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Boeing 747-400: Triebwerksexplosion kurz nach dem Start in San Francisco

Am Dienstagabend startete die Boeing 747-400 mit 230 Insassen (212 Passagiere und 18 Crewmitglieder) von San Francisco aus Richtung Sydney.

Nach 45 Minuten Flugzeit ereignete sich dann das Unglück. "Ich hörte einen dumpfen Schlag, und dann scherte das Flugzeug nach links aus", sagte ein Passagier gegenüber einem kalifornischen Fernsehsender. Eines der vier Triebwerke war explodiert und brannte.

Der Pilot reagierte geistesgegenwärtig und wendete den Flieger, um in San Francisco notzulanden. Dabei wurde keiner der Anwesenden verletzt. Experten meinen, dass eine solche Explosion eines Triebwerks sehr selten ist. Der genaue Grund für den Defekt soll jetzt bei Untersuchungen bekannt werden.


WebReporter: Honigbanause
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flugzeug, Start, Explosion, Boeing, Notlandung, San Francisco, Triebwerk, Jumbo
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2010 11:02 Uhr von Honigbanause
 
+14 | -15
 
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Das ist ja gerade nochmal gut gegangen, aber hier wird wiedermal sehr gut deutlich wie fehlbar die Technik doch noch ist.
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01.09.2010 11:06 Uhr von honey_js
 
+20 | -2
 
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Glück: gehabt würd ich sagen. Ja stimmt, da merkt man mal wie leicht die Technik einem einen Strich durch die Rechnung machen kann. Gut dass der Pilot so schnell reagiert hat.
Good Job
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01.09.2010 11:14 Uhr von Starbird05
 
+16 | -4
 
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ist schon heftig: wenn man sich vorstellt das selber mit zu erleben.....

Was leider die meisten nicht wissen..... das wenn ein Triebwerk bei einen 2 strahligen Flugzeug ausfällt..... es nicht zu großen probs kommt. Mit einem Triebwerk kann das Flugzeug noch gut landen.

Aber die Angst war bestimmt heftig.
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01.09.2010 11:33 Uhr von jpanse
 
+26 | -1
 
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Star Trek ist natürlich vollkommen: realitätsnah. Sowas kann dir echt überall passieren.

Ausserdem:

Autos explodieren immer wenn man darauf schiesst
Menschen fallen aus grossen Höhen durch Glasdächer und verletzen sich dabei nicht.
Man kann auch Maschinengewehre mit nur einer Handhalten und problemlos von einem Motorrad schiessen.
Man kann auch von einer Staumauer aus einem 1-Motorigen Kleinflugzeug hinterher Springen, es einholen und im Flug einsteigen...
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01.09.2010 11:36 Uhr von Unrealmirakulix
 
+6 | -0
 
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ist nochmal gut gegangen...

PS: Das SciFi-Zeug lassen wir besser weg...
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01.09.2010 11:45 Uhr von dr.b
 
+3 | -0
 
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Wiedermal Qantas entweder die sind verflucht oder haben wirklich ein internes Wartungsproblem. Seit 2 Jahren wurde aus der ehemals sichersten Airline ein Pannendauerbrenner.
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01.09.2010 12:05 Uhr von karmadzong
 
+4 | -0
 
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@dr.b: halloo?? warum muss das ein Wartungsfehler sein?? möglicherweise hat die auchnur was angesaugt was dem triebwerk nicht bekommen ist, dergleichen passiert recht häufig während eines Starts.. erinner dich nur mal an New York und die notwasserung im hudson.. einen Schwarm Gänse ins triebwerk zu bekommen war da grund für den ausfall beider triebwerke

und nebenbei, bei den Belastungen denen so ein triebwerk ausgesetzt ist wunderts mich das die nicht öfter hochgehen, spricht daher eher für gute Wartung..
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01.09.2010 12:45 Uhr von Hawkeye1976
 
+6 | -0
 
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Triebwerksexplosion? Auf einer seriösen Seite liest sich das so:

"A Qantas Boeing 747-400, registration VH-OJP performing flight QF-74 (dep Aug 30th) from San Francisco,CA (USA) to Sydney,NS (Australia) with 212 passengers and 19 crew, was climbing through FL250 about 20 minutes into the flight, when the #4 engine (RB211, outer right hand) suffered an uncontained failure ripping a large hole into the outer engine cowling approximately abeam the turbine rotors. The crew shut the engine down, descended the aircraft to FL200, dumped fuel overhead the Pacific Ocean and returned to San Francisco for a safe landing about 80 minutes after departure.

Qantas said, the engine needs to be replaced." (AviationHerald)

Und so sieht das explodierte Triebwerk aus:

http://avherald.com/...

Das einzige, was da explodiert ist, ist die Fantasie des BILD-Schreiberlings.....
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01.09.2010 12:57 Uhr von Christian273
 
+3 | -0
 
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Wahrscheinlichkeit für Ausfall von tech. Gerät: In Abhängigkeit von der Wichtigkeit der einzelnen Geräte im Luftfahrzeug wird bereits wärend der Entwicklung penibel darauf geachtet, bestimmte Ausfall-/Fehlerwahrscheinlichkeiten nicht zu überschreiten. Dazu wird eine sogenannte "Hazard analysis" durchgeführt, die den Ausfall oder das Fehlverhalten der Komponenten nach Schadensmaß kategorisiert (Catastrophic/Hazardous/Major/Minor).

Der Ausfall eines Triebwerks bei einem 4-strahligen Jet dürfte als Major eingestuft werden:

frei nach Wikipedia:
Reduces the capability of the system or the operators to cope with adverse operating conditions to the extent that there would be:

* Significant reduction in safety margin or functional capability
* Significant increase in operator workload
* Conditions impairing operator efficiency or creating significant discomfort
* Physical distress to occupants of aircraft (except operator)

including injuries

* Major occupational illness and/or major environmental damage, and/or major property damage

Das heiß, der Fehler dürfte alle 100.000 - 10.000.000 Flugstunden (Fh) vorkommen.

Siehe auch RTCA DO-178 und RTCA DO-254

Bei 150 Tage *10h/Tag *29 Maschinen (bei Quantas) = 43500 Flugstunden / Jahr.

Dh. im schlechtesten Fall kann das bei Quantas alle 2 Jahre mal passieren (bei diesem Flugzeugtyp). Ich denke aber, dass mein Ansatz mit 100.000 Fh sehr pessimistisch ist.
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01.09.2010 13:35 Uhr von karmadzong
 
+1 | -1
 
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dem Loch nach zu urteilen: dürfte das eine der Turbinen gewesen sein die die Verdichter und den Fan antreiben. also prinzipiell die höchstbelasteten Teile an einem Triebwerk..
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01.09.2010 15:26 Uhr von bimmelicous
 
+3 | -1
 
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zur Wartung: Es gibt dort natürlich Standards. Die erfüllen diese ganz genau, und andere (zB Lufthansa) haben überall auf der Welt einen eigenen Service, der sich um die Wartung kümmert und das vor allem weit über die Standards hinaus.
Daher haben die auch mittlerweile fast 120.000 Mitarbeiter.

Desweiteren ist bei einer 747 der Ausfall eines Triebwerks keineswegs schwerwiegend. Wenn es dazu natürlich zu einem Brand oÄ kommt ist das was anderes. Die Air France hat beispielsweise vor einiger Zeit regelmäßig Transatlantikflüge auf der 747 oder auch 340 mit nur 3 Triebwerken (über 30.000 Fuss) durchgeführt. Schlicht und einfach aus dem Grund Kosten zu sparen.

Selbst wenn bei einem 320 (2 strahlig) beide Triebwerke ausfallen kann das Flugzeug noch "gleitend" landen. Siehe Hudson..
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01.09.2010 17:43 Uhr von Klecks13
 
+2 | -1
 
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Kurz nach dem Start? nach 45 Minuten Flugzeit ist die (kritische) Startphase schon eine ganze Weile rum. Also mal wieder eine typische aufgeblasene Bild-Meldung. "Kurz nach dem Start" klingt natürlich dramatischer als "während des Fluges" ;-)
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01.09.2010 20:39 Uhr von snfreund
 
+1 | -0
 
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@ karmadzong: ****dürfte das eine der Turbinen gewesen sein die die Verdichter und den Fan antreiben. also prinzipiell die höchstbelasteten Teile an einem Triebwerk.. ****

definiere plz fan und wo der ist im triebwerk, ich weiss nur von einem verdichter vor den brennkammern, ...thx im voraus
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02.09.2010 00:59 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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Fan oder Fanstufe: Die Fanstufe ist quasi der Rotor vorne im Triebwerk und dient als erster Verdichter.

so stehts zumindestens in der Wikipedia ;)

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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02.09.2010 01:17 Uhr von Nachrichtenleser
 
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4-strahlig ist Komfortabel sicher: Eine B747 kann selbst bei Ausfall dreier Triebwerke noch fliegen, d.h. eine niedrigere Flughöhe halten.Natürlich mit verminderter Geschwindigkeit.
Im Reiseflug laufen die Triebwerke mit ca. 70% Schub, somit wäre der Ausfall eines Triebwerkes in der Flugphase vollständig kompensierbar.
Bei diesem genannten Triebwerksausfall war die Crew unsicher wie schwer der Schaden ist, und vor allem ob es Folgeschäden am Flügel gab. Das Loch war an der Triebwerksaussenseite vom Flieger her nicht einsehbar.
Ich bezweifel stark das der Pilot schnell reagiert hat.
Zudem war es auch gar nicht nötig.
Falls es tatsächlich brannte gibt es eh drei verschiedenstarke Feuerlöschstufen, die sehr effektiv sind.
Der Autopilot wird selbsständig die Trimmung auf den verminderten Schub einer Seite angepaßt haben.
Dem Piloten bzw. Kopiloten blieb nur den Schaden einzugrenzen und zu landen.
Wäre es wirklich gefährlich gewesen wären sie auf dem nächsten Flugplatz gelandet und nicht erst nach San Franzisco zurückgekehrt was sicherlich eine bequeme und kostengünstige Lösung darstellte.

Eigentlich ist diese Meldung genauso wichtig als wenn bei der Landung ein Reifen platzt, auch wenn Triebwerksausfälle seltener sind..
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02.09.2010 21:59 Uhr von snfreund
 
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@cav3man: habe auch mal nachgelesen, ist quasi die erste everdichterstufe, ....von einem fan hatte ich nie etwas gehört, ...

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