Schwarzwald: Horrender Gebührenaufschlag - Gastronomen kämpfen um Außenbewirtung
Die Gastronomen des baden-württembergischen Villingen-Schwenningens waren geschockt, als sie einen Bescheid ihrer Stadt erhielten. Mit ihm erhöhte die Gemeinde die Außennutzungsgebühren auf das Zwölffache - und forderte sogar Rückzahlungen für die vergangenen drei Monate.
Die Rechnung der Stadt: Statt zuvor fünf Euro pro Quadratmeter Außenfläche im Jahr kostete dieselbe Fläche nun fünf Euro im Monat. Heftig setzten sich die Gastronomen gegen die horrende Erhöhung zur Wehr. Mit Erfolg, denn die Stadt kündigte nun an, die erhöhte Gebühr nur für fünf Sommermonate zu erheben.
Oberbürgermeister Rupert Kubon verteidigte die Entscheidung des Gemeinderates für die Erhöhung mit dem Hinweis, dass vergleichbare Städte ähnlich hohe Gebühren für die Nutzung von Außenflächen einfordern würden. Mit dem Kompromiss scheinen die Gastwirte nun zufriedener zu sein.