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31.08.10 19:18 Uhr
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Ex-Linken-Parteichef Lothar Bisky: Deutschland ist Lohndumpingmotor Europas

Der ehemalige Parteichef der Linken, Lothar Bisky, stellt sich Deutschland in einer Vorreiterposition für Lohnsteigerungen in Europa vor. Nur so sei es möglich, mittelfristig den Euro zu stabilisieren.

So sollte es eine Lohnkoordination geben, um innerhalb von Europa eine Einkommensharmonisierung herstellen zu können. "Wenn wir nicht wollen, dass europaweit eine Lohnspirale nach unten in Gang kommt, dann muss Deutschland endlich aufhören, der Lohndumpingmotor Europas zu sein", sagte Bisky.

Der Vorsitzende der europäischen Linken meinte, dass es in Deutschland kräftige Zuwächse bei den Löhnen geben müsse. Dieses wäre das beste Konjunkturprogramm, nicht nur in Deutschland, sondern auch für ganz Europa.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Deutschland, Arbeitsmarkt, Lohndumping, Lothar Bisky
Quelle: www.finanznachrichten.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2010 20:04 Uhr von SXMPanther
damit nicht mal so falsch, allerdings vergisst er eine Kleinigkeit. Das Zauberwort heißt Globalisierung. Nachdem die Zölle abgeschafft wurden wurde es wichtig billiger zu produzieren um Konkurrenzfähig zu bleiben. Damit begann das Lohndumping. Jetzt wird gefordert die Löhne anzuheben. Höhere Löhne würden den Menschen, die trotz Vollzeitarbeit keine Familie ernähren können, sehr helfen und auch den Binnenmarkt wieder ankurbeln. Allerdings vergisst der gute Mann das wenn die Löhne steigen auch die Preise steigen werden und Billiglohnländer wie China für die Wirtschaft sehr interessant werden um Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Mehr Arbeitslose bedeuten im Umkehrschluss wieder höhere Sozialleistungen des Staates.
Ein Teufelskreis aus dem es kein Entkommen gibt nachdem ja angeblich die Globalisierung so eine tolle Sache ist und überall gefordert wurde.
Stoppt den Wahnsinn Globalisierung, führt die Zölle wieder ein und stärkt den Binnenmarkt. Der Rest der Probleme löst sich dann von ganz alleine!
Kommentar ansehen wir   
 
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31.08.2010 20:44 Uhr von biertrinker23
sollten es seiner Meinung nach wohl so machen wie die Griechen.
Kommentar ansehen @SXMPanther   
 
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31.08.2010 21:37 Uhr von usambara
wo gibt es den Lohndumping?
Auf dem Bau, im Sozialwesen, Dienstleistungen etc- also meistens genau dort, was mit der Globalisierung und dem produzierenden Gewerbe wenig zu tun hat.
Lohndumping ist oft hausgemacht.
Kommentar ansehen bald   
 
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31.08.2010 23:32 Uhr von zahntech
kann sogar Bangladesh nicht mehr mithalten
erinnert mich ARD Sendung mit Trampolin
Kommentar ansehen Also mahl ehrlich   
 
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01.09.2010 09:03 Uhr von DIDI1980
Wer glaubt denn noch, Preissteigerungen sind ein Produkt von Lohnsteigerungen. Und überhaupt, welche Lohnsteigerungen. Das steht der Bundeswirtschaftminister in der Presseschau und faselt was von Binnenkonsum zieht die Konjunktur an. Der hat zu tief in sein Weinglas geschaut. Welche Binnenkonjunktur bitte. Die zarten 0,6% Wachstum im zweiten Quartal(Binnenkonsum, nicht Gesamt)? Hat mal einer die Infaltionsrate dagegen gehalten? Mathe muss Brüderle echt noch lernen. Oder Markoökonomie.

Interessant war zu lesen, dass deutsche Unternehmen letztes Jahr, trotz Auslastungen unter 60% teilweise hohe Gewinne eingefahren haben. Wie das geht versteht auch bloß ein Brüderle. Jetzt sind sie wieder voll ausgelastet,aber für Lohnsteigerungen ist kein Geld da.
Ich bin für 5% mehr Lohn. Und das die kommenden 10 Jahre. Natürlich vorher die Einführung eines Mindestlohnes von 8,50€ und das für alle. Und für Leiharbeiter gilt ab sofort, ein Leiharbeiter bekommt das Gehalt des Arbeitsplatzes, den er ausfüllt. Sozialversicherungplichtig, versteht sich. Und obendrauf bekommt er 10% Zuschlag, weil er ja als Leiharbeiter anderen Kündigungsfristen unterworfen ist und somit kaum längerfristig planen kannn. Mal sehen, wie schnell die Leiharbeit das wird was sie ist, eine Notlösung.....
Kommentar ansehen @DIDI 1980   
 
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01.09.2010 17:18 Uhr von NemesisPG
Um dies durchzusetzen müssten vielmehr in den Gewerkschaften sein.Aber leider gibt es zu viele Trittbrettfahrer . Die Lohnerhöhungen oder sonstiges nimmt man gerne mit .

[ nachträglich editiert von NemesisPG ]

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