Barack Obama dankt George W. Bush für dessen "Heimatliebe"
In einem Kommentar der ARD-Tagesschau bewertet der USA-Korrespondent des WDR, Ralph Sina, die Aussagen des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama zum Abzug der US-Kampfstreitkräfte aus dem Irak als "Märchenstunde".
Mit Lügen der US-Regierung über Massenvernichtungswaffen und Al-Kaida Verstrickungen des Irak sorgten Kriegstreiber wie Rumsfeld, Wolfowitz und Cheney für den Einsatz von 1,5 Millionen Amerikanern im Irak, so Sina. 4.400 amerikanische Soldaten und 130.000 Zivilisten starben bei dem Einsatz.
Bei der Verabschiedung der US-Soldaten aus dem Irak wandte Obama rhetorische Kunstgriffe an, um die Opfer zu rechtfertigen. Obama dankte sogar seinem Vorgänger für seine "Heimatliebe" und versuchte, den amerikanischen Soldaten, die in dem Einsatz bleibende Schäden erlitten, Mut zuzusprechen.