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31.08.10 14:04 Uhr
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USA: Todeskandidat erhängt sich trotz Begnadigung in seiner Zelle

Im Gefängnis San Quentin in Kalifornien hat sich ein 70-jähriger Todeskandidat in seiner Zelle mit einem Bettlaken erhängt. Vor über 20 Jahren hatte der Mann als Einbrecher eine Frau getötet. Dafür wurde er zum Tode verurteilt.

Das Todesurteil gegen ihn ist vor knapp einer Woche aufgehoben, und in lebenslange Haft ohne Aussicht auf Bewährung umgewandelt worden. Das Gericht hatte den Gefangenen nach erneuter Begutachtung als geistig zurückgeblieben eingestuft.

Derzeit ist nicht bekannt, ob der Gefangene von seiner Begnadigung erfahren hatte.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Gefängnis, Selbstmord, Suizid, Begnadigung, Todeskandidat
Quelle: www.focus.de
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+6 | -11
 
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31.08.2010 14:28 Uhr von honey_js
Krass
Kommentar ansehen Er hängt   
 
+6 | -31
 
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31.08.2010 14:28 Uhr von Sarrazin
Kommentar ansehen -   
 
+23 | -4
 
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31.08.2010 14:30 Uhr von Bay04Lev
1. "Derzeit ist nicht bekannt, ob der Gefangene von seiner Begnadigung erfahren hatte."

2. Ich denke er hätte sich auch so umgebracht... gestorben wäre er im Knast ja sowieso, da es keine Chance auf Bewährung gab.

Traurig sowas...
Kommentar ansehen eine runde mitleid...   
 
+8 | -17
 
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31.08.2010 14:31 Uhr von fallobst
geb ich gerne dafür aus...
Kommentar ansehen Originalquelle   
 
+17 | -0
 
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31.08.2010 14:51 Uhr von Sijamboi
Auf http://www.mercurynews.com/... kann man lesen, dass George Hatton Smithey sich immer noch im Todestrakt befand (eine Woche nach Urteilsänderung!), weil man die benötigten Verlegungspapiere noch nicht vom Gericht bekommen hatte.
Kommentar ansehen da bereitet   
 
+24 | -2
 
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31.08.2010 14:55 Uhr von Kappii
sich jemand 20 Jahre auf den Tod vor und wird dann begnadigt, ich glaub da würd auch mir ne Lampe durchbrennen.
Kommentar ansehen @Judas II..   
 
+2 | -5
 
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31.08.2010 15:40 Uhr von KamalaKurt
...Ich kenne mich zwar nicht in amerikanischen Gefängnissen nicht aus, Quatsch ich kenne mich in Gegängnissen überhaupt nicht aus, aber ich kann mir vorstellen, dass zwischen einem Todestrakt und einer normale Zelle ein gewaltiger Unterschied ist. Und hätte man ihn wenigsten von der Velegung informiert, hätte er sich das mich dem aufhängen sicherlich überlegt.

--Das Gericht hatte den Gefangenen nach erneuter Begutachtung als geistig zurückgeblieben eingestuft. ---

Was denken denn die, dass man, wenn man auf den Tod wartet normal bleibt? Dafür braucht man nicht studieren. Das leuchtet doch fast jedem ein, dass man d körperlich wie geistig langsam dahinstirbt.
Kommentar ansehen wollt   
 
+8 | -5
 
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31.08.2010 16:03 Uhr von The_World_is_yours
ihr alle ihm noch Blumen schicken...wie ihr alle um den heuelt...
der hat es richtig verdient...er hat ja die Frau, der er das Leben nahm, auch nicht gefragt ob sie viell noch etwas Leben möchte.

Für mich hat er das rein Sinnvollste getan....viel zu spät allerdings
Kommentar ansehen Ich   
 
+4 | -0
 
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31.08.2010 16:23 Uhr von d1pe
befürworte die Todesstrafe zwar nicht, aber wenn sie gegen jemanden augesprochen wird, sollte man die Vollstreckung in einem angemessenen Zeitraum durchführen.
Kommentar ansehen Warscheinlich hat er sich schon auf seine   
 
+1 | -4
 
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31.08.2010 16:26 Uhr von flokiel1991
Hinrichtung gefreut und als er dann erfahren hat, dass er bis zu seinem natürlichen Tod eingesperrt bleibt hat er sich selbst umgebracht. Hätte einer von euch Lust vielleicht 40 Jahre in einem solchen Gefängnis zu sitzen?
Kommentar ansehen @ flokiel   
 
+1 | -0
 
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31.08.2010 16:54 Uhr von fallobst
kannst du das wirklich beurteilen? warst du dem tode jemals so bewusst nahe, dass du wirklich wusstest, ob du lieber gleich sofort stirbst oder lieber elendig weiterlebst?

das können nur die wenigsten leute überhaupt beantworten. und zwar nur die, die diese wahl mal hatten. alles andere sind wertlose theorien. wie man sich selbst in extremen ausnahme-situationen verhält, weiß man erst, wenn man sich in der situation befindet und eben niemals vorher.
Kommentar ansehen Hat er doch noch seine verdiene Strafe bekommen...   
 
+3 | -1
 
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31.08.2010 16:57 Uhr von Perisecor
... das er sich eventuell "ausversehen" umgebracht hat, find ich noch besser.

Er hätt ja nirgendwo einbrechen und jemanden töten müssen. Als 50 Jähriger!

Und das er geistig zurückgeblieben ist, hat seinem Opfer auch so rein gar nichts gebracht, warum sollte es also ihm etwas bringen.

@ flokiel1991

Hätte er sich auf seine Hinrichtung gefreut, hätte er sie nicht über 18 Jahre hinaus gezögert. Auch einen Antrag auf Umwandlung in lebenslange Haft kann niemand sonst stellen.

Es ist also davon auszugehen, dass er sich Zeit seines Knastaufenthaltes gegen die Strafe mit allen Mitteln gewehrt hat.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen reisserisch...   
 
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31.08.2010 19:56 Uhr von diehard84
nach dem titel könnte man vermuten, dass ihm die begnadigung mitgeteilt wurde und er sich daraufhin erhängte...


@ Bay04Lev
"Traurig sowas... "

was ist daran traurig er hat jemanden bei einem einbruch getötet auch wenns 20 jahre her ist - mord bleibt mord ...der typ ist völlig zu recht im knast gewesen!

gutmenschen....tz
Kommentar ansehen @ Judas II   
 
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31.08.2010 20:11 Uhr von Perisecor
Die versuchen mit Petitionen und viel Lärm die Meinung des Gouverneurs zu beeinflussen, aber handlungsgewalt hat natürlich nur der Betroffene und eben sein Anwalt.
Kommentar ansehen Perisecor   
 
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31.08.2010 20:36 Uhr von cheetah181
"Und das er geistig zurückgeblieben ist, hat seinem Opfer auch so rein gar nichts gebracht, warum sollte es also ihm etwas bringen."

Und dass jemand behindert ist, bringt dem Staat auch nichts, warum sollte es ihm also Betreuung und Nahrung einbringen?

Deine Frage war sicher rhetorisch gemeint, aber es gibt wirklich eine Antwort. Stichwort "Schuldfähigkeit".
Kommentar ansehen Keine Aussicht auf Bewährung heisst aber...   
 
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31.08.2010 21:41 Uhr von JustMe27
in den meisten US-Staaten, auch in Kalifornien, dass sich frühesten nach 5 Jahren ein Bewährungsausschuss damit beschäftigt. Und da er schon 10 Jahre saß, wären die evtl sogar angerechnet worden. Das Justizsystem da drüben ist dermaßen löchrig, dass ihn ein guter Anwalt wahrscheinlich raus pauken hätte können.
Kommentar ansehen Seinem Schicksal   
 
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31.08.2010 22:25 Uhr von DerBelgarath
ist der Mörder jedenfalls nicht entkommen, auch wenn sich dieses 20 Jahre hat gedulden müssen.

Vielleicht hat er ja in einem wachen Moment die Notwendigkeit erkannt, seiner nutzlosen Existenz ein selbstbestimmtes Ende zu setzen, zumindest dafür verdient er auch ein bißchen Respekt.

Hätten diese Einsicht nur mehr Mörder auf dieser Welt ...
Kommentar ansehen ..............   
 
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31.08.2010 23:54 Uhr von darmspuehler
EPIC FAIL

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