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Schwer körperlich Arbeitende schaffen die Rente mit 67 kaum

Menschen, die einer schweren körperlichen Arbeit nachgehen, haben kaum Chancen bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren arbeiten zu können. In einer Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung hat das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie dazu eine Studie veröffentlicht.

Mit zurzeit schon 58 Prozent Frührentner-Anteil liegen körperlich schwer Arbeitende damit jetzt schon rund 20 Punkte über den Arbeitnehmern, die weniger körperlich belastet sind.

Neben den gesundheitlichen Problemen im Alter haben schwer körperlich Arbeitende noch weitere Nachteile, wie eine schlechtere Bezahlung und damit niedrigere Rente. Auch sind diese Arbeiter häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Arbeit, Gesundheit, Rente, Arbeitnehmer
Quelle: www.focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2010 16:30 Uhr von Klopfholz
 
+26 | -0
 
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Eigentlich schlau. Die Leute bis 67 Arbeiten schicken, und wenn sie es nicht schaffen dann schööön die Rente kürzen. Da bekommt man richtig Angst vorm Alter...
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01.09.2010 16:44 Uhr von Master-Alucard
 
+31 | -0
 
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sollten mal die damen und herren, welche derartige vorschläge verbreiten wenigstens einen tag einer schweren arbeit nachgehen. ich wette, dass sie schon nach einem tag nicht mehr aufrecht gehen könnten
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01.09.2010 16:52 Uhr von AugenAuf
 
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01.09.2010 17:01 Uhr von meinemeinungdazu
 
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Wundert diese Aussage jemand??? Darauf wird doch von den Politniks spekuliert!!!
Nach dem Motto: Acker bis´t du grün und blau - zahl deine Steuern und halt´s Maul.
Und dann noch kurz vor der Rente in die ewigen Jagdgründe eingehen - auf deutsch: der perfekte Michl !!!
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01.09.2010 17:19 Uhr von Mr.Wayne
 
+16 | -0
 
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@Augen-Auf: deine Aussage ist einfach nur dumm. Man braucht Leute in jeder Branche und jeder verdient respekt, vor allem die die körperlich hart schufften...

Zur News: Rente mit 67 ist einfach nur totaler Schwachsinn und totale Ausbeute => meine Meinung
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01.09.2010 17:28 Uhr von DerEnno
 
+4 | -0
 
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Denk doch mal genau nach. Nun jeder weiss, dass keiner, oder sagen wir besser die allerwenigsten, bis zum 67. Lebensjahr durcharbeiten werden. Da sind wir uns einig. Das wissen auch unsere Volksvertreter antürlich und setzen die Rente mit 67 dennoch durch. Warum nur? Nun ganz einfach: "Du willst mit 65 die Rente? Gut, dann bekommst aber nicht mehr 70% sondern nur 55% vom Lohn als Rente." Das ist das Prinzip und mehr nicht. Du bekommst einfach weniger, wenn du früher gehst. Das ist das gleiche Prinzip wie auch heute schon.

Kein Volksvertreter stellt sich hin und sagt das so offen, das ist klar. Wäre ja noch schöner, wenn einer die Wahrheit sagen würde. Und wenn doch, dann zerreisst ihn die Presse und die ein oder andere Partei direkt in der Luft.
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01.09.2010 17:35 Uhr von MrKlein
 
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sehr: gerechte welt... der maurer oder straßenarbeiter buckelt sich bis 67 halb tot und jemand ders bei der bundeswehr weit gebracht hat, arbeitet die letzten 20 jahre nicht mehr wirklich viel aber geht 10 jahre früher in rente, die obendrein noch höher sein wird....

und die azubis die heute anfangen zu arbeiten werden eh bis 70 schufften dürfen, wenns so weiter geht
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01.09.2010 17:55 Uhr von Honigbanause
 
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klar: Das was hier jetzt bewiesen wurde, war doch klar...
Abgesehen davon, dass die meisten "Schwerarbeiter" auch die 65 nicht geschafft hätten ;)
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01.09.2010 19:02 Uhr von Götterspötter
 
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Das war doch auch von Anfang an "Der Plan" !
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01.09.2010 20:28 Uhr von Winneh
 
+4 | -0
 
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Ich frage mich warum das Handwerk so als "untere Schublade" hingestellt wird. Frei nach dem Motto: Wer nichts kann, geht auf den Bau.
Das ist wirklich absoluter dünsch...

Topic: 80% der Arbeiter schaffen nichtmal die 65, oftmals wegen verschlissener Knochen - aber auch, weil einer mit 60 die Leistung gar nicht mehr bringen kann und meist zeitig gekündigt wird -> arbeitslos mit 60 im Handwerk = gg!
... und die, dies wirklich schaffen können mit dem bischen Geld eh nichts mehr anstellen, weil der Körper nicht mehr mitspielt.
Hoch lebe unsere Regierung!

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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02.09.2010 04:33 Uhr von SXMPanther
 
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Die Regierung: hat euch aber ein schönes Ei ins Nest gelegt. Ihr dürft bis 67 arbeiten und wenn ihr tatsächlich noch lebt bekommt ihr eine kleine Rente. Ein Abgeordneter allerdings braucht nur 8 Jahre im Bundestag zu sitzen und in die weichen Sessel zu furzen und bekommt dafür dann monatlich 1650€. Als ehemaliger Ministrant gibts gleich nochmal eine Runde mehr.
Arbeite über 40 Jahre und mach deinen Körper kaputt und dir wird ein Almosen zu teil das gerade mal noch zum Sterben reicht.
Setz dich einige Jahre in den Bundestag und lache über die Arbeiter die dein Gehalt bezahlen weil du ohne was zu tun mehr bekommst als ein Rentner der über 40 Jahre Geld bezahlt hat.

Und von wegen aufgepasst in der Schule AugenAuf. Wenn ich so etwas lese kommt mir gleich die Galle hoch. Du bist mit Sicherheit ein 16 jähriger Taugenichts der vorne und hinten alles reingeschoben bekommst. Von Beruf Sohn vermutlich. Abschaum der Gesellschaft, und mit einer Intelligenz gesegnet die gerade mal für einen Meter Feldweg reicht. Geh du erstmal arbeiten Freundchen anstatt dich bis 27 in den Bildungsbunkern aufzuhalten.
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02.09.2010 08:05 Uhr von karmadzong
 
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und zum thema mangelnde Bildung sowas kommt definitiv von leuten die keine Ahnung haben wie anspruchsvoll das handwerk heute ist.. und vor allem, wie lang man arbeitet bis 67.. rechnen wir mal einen klassischen werdegang wie den meinen nach:

mit 17 Realschule fertig und ab in die Lehre (in meinem Fall Elektroinstallateur, moderne bezeichnung Elektroniker Gebäude und Systemtechnik)

mit 20 Fertig mit der Lehre und ab ins berufleben..macht bis rente mit 67 schlappe 50 Jahre arbeiten für eine Rente die, nunja, nicht die höchste ist..

dagegen die sogenannte Elite, respektive ein Akademiker:

Abitur fertig mit 19, danach 6-8 jahre Studium (wenn sie schnell sind und alles schaffen) danach gehts los mit arbeiten. bis zur rente mit 67 also etwa 37-39 Jahre gearbeitet, macht für den Handwerker im schnitt lässige 9-11 Jahre Arbeit und auf eigenen Füßen stehen bevor der studierte auch nur anfängt mit seinem Beruf Geld zu verdienen und in die Rentenkassen einzuzahlen.. das Argument das er deshalb ja auch mehr verdient lass ich so auch nicht gelten denn er hat für die Ausbildung beträchtlich mehr gekostet als der handwerker dessen Ausbildung kürzer war allerdings zum großen Teil eben nicht von öffentlicher Seite sondern vom Ausbildungsbetrieb gezahlt wurde.

und dieser Handwerker ist dann nach 40 Jahren im Beruf körperlich am Ende aber noch 10 Jahre von der Rente entfernt.. der Akademiker der Körperlich mit sicherheit weniger hart gearbeitet hat wäre im gleichen Fall nach 40 Jahren noch 1 Jahr vor der Rente oder schon ne ganze weile im Ruhestand..wobei sich die frage stellt mit was er dann rechtfertigt das er auf den armen Handwerker herunterblickt bei dem es ja anscheinend in der schule nicht gelangt hat...

allerdings nur bis zu dem moment bis die kloschüssel überläuft oder die elektrik spinnt und er eben diesen handwerker benötigt weil er selber von den einfachsten handgriffen keine ahnung hat...

achja, zum thema höheres Bildungsniveau.. im handwerk lernt man ständig um den immer neuen Anforderungen gerecht zu werden, das hält den Geist frisch und munter (OK es gibt ausnahmen auf jeder baustelle XD) aber nach zehn jahren auf immer wieder anderen baustellen dürften die meisten Handwerker ein haus ohne fremde hilfe komplett bauen können, viele inklusive Bauzeichnung und Statikberechnung.. zeigt mir dagegen mal einen Architekten der in der Lage ist erst eine mauer zu bauen, dann Fachgerecht elektro, Wasser und heizung zu legen und die Wand danach gerade zu verputzen.. die Jungs kannst du mit der Lupe suchen.. mir ist in meiner gesamten laufbahn genau einer unter die Füße gekommen bei dem von anfang bis ende alles gepasst hat und bei dem es nicht alle Nase lang einen neuen Plan gab weil er irgendwas vergessen hatte oder doch geändert haben wollte..

nuja, egal, ich hab mittlerweile die branche gewechselt weil ich nicht eingesehen hab mich weiter zugrunde zu richten, mir reichen kaputte Handgelenke und Bandscheiben, das muss ich nicht noch mehr zerstören..

[ nachträglich editiert von karmadzong ]
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02.09.2010 08:49 Uhr von KamalaKurt
 
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Dies ist der Stil unserer heutigen Regierung Selbst Geld rausschmeissen, und dann auf des Bürgers Buckel die Schulden tilgen zu lassen.

Es kann nicht sein, dass eine Firma, einen über 60 jährigen Menschen genau so hart abeiten läßt wie einen 25 jährigen. Also was macht der Betrieb, er gibt ihm weniger schwere Aufgaben, wenn es die überhaupt gibt, und reduziert ihm seine Bezüge, was man auch verstehen kann. Aber durch das reduzierte Einkommen mindern sich auch noch die Rentenansprüche enorm. Geht der Mann nun früher in Rente wird ihm dann noch ein Batzen von der kleinen Rente abgezogen.

Das ist die heutige Bürgernähe. Pfui Teufel, ihr Regierungspack

Aber es ist auch so, dass im Angestellten bereich, das Arbeitsvolumen, das von den Arbeitgebern gefordert wird, ich spreche hier nur von der freien Wirtschaft, sehr schwer zu erfüllen ist. Der Schwerarbeiter arbeitet, bis er krumm und bucklig ist, der Angestellte bis er ein geistiges Wrack ist.

Der ältere Arbeitnehmer tut sich doch viel schwerer Neues zu erlernen und umzusetzen, es sei denn er ist mit Herz und Seele bei seinem Beruf. Aber das werden nicht viele sein. Was macht denn ein Arbeitnehmer nun mit den Älteren Mitarbeiter. Er schickt sie in die Wüste für ein paar lausige Kröten.


Es gibt ja noch ein Problem, das sich auftun wird. Mit der Verlängerung der Arbeitszeit steigt die Zahl der arbeitspflichtigen Bürger und das bei weiter fortschreitender Technisierung der Maschinen, die den Menschen ja fast überflüssig macht. Es wird Massenentlassungen geben und da werden zuerst einmal die Alten entsorgt. Da kann man schon im Alter von 50 Jahren zu den Alten gehören. Man ist schwer vermittelbar, oder man wird wie faules Obst von einer Firma zur anderen vermittel.


Das sind die Probleme die die Arbeitszeitverlängerung mit sich bringt und die von der Regierung ins Leben gerufen wurde. Wo ist denn da die Umsetzung des Eides der Politfuzzies -- regieren zum Wohle des Volkes, sowahr mir Gott helfe --

Auf Meineid steht mindestens ein Jahr Gefängnis
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07.09.2010 10:12 Uhr von HUAHUA
 
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lasst euch ruhig weiter berieseln von den nebenschauplätzen a la terrorismus und thilo sarrazin...eure rente gibts dann bald mit 70 und das ist REALITÄT.
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13.09.2010 17:52 Uhr von Shiophan
 
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Rente mit 67: ich glaube, das das Volk langsam aber sicher auf die Barrikaden gehen muss. Hier wird solch hohles Zeug verabschiedet oder vorgeschlagen, das man glauben kann, das diese Leute aus der Baumschule kommen.
In anderen Ländern wird gestreikt, weil die Menschen mit 60 in die Rente gehen sollen. Bei uns ist der Markt zum Melken frei gegeben worden.

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