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Salzburg: Medien berichteten über Gagenhöhen von Künstlern beim Osterfestival

Die Geschäftspraktiken bei den Salzburger Festspielen waren auch in diesem Jahr Grund zu ausgiebigen Diskussionen. Jetzt haben die beiden österreichischen Zeitungen "Standard" und "Kurier" nachgelegt und die Gagen von einigen Musikstars bei den Osterfestspielen 2008 publik gemacht.

So berichtete der "Standard" von 1,2 Millionen Euro, die für die Auftritte der Berliner Philharmoniker bezahlt wurden. Der Dirigent des Orchesters, Sir Simon Rattle, bekam für seine Dirigate eine Summe von rund 123.000 Euro und die Stargeigerin Anne-Sophie-Mutter für zwei Konzerte 89.000 Euro.

Der "Kurier" meldete, dass der japanische Dirigent Seiji Ozawa für ein Mal Dirigieren 31.000 Euro einstrich und der dänische Tenor Stig Fogh Andersen für einen Auftritt mit Reisespesen rund 30.000 Euro kassierte. Die Staatsoper in Wien hat die Höchstgrenze für einen Auftritt bei 13.000 Euro limitiert.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Veröffentlichung, Salzburg, Festspiel, Gage, Salzburger Festspiele
Quelle: www.codexflores.ch

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31.08.2010 19:13 Uhr von jsbach
 
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Es sind alles Künstler von Weltruf, die halt nicht unter 15.000 Euro zu bekommen sind. Wenn ich mir die vermutete Gage für eine Sendung "Wetten dass" für Thomas Gottschalk inklusive der Vorarbeiten ansehe oder Popstars, sind die Gagen für Kulturkünstler nicht einmal zu hoch angesiedelt. Dafür mussten sie auch jahrelang studieren und üben, während eine Gruppe wie Tokio-Hotel mal entdeckt werden... Da kann man geteilter Meinung sein. (Archivbild zeigt Sir Simon Rattle beim Dirigieren)

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