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USA: Todeskandidat erhängt sich trotz Begnadigung in seiner Zelle

Im Gefängnis San Quentin in Kalifornien hat sich ein 70-jähriger Todeskandidat in seiner Zelle mit einem Bettlaken erhängt. Vor über 20 Jahren hatte der Mann als Einbrecher eine Frau getötet. Dafür wurde er zum Tode verurteilt.

Das Todesurteil gegen ihn ist vor knapp einer Woche aufgehoben, und in lebenslange Haft ohne Aussicht auf Bewährung umgewandelt worden. Das Gericht hatte den Gefangenen nach erneuter Begutachtung als geistig zurückgeblieben eingestuft.

Derzeit ist nicht bekannt, ob der Gefangene von seiner Begnadigung erfahren hatte.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Selbstmord, Suizid, Begnadigung, Todeskandidat
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2010 14:28 Uhr von honey_js
 
+6 | -11
 
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Krass
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31.08.2010 14:28 Uhr von Sarrazin
 
+6 | -31
 
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31.08.2010 14:30 Uhr von Bay04Lev
 
+23 | -4
 
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1. "Derzeit ist nicht bekannt, ob der Gefangene von seiner Begnadigung erfahren hatte."

2. Ich denke er hätte sich auch so umgebracht... gestorben wäre er im Knast ja sowieso, da es keine Chance auf Bewährung gab.

Traurig sowas...
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31.08.2010 14:31 Uhr von fallobst
 
+8 | -17
 
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eine runde mitleid geb ich gerne dafür aus...
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31.08.2010 14:55 Uhr von Kappii
 
+24 | -2
 
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da bereitet: sich jemand 20 Jahre auf den Tod vor und wird dann begnadigt, ich glaub da würd auch mir ne Lampe durchbrennen.
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31.08.2010 15:40 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -5
 
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@Judas II Ich kenne mich zwar nicht in amerikanischen Gefängnissen nicht aus, Quatsch ich kenne mich in Gegängnissen überhaupt nicht aus, aber ich kann mir vorstellen, dass zwischen einem Todestrakt und einer normale Zelle ein gewaltiger Unterschied ist. Und hätte man ihn wenigsten von der Velegung informiert, hätte er sich das mich dem aufhängen sicherlich überlegt.

--Das Gericht hatte den Gefangenen nach erneuter Begutachtung als geistig zurückgeblieben eingestuft. ---

Was denken denn die, dass man, wenn man auf den Tod wartet normal bleibt? Dafür braucht man nicht studieren. Das leuchtet doch fast jedem ein, dass man d körperlich wie geistig langsam dahinstirbt.
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31.08.2010 16:03 Uhr von The_World_is_yours
 
+8 | -5
 
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wollt: ihr alle ihm noch Blumen schicken...wie ihr alle um den heuelt...
der hat es richtig verdient...er hat ja die Frau, der er das Leben nahm, auch nicht gefragt ob sie viell noch etwas Leben möchte.

Für mich hat er das rein Sinnvollste getan....viel zu spät allerdings
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31.08.2010 16:23 Uhr von d1pe
 
+4 | -0
 
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Ich: befürworte die Todesstrafe zwar nicht, aber wenn sie gegen jemanden augesprochen wird, sollte man die Vollstreckung in einem angemessenen Zeitraum durchführen.
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31.08.2010 16:26 Uhr von flokiel1991
 
+1 | -4
 
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Warscheinlich hat er sich schon auf seine: Hinrichtung gefreut und als er dann erfahren hat, dass er bis zu seinem natürlichen Tod eingesperrt bleibt hat er sich selbst umgebracht. Hätte einer von euch Lust vielleicht 40 Jahre in einem solchen Gefängnis zu sitzen?
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31.08.2010 16:54 Uhr von fallobst
 
+1 | -0
 
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@ flokiel: kannst du das wirklich beurteilen? warst du dem tode jemals so bewusst nahe, dass du wirklich wusstest, ob du lieber gleich sofort stirbst oder lieber elendig weiterlebst?

das können nur die wenigsten leute überhaupt beantworten. und zwar nur die, die diese wahl mal hatten. alles andere sind wertlose theorien. wie man sich selbst in extremen ausnahme-situationen verhält, weiß man erst, wenn man sich in der situation befindet und eben niemals vorher.
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31.08.2010 16:57 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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Hat er doch noch seine verdiene Strafe bekommen das er sich eventuell "ausversehen" umgebracht hat, find ich noch besser.

Er hätt ja nirgendwo einbrechen und jemanden töten müssen. Als 50 Jähriger!

Und das er geistig zurückgeblieben ist, hat seinem Opfer auch so rein gar nichts gebracht, warum sollte es also ihm etwas bringen.

@ flokiel1991

Hätte er sich auf seine Hinrichtung gefreut, hätte er sie nicht über 18 Jahre hinaus gezögert. Auch einen Antrag auf Umwandlung in lebenslange Haft kann niemand sonst stellen.

Es ist also davon auszugehen, dass er sich Zeit seines Knastaufenthaltes gegen die Strafe mit allen Mitteln gewehrt hat.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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31.08.2010 19:56 Uhr von diehard84
 
+2 | -1
 
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reisserisch nach dem titel könnte man vermuten, dass ihm die begnadigung mitgeteilt wurde und er sich daraufhin erhängte...


@ Bay04Lev
"Traurig sowas... "

was ist daran traurig er hat jemanden bei einem einbruch getötet auch wenns 20 jahre her ist - mord bleibt mord ...der typ ist völlig zu recht im knast gewesen!

gutmenschen....tz
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31.08.2010 20:11 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Judas II: Die versuchen mit Petitionen und viel Lärm die Meinung des Gouverneurs zu beeinflussen, aber handlungsgewalt hat natürlich nur der Betroffene und eben sein Anwalt.
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31.08.2010 20:36 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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Perisecor: "Und das er geistig zurückgeblieben ist, hat seinem Opfer auch so rein gar nichts gebracht, warum sollte es also ihm etwas bringen."

Und dass jemand behindert ist, bringt dem Staat auch nichts, warum sollte es ihm also Betreuung und Nahrung einbringen?

Deine Frage war sicher rhetorisch gemeint, aber es gibt wirklich eine Antwort. Stichwort "Schuldfähigkeit".
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31.08.2010 21:41 Uhr von JustMe27
 
+1 | -2
 
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Keine Aussicht auf Bewährung heisst aber in den meisten US-Staaten, auch in Kalifornien, dass sich frühesten nach 5 Jahren ein Bewährungsausschuss damit beschäftigt. Und da er schon 10 Jahre saß, wären die evtl sogar angerechnet worden. Das Justizsystem da drüben ist dermaßen löchrig, dass ihn ein guter Anwalt wahrscheinlich raus pauken hätte können.
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31.08.2010 23:54 Uhr von darmspuehler
 
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EPIC FAIL

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