31.08.10 19:33 Uhr
 404
 

Astronomen entdecken Kalium in den Atmosphären von zwei Exoplaneten

Zwei Forschungsteams haben nun unabhängig voneinander Kalium in den Atmosphären zweier Exoplaneten nachgewiesen. Beide Teams nutzten die Transit-Spektrophotometrie, bei der das Sternlicht auf dem Weg zur Erde die Atmosphäre der Exoplaneten passiert, wodurch charakteristische Veränderungen erzeugt werden.

Das Team um Eric Ford und Knicole Colón von der University of Florida untersuchte das Lichtspektrum des Exoplaneten "HD 80606b". Dabei handelt es sich um einen etwa 190 Lichtjahre entfernten Gasriesen. Seine Temperatur ist mit rund 1.200 Grad Celsius hoch genug, um Kalium verdampfen zu lassen.

Das andere Team unter der Leitung von David Sing von der University of Exeter (Großbritannien) analysierte ebenfalls einen Gasriesen: "XO-2b" befindet sich ungefähr 485 Lichtjahre von der Erde entfernt, ist aber mit einer Oberflächentemperatur von circa 920 Grad Celsius nicht ganz so heiß wie "HD 80606b".


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Astronomie, Atmosphäre, Exoplanet, Kalium
Quelle: www.physorg.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts
London: Fettberg in Kanalisation soll in Biodiesel umgewandelt werden
Kunststoffe mithilfe von Enzym aus Algen synthetisierbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.08.2010 19:33 Uhr von alphanova
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Der Nachweis von relativ seltenen chemischen Elementen in den Atmosphären von Exoplaneten ist wichtig, weil so unter anderem Rückschlüsse auf möglicherweise biologische Prozesse gezogen werden können. Bei diesen beiden Planeten ist dies jedoch wegen der Temperatur recht unwahrscheinlich. Deshalb planen die Wissenschaftler, die Beobachtungsmethode zu verfeinern und kleinere Exoplaneten zu untersuchen.
Kommentar ansehen
31.08.2010 20:21 Uhr von djsinus
 
+0 | -14
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
31.08.2010 20:37 Uhr von PerryComo
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
@djsinus: dazu möchte ich etwas sagen:

Auch in anderen Bereichen, in denen intensiv geforscht wird, kommt hinterher nur wenig raus, was man auch in der Anwendung wiederfindet. In der Informatik beispielsweise finden nur etwa 0,02% aller Algorithmen und Verfahren den Weg in die Anwendung. Alles andere ist und bleibt "Forschungsspielerei" oder einfach von den Soft- und Hardware-Firmen unbeachtet. In der Mathematik ist die Zahl noch viel kleiner. Aber nur durch Forschung gibt es Fortschritt. Oft wird beim Forschen etwas entdeckt, was man nicht vermutet hätte und was plötzlich in ganz anderen Gebieten Anwendung findet. Und deshalb lohnt sich Forschung. Wie gesagt, ohne Forschung kein Fortschritt!

Und auch Exoplanetenforschung hat ihre Berechtigung. Ist es dir lieber man schmeißt das Geld wieder den Banken hinterher? Oder gibt es wieder für Kriegsmaterial aus???

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bei Browsergame "Bundesfighter II Turbo" kämpfen Spitzenpolitiker gegeneinander
Nordkorea: Kim Jong Un soll minderjährige Sexsklavinnen haben, die ihn füttern
Rostock: 30 Menschen prügeln sich mit Ketten- und Baseballschlägern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?