Mindestlohn ist, ist ein Arschloch!"

Das Mindestlöhne angeblich schwerwiegende Probleme verursachen ist Unsinn, schließlich werden die Geringverdiener ja durcrh Aufstockung etc. momentan auch bezahlt, nur eben vom Staat - damit sich der Firmeneigentümer noch fettere Gewinne in die Tasche stecken kann. Wenn eine bestimmte Arbeit gemacht werden muss, dann hat man diese auch so zu bezahlen, dass derjenige (Vollzeit vorausgesetzt) der diese Tätigkeit durchführt, auch davon leben kann - ansonsten soll diese Arbeit eben NICHT gemacht werden!

Ein Höchstlohn wäre mal etwas, worüber ich die Politiker gerne diskutieren hören würde!
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02.09.2010 12:50 Uhr von Kappii
 
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Mindestlohn: macht schon alleine aus dem Grund Sinn, das Menschen die 8 Stunden am Tag arbeiten, auch endlich wieder davon leben können.

Ich kann verstehen, dass manche Menschen lieber von der Stütze leben, als sich von einem Unternehmen "versklaven" zu lassen.
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02.09.2010 13:04 Uhr von EdwardTeach
 
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Auch Extra3 hatte das bereits: erklärt. Es gibt nichts schlechtes an einem "angemessenen" Mindestlohn, also nicht 4 Euro/Stunde, sondern vllt 8+.

http://www.youtube.com/...
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02.09.2010 13:24 Uhr von dinexr
 
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Wieso eigentlich Eins mal Vorweg - ich kann die FDP auf den Tod nicht ausstehen.

"Dabei soll der Lohn erst nach einer Frist an die Gehälter der Festangestellten angepasst werden."

Was stellen die sich denn unter einer "Frist" vor? Wenn die nicht zu lang ist, klingt das doch eig. sehr gut, oder seh ich da irgendwas falsch?
Sowie ich die FDP kenn, ist da n riesen Haken an der Saceh (eben die "Frist" vermutlich).

Was den Mindestlohn angeht - halt ich generell für ne gute Sache.
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02.09.2010 13:37 Uhr von realsatire
 
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@Mario1985: Informiere dich bitte mal, denn die Branchen mit Niedrigslohn KÖNNEN nicht ins Ausland verlagert werden!

Es gibt z.B. in Polen auch Friseure im Grenzgebiet, aber es ist nicht möglich alle hiesigen Friseurläden dorthin zu bringen, da die Kunden nicht nachreisen..
Ebenso können Wachdienste nicht ins Ausland verlagert werden bzw es lässt sich leicht eindämmen, das Wachdienste aus dem Ausland hier ihre Dienste anbieten.
Die meisten Niedriglohnjobs sind in der Dienstleistung oder im Verkauf, beides lässt sich kaum auslagern.

FDP ist wie üblich gegen Mindestlohn, die CDU kann sich immerhin bei Zeitarbeit einen Mindestlohn vorstellen. Das es aber viele andere Bereiche mit Mindestlöhnen gibt wird vergessen.

Es würde wohl mehr nutzen, wenn Firmen, die so wenig bezahlen, das ergänzend Hartz4 bezogen werden muß, einfach diese Sozialleistungen voll übernehmen müssen. Wohlgemerkt nur bei Vollzeitarbeit und sagen wir maximal zwei Personen die davon leben müssen.
Das könnte sogar den Wirtschaftsvertretern (Politikern) schmackhaft gemacht werden, wäre ein indirekter Mindestlohn, aber mit direktem Nutzen für den Staat.

Grundsätzlich fehlt aber ein Mindestlohn unter dem keiner arbeiten darf und jeder Arbeitgeber sich strafbar macht, wenn er den versucht zu unterschreiten. Selbst bei nur 5€ Brutto wäre das für einige Branchen eine Erhöhung um fast 100%, krank oder?
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02.09.2010 13:43 Uhr von meinemeinungdazu
 
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@ Mario1985: "Arbeit muss lohnen.... 12,50Euro Stundenlohn

Niedriglohnsektor würde ins ausland abwandern, dadurch hätten wir ca. 1Mio arbeitslose mehr die wir nicht vermitteln können, weil keine Ausbildung/Schulbildung."

Wenn ich solchen Schwachsinn schon höre...
Auch wenn Du es noch nicht begriffen haben solltest - der Niedriglohnsektor ist meist der Servicesektor (z.B. Reinigung, Hausmeister, Würstchenverkäufer am Straßenrand etc. pp.).

So und nun erkläre mir mal, wie Du vom Ausland aus hier in Deutschland Sauber machen und alles in Ordnung halten willst???
Per "Fernwartung", oder was???
Und die Würstchen schmeißt Du dann über tausende Kilometer von Asien bis nach Deutschland - Gratulation der Weitwurfweltrekord ist Dir sicher!
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02.09.2010 13:46 Uhr von w0rkaholic
 
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Kleine Ergänzung, ja ich bin für Mindestlohn, aber: ich gebe den Leuten die für sowenig Geld arbeiten ganz klar eine Mitschuld. Wer aus falschem Stolz (ich will selbst für mein Leben sorgen können etc) Stellen annimmt, die dermaßen mies bezahlt sind, trägt seinen Teil zum Lohndumping bei.

Ich würde mich freuen zu sehen, wie alle mies bezahlten Arbeitnehmer einfach ihre Arbeit niederlegen und streiken. Das würde selbst mir als Arbeitgeber gut tun, da ich durch die von der Konkurrenz gezahlten Niedriglöhne auch immer weiter in Zugzwang komme, aber definitiv keine Billig-Arbeiter einstellen werde, unter 10,- EUR die Stunde beschäftige ich nicht mal die Reinigungskraft! Vorher melde ich mein Gewerbe ab...
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02.09.2010 14:05 Uhr von realsatire
 
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@w0rkaholic: Prinzipiell stimme ich dir zwar zu, nur was sollen manche denn machen? Es gibt eben nicht nur Promifriseure auf der Welt, die mehr als den tariflichen Lohn zahlen.
Wachdienste und Callcenter sind genauso Gebiete die sehr niedrige Tariflöhne haben, alle diese Branchen jammern, das deren Auftraggeber (=Kunden!) nicht mehr zahlen.
Das ist nur durch Eingriffe von Oben zu lösen, da die Tarife mehr vom Arbeitgeber diktiert werden.
Wer als Arbeitnehmer solch einen Beruf wählt, ist zwar irgendwie selbst schuld das er sich keinen besser bezahlten "aussucht", nur kann es nicht nur Politiker oder Ärzte auf der Welt geben. Auch eine Frau Merkel geht zum Friseur und möchte nicht durch verstaubte und verdreckte Räume gehen. ^^ Vom Müll den sie produziert rede ich lieber gar nicht. ^^

Gäbe eine indirekte Variante den Mindestlohn einzuführen, nämlich kein Hartz4 mehr als Kombilohn bei Vollzeitstellen. Aber gleichzeitig auch kein Zwang der ARGE solch einen Job anzunehmen. Viele können nämlich gar nicht anders, hatten z.B. Friseur gelernt bei einer gutbezahlenden Firma, dann danach keinen Job mehr gefunden von dem sie auch leben können.
Wenn aber keiner bereit wäre für solche Dumpinglöhne zu arbeiten, WEIL es sich keiner leisten könnte durch fehlende staatliche Aufstockung müssen die Firmen die Löhne erhöhen.
Natürlich steigen dann teilweise auch die Preise für die Kunden, aber mit Sicherheit nicht so extrem und vor allem wenn dann durchgehend, so das es keine Firma gibt die Dumpingpreise machen kann.

Gerade noch entdeckt: http://www.shortnews.de/...
Sind das nicht ungefähr die Milliarden die durch Kürzungen vor allem bei den Sozialleistungen eingespart werden sollen?

[ nachträglich editiert von realsatire ]
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02.09.2010 14:51 Uhr von datenfehler
 
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die FDP will, was das Volk will oder haben die Zeitarbeiter sich gegen ihren mickrigen Lohn gewehrt? NEIN! Betrachtet man die Zahl der Zeitarbeiter, die nach Ansicht vieler zu wenig bekommen, ist die Lage offenbar nicht so schlimm, wie manche behaupten.
Die Zeitarbeiter nehmen die Situation hin; ergo: Kein Mindeslohn erforderlich. Volkes Wille... Warum versteh ich zwar nicht, aber naja... die breite Masse war schon immer etwas seltsam.
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02.09.2010 15:00 Uhr von realsatire
 
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@datenfehler: Wollen oder eher nicht anders können?
Was soll jemand denn machen, wenn er keinen Job findet, dann von der Arge zu einer Zeitarbeitsfirma geschickt wird?
Wenn der/diejenige dann den angebotenen Job nicht annimmt, gibt es kein Geld...
Da es leider real wesentlich weniger Arbeitsstellen als Arbeitslose gibt wird das Lohndumping durch die Arge und Gesetzgeber gefördert. Durch die Hintertür ist inzwischen Kombilohn immer häufiger, das abschaffen dieser Sache kann nur gesetzlich erfolgen, genau wie es eingeführt wurde.
Zeitarbeit sollte wie früher nur eine reine Abfederung eines kurzzeitigen Bedarfs sein, leider ist es inzwischen zu einem normalem Mittel geworden für die Auftraggeber einzusparen.

Es gibt genug Firmen, die einen sehr kleinen Stamm haben und ständig jede Menge Zeitarbeiter. Ohne diese könnten sie nicht bestehen, müssten doch sonst mehr feste Mitarbeiter anstellen mit Sozialleistungen, Urlaub, Weihnachtsgeld, Kranheitsfortzahlung etc.

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