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Viele Unternehmen finden keine Azubis, viele Schulabgänger keine Ausbildung

Offiziell existiert in Deutschland ein Lehrstellenmangel. Laut Bundesagentur für Arbeit sind in diesem August 70.300 freie Lehrstellen ausgeschrieben, 97.400 Schulabgänger suchen eine Ausbildung. Es sind also 27.100 Ausbildungsplätze zu wenig. Schwieriger ist jedoch ein ganz anderes Problem.

Unternehmen und Schulabsolventen finden nicht zueinander. So sucht die Delsack GmbH aus Norddeutschland für die Herstellung von Folien und Planen beispielsweise einen Azubi zum technischen Konfektionär. Vier Bewerbungen gingen ein, ein geeigneter Kandidat wollte dann aber nicht für den Job umziehen.

Eine 20-jährige Realschulabsolventin dagegen sucht seit vier Jahren eine Ausbildung. Hunderte Bewerbungen blieben erfolglos. Gut qualifizierte Schüler können dagegen pokern. Sie können oft aus mehreren Angeboten auswählen. Die Firmen müssen dann eher um die Zusage der Bewerber bangen als umgekehrt.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schule, Unternehmen, Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, Auszubildende
Quelle: www.ftd.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2010 09:20 Uhr von no_trespassing
 
+15 | -10
 
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Die Unternehmen haben ihre Ansprüche schon zurückgeschraubt. Oft wird das Schulzeugnis ja nicht mehr als wirklich ausschlaggebend angesehen.

Wenn sich allerdings jemand als technischer Konfektionär bewirbt und nicht mal weiß, was in dem Beruf überhaupt gemacht wird und Leute nicht mal zum Vorstellungsgespräch erscheinen, dann ist das schon traurig.

Die beste Strategie für Absolventen wird sein: Bewerben für "exotische" Jobs. Nicht immer nur Bürokauffrau. Da sind auch die Schulen gefragt.
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01.09.2010 09:34 Uhr von Schlaumi
 
+39 | -6
 
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zwischen den Anforderungen und den Qualifikationen der Bewerber klafft eine zu große Lücke. Ich würde auch keinen Azubi einstellen, der nichtmal den Dreisatz beherrscht.
Die Politik sollte sich mal ein bißchen mehr mit dem Bildungssystem beschäftigen anstatt Lobbypolitik zu betreiben.
Zuätzlich wäre es vielleicht sinnvoll berufliche Bildung früher in der Allgemeinbildung einzuführen. Die meisten Azubis werden ja von der HS, RS und dem GYM so ins kalte Wasser geworfen und sind sich ihres Berufswunsches noch nicht einmal sicher. Von den Ausbildungsgehältern mal ganz abgesehen. Wenn ich ne Ausbildungsvergütung (bei ca. 40h die Woche) von nem Betrag bekomme, von dem ich mir nichtmal ne Wohnung leisten kann, kanns das doch auch nicht sein.
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01.09.2010 09:40 Uhr von Zero_GravitY
 
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Schulzeugnisse sagen in den wenigsten Fällen etwas aus.
Noten bzw Notengebung sind leider nicht genormt. Ein schlechter Lehrer kann einer guten Klasse durchaus bessere Noten geben als ein sehr anspruchsvoller Lehrer einer mittelguten Klasse.

Die letztere haben vielleicht mehr gelernt, bekommen aber nur eine Mittelmäßige Note. Demnach kann man kaum nach Zeugnissen entscheiden. Wichtiger fänd´ ich es, einen Tag / eine Woche Praktikum zu absolvieren und dann zu entscheiden, ob man dort arbeiten möchte, etc.

Aber die meisten Betriebe wollen natürlich einen Azubi, der schon alles beherrscht, keine Fragen hat, seine Aufgaben in kürzester Zeit und ohne Fehler erledigt und am besten schon einen Doktor in Teilchenphysik sein Eigen nennt.

Viele Azubis werden meist als extrem billige Arbeitskräfte missbraucht. Das kling zwar sehr negativ, hat aber einen positiven Effekt: Der Azubi lernt, wie es im Beruf mit echten Kunden abgeht und ist und nicht nur in einer abgeschirmten Scheinwelt, wo der einzige "Kunde" der Arbeitgeber ist.

Für (intensive) interne Schulungen und Fortbildungen der Azubis ist kaum ein Betrieb bereit. Dies kostet Geld und der Azubi könnte sich nach der Ausbildung ja einen anderen Job suchen.

Viele Ausbilder haben schlichtweg auch nicht die Zeit sich um ihre Schützlinge zu kümmern. Dadurch werden nämlich ihre Aufgaben vernachlässigt und das kann/könnte unter Umständen auch Ärger nach sich ziehen.
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01.09.2010 09:49 Uhr von no_trespassing
 
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@Schlaumi: Ich würde sagen, da sind nicht zuletzt auch die neumodischen "pädagogischen" Konzepte dran schuld.

Schüler nehmen durch diese Lockerheit die Lehrer längst nicht mehr als Autoritätsperson wahr.

Früher existierte Frontalunterricht, heute ist man schon so weit, dass man den Lehrer duzt (wird im neuen Film "Die Welle" mit Jürgen Vogel z.B. sogar so dargestellt).

Die Schule schafft es daher nicht, Respekt vor Autoritäten herzustellen. Und ohne diesen Respekt wird es ein Azubi schwer haben, denn kein Chef oder Ausbilder lässt sich auf der Nase herumtanzen oder das Programm machen.

Es kommt nicht so sehr auf die Schulnoten an, sondern mehr um die Soft Skills (bei Verhinderung ruft man an und sagt rechtzeitig ab, Gebrauch höflicher Umgangsformen etc.)

Das sind Sachen, die kann jeder lernen, egal wie gut oder schlecht man fachlich ist.
Die Politik kann da mit Bildungsvermittlung auch nicht weit kommen. Hier müsste ideologisch gegengesteuert werden.
Solange Schüler und Lehrer per verordneter Doktrin auf Augenhöhe sich befinden, wird das Vermitteln von weiteren fachlichen Qualifikationen nur sehr begrenzt Erfolg haben.

@Zero_GravitY: Deine Einwände sind allerdings ebenso berechtigt. Ich kenne das Problem nur zu gut. Firmen sind oft frustriert, wenn ihre Azubis wochenlang von der Berufsschule "abgezogen" werden und diese für notwendige Arbeiten nicht mehr zur Verfügung stehen.


[ nachträglich editiert von no_trespassing ]
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01.09.2010 10:08 Uhr von shadow#
 
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Pokern? Als Azubi? Ist es echt schon so weit?
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01.09.2010 10:15 Uhr von vmaxxer
 
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Beiderseitiges Problem: Die Schulabgänger haben teilweise nicht mehr die Arbeitsmoral wie es sie früher einmal gab. Um Allgemeinwissen, Ausdrucksweise und Erscheinung stehen meist auch nicht mehr zum besten.
Die Unternehmen dagegen erwarten manchmal zu viel. Während der Ausbildung wohnt man für gewöhnlich noch zu Hause, ein umziehen und damit alleine Wohnen sitzt dabei nicht drin. Dazu ist die Ausbildungsvergütung schlicht zu gering



Zu dem in der News benannten Beruf musste ich erst einmal Googeln:
Technische Konfektionäre/Konfektionärinnen verarbeiten eine Vielzahl von textilen Werkstoffen durch Nähen, Schweißen oder Kleben zu technischer Konfektionsware, z.B. zu Schutz- und Wetterkleidung, Zelten, Lkw-Planen oder Marktschirmen.
Auch nicht gerade ein Traumjob...
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01.09.2010 10:19 Uhr von saber_
 
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@shadow#: das war schon immer so!

derjenige der fuer einen job qualifiziert ist hat einfach das recht zu pokern...

und es versteht sich das sicher kein hauptschueler mit nem 4er abschluss pokern kann... geht dann eher um personen mit guten abschluessen...

und haengt natuerlich von der stelle ab... dort wo ein ueberangebot herrscht kann sicher nicht gepokert werden...
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01.09.2010 10:29 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Nicht nur die Schule, das Elternhaus ist gefordert: Klar gibt es schlechte Schulen und schwache Lehrer, die gabs aber schon immer. Es fehlt meines errachtens am meisten an der Bereitschaft und der Fähigkeit zur Erziehung - die meisten Eltern (der gescheiterten Kids) sind dazu nicht in der Lage.
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01.09.2010 10:32 Uhr von JesusSchmidt
 
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@no_trespassing: einige denkfehler: autorität hat nichts mit duzen zu tun.
respekt wird nicht hergestellt - respekt wird verdient. das klappt auch in der schule. voraussetzung: der lehrer hat was drauf.

wie soll man z.b. respekt vor einer deutschlehrerin haben, die die tafel mit rechtschreibfehlern vollkritzelt und dann bei einem hinweis darauf auch noch behauptet, dass sie nur die aufmerksamkeit der schüler testen wolle...

"notwendige arbeiten" sollten grundsätzlich nicht allein von lehrlingen erledigt werden. das machen nur betriebe, die den azubi als billiglohn-arbeitkraft missbrauchen. außerdem kann man "im notfall" seine azubis vom unterricht freistellen lassen. war bei mir (leider) gar kein problem.
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01.09.2010 10:34 Uhr von PeterLustig2009
 
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01.09.2010 10:37 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Bud_Bundyy: Was hat Erziehung mit Schulbildung zu tun?

Richtig so gut wie gar ncihts.

Bei der Erziehung geht es um Resket, Lebenserfahrung, Hilfestellung bei Problemen. Und nicht um Hilfe bei den Hausaufgaben
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01.09.2010 10:40 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Schlottentieftaucher: Die wenigsten behaupten es gäbe genügend Arbeits- und Lehrstellen.

Aber die Not ist nicht so groß wie sie dargestellt wird.

Wie du siehst fehlen in diesem Jahr 27100 Lehrstellen. Aber rund 32000 finden keine Lehrstelle. Das sind 5000 nicht besetzte Lehrstellen.

Auch beim Arbeitsmarkt gibt es tausende Jobs die nicht besetzt werden können da der potentielle Arbeitnehmer nicht bereit ist umzuziehen, der Anfahrtsweg zu weit ist oder sie ihm einfach nciht gefällt.

Und genau das ist das was zum Beispiel ich bemängel.

Wobei ich das bie ner Ausbildung nciht soo streng sehe, da man nach Möglichkeit nciht umbedingt einen Job erlernen sollte der einem gar keinen Spaß macht. (Wobei Hauptschüler mit Abschluss 4,0 nicht wählerisch darf sein)
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01.09.2010 10:48 Uhr von PakToh
 
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@Autor: Naja, man muss nciht ubnedingt wissen was in einem Job genau gemacht wird.

Gerade der Konfektionär ist ein Beruf der mir als Name erstmal nicht gesagt hätte (im Endeffekt immer noch nichts wirklich sagt).
Die Frage ist ob ein Bewerber offen sagt /und sagen kann): Ich wkenne den Beruf nicht (woher auch) will aber technisch arbeiten, bin interessiert an bestimmten Dingen und bin motiviert eine Ausbildung zu machen und bringe neben Motivation Dinge wie Pünktlichkeit, Ordnung und Auffassungsgabe/technisches Verständnis mit.

Letztere Dinge kann ein Arbeitgeber spätestens in der Probezeit feststellen, aber vorher schon z.b. durch ein kurzes Praktikum oder aber durchdas persönliche Gespräch feststellen.
Im Bewerbugnsgespräch wäre es möglich jemandem einfach irgendein Bauteil in die Hand zu geben und zu sagen: was erkennen Sie.

Meine Erwartungsahaltung wäre dann: Was kann derjenige mir sagen / sich vorstellen wofür sowas gut sein soll in welchen Prozessen er es einsetzen könnte.

Gerade hiuer gehts ncith um Richtigkeit, sodnern darum wie jemadn sich damit auseinandersetzt und ob ich merke jemand hat Verständnis für Technik generell. Ob man dann das Bauteil wirklich gebrauchen kann doer mir als Fachmann klar ist dass das aus einfachen Dignen nicht geht ist ne andere Sache, aber ich merke ja anhand der Argumentation was sich jemand dabei denkt und das wäre mir wichtiger, als ob er gerade weiss, dass z.b. keine Kühlung im Bauteil ist und deswegen nicht bei bestimmten Aufgaben angewandt werden kann, wenns einer weiss isses sogar eher ein Pluspunkt...

Ich selber glaube, dass die Entwicklung auch wieder dort hin gehen wird, denn Noten sind nciht vergleichbar - man hat zwar absolute Zahlen, aber die Lehrer die sie vergeben sind nicht die gleichen und auch die Prüfungen spiegeln nicht das wieder, was ich im konkreten Fall brauche.
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01.09.2010 10:55 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@PeterLustig2009: Bei der Erziehung geht es um Werte und Haltungen die vermittelt werden.

Wenn einem Jugendlichen der oft den Weg des geringsten Widerstandes geht, Zuhause nicht verdeutlicht wird das es auf die Schule ankommt dann geht er eben wie so oft vor die Hunde.

Die Lehrer können machen was sie wollen, wenn das Kind nicht kommt oder wenn es nur zu gedröhnt in die Schule kommt, diese Defizite müssen im Elternhaus geklärt werden.
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01.09.2010 11:52 Uhr von Schlaumi
 
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@ no_trespassing: Es wäre zu einfach es auf die neuen pädagogischen Konzepte zu schließen. Viel wichtiger ist die Motivation des Lehrers (Es ist sogar bewiesen, dass Schüler von motivierten Lehrern selbst motivierter sind) und der Umgang mit seinen Schülern. Wenn der Lehrer also keinen Bock hat, merken die Schüler das sofort. Da ist es auch egal, ob ich Lehrervorträge oder Gruppenarbeiten mache.
Klar muss er eine Autorität sein, aber dass hat mit dem Duzen nix zu tun. Wenn die Schüler dich respektiern, ist die Umgangsform doch egal.
@ Jesus Schmidt
verliert man den Respekt vor einem Lehrer, nur weil er mal einen Rechtschreibfehler macht? Respekt hat auch viel mit dem Umgang zu tun. Klar muss er von seinem Fachgebiet auch Ahnung haben, aber Rechtschreibfehler macht doch jeder ....ausser dein Vater :-)


[ nachträglich editiert von Schlaumi ]
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01.09.2010 11:58 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Bud_Bundyy: [...]Bei der Erziehung geht es um Werte und Haltungen die vermittelt werden.[...]
Irgendwie mein Reden aber gut, richtig ist es ja trotzdem ;)

[...]Wenn einem Jugendlichen der oft den Weg des geringsten Widerstandes geht, Zuhause nicht verdeutlicht wird das es auf die Schule ankommt dann geht er eben wie so oft vor die Hunde.[...]
Wenn der Junge aber keinen Bock auf die Schule hat und es interessanter findet einen auf Gangster zu machen um "cool" zu sein (eher oberpeinlich) können die Eltern oftmals nicht viel machen.
Kannst ja nicht überwachen dass dein Kind zur Schule geht

[...]Die Lehrer können machen was sie wollen, wenn das Kind nicht kommt oder wenn es nur zu gedröhnt in die Schule kommt, diese Defizite müssen im Elternhaus geklärt werden. [...]
Zum Glück gibt es aber noch nen Unterschied zwischen schlechten Schülern und dem von dir angesprochenenen "Schülern" :)
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01.09.2010 11:59 Uhr von xlibellexx
 
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Als ich dies hier vor ca. 1 Jahr schrieb: das dies so kommen wird , das ein Lehrling sich aussuchen kann und Firmen sich Lehrlinge schon in der Schule abgreifen werden , Hagelte es nur Minuse .......und siehe da ! was sehen meine Augen ähmm bzw.Lesen ........
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01.09.2010 12:00 Uhr von PeterLustig2009
 
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@PakToh: Die Entwicklung geht doch schon lange in die Richtung. Ich habe bereits vor 12 Jahren meine Ausbildung die eigentlich Abitur voraussetzte mit guten Realschulabschluss gemacht, da ich "interessiert" genug erschien und mich im Praktikum clever angestellt habe. Heutzutage kann man eh nicht mehr nach den Noten gehen, da alle paar Jahre die Schulform reformiert wird und niemandmehr weiß was welchem Niveau entspricht
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01.09.2010 12:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@PeterLustig2009: "Wenn der Junge aber keinen Bock auf die Schule hat und es interessanter findet einen auf Gangster zu machen um "cool" zu sein (eher oberpeinlich) können die Eltern oftmals nicht viel machen."

Naja die vermittlung geeigneter Werte im Vorfeld hätte dem entgegengewirkt.

"Kannst ja nicht überwachen dass dein Kind zur Schule geht"

Doch die Eltern haben dafür zu sorgen, ein z.B. 14Jähriger erzieht sich nicht selbst und die Konsequenzen für Fehlverhalten müssen "wehtun".
Ein PS3 kann auds dem Fenster fliegen, ein Fernseher genauso.... Dazu braucht man halt Eier!
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01.09.2010 12:03 Uhr von PeterLustig2009
 
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@xlibellexx: Hmm Tausende nichtbesetzte Ausbildungsplätze und du sprichst davon dass Jugendliche sich ihre Ausbildung aussuchen können? Interessant. Weil demnach konnten sie dies schon immer :)
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01.09.2010 12:05 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Schlaumi: " Es wäre zu einfach es auf die neuen pädagogischen Konzepte zu schließen. Viel wichtiger ist die Motivation des Lehrers (Es ist sogar bewiesen, dass Schüler von motivierten Lehrern selbst motivierter sind) und der Umgang mit seinen Schülern."

Ja aber daran kann es nicht liegen , denn unmotivierte Lehrer gibt es schon immer. Klar gibt es Lehrer die mit den Kids heute nicht zurecht kommen nur reicht das nicht als Ursache dafür, das fast eine ganze Generation von Hauptschulabgängern nicht mehr Arbeitsmarktreif ist.
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01.09.2010 12:31 Uhr von Kappii
 
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aus der Quelle: "..der zweite wusste nicht, was ein technischer Konfektionär ist.."

Ok, das ist verdammt dumm sich nicht über den Beruf zu informieren für den man sich bewirbt, aber als Unternehmen dies als Grund anzuführen jemanden keinen weiteren Chancen als Bewerber zu geben, finde ich dann schon wählerisch.

Genauso die andere Begründung, ein Bewerber wäre zu jung. Also wenn "zu jung" nicht wählerisch ist, dann verstehe ich es auch nicht mehr.
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01.09.2010 12:41 Uhr von buzzbox
 
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es gibt keine: dummen Leute, nur faule.
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01.09.2010 13:25 Uhr von elknipso
 
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Wundert mich absolut nicht: Wenn ich mir überlege was sich hier letztens so als Azubi oder Praktikant vorgestellt hat, da bleibt einem wirklich die Sprache weg.

Da kommt man sich vor wie in einem schlechten Film.

Wirklich unfassbar wie manche sich vorstellen kommen, welche (nicht vorhandene) Ausdrucksweise viele haben oder wie schlicht extrem dumm manche sind.
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01.09.2010 13:37 Uhr von Schlaumi
 
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@ Bud_Bundy: da stimme ich dir vollkommen zu. Diesen Missstände kann man nurch durch wirtschaftliche und bildungspolitische Veränderungen entgegentreten.

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