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Bar bezahlte Handwerkerrechnungen sind nicht von der Steuer absetzbar

Rechnungen von Handwerkern können als haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer abgesetzt werden. Jedoch nur, wenn die Rechnung per Überweisung beglichen wird.

Das hat der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Urteil entschieden. Im entsprechenden Fall hatte ein Hausbesitzer seinen Dachdecker in bar bezahlt.

Obwohl Quittungen und weitere Beweise für den Geldfluss vorlagen, werden die Kosten nicht erstattet.


WebReporter: te107
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Steuer, Zahlung, Rechnung, Bar, Handwerker
Quelle: www.forium.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2010 11:02 Uhr von Moouu
 
+35 | -4
 
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lebe Deutschland der Bürokratie-staat #1
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31.08.2010 11:17 Uhr von snowdust
 
+27 | -5
 
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Nun wird klar, wer da mitverdienen soll ~: Nur per Überweisung ? Da knallen ja heut die Sektkorken in der daran profitierenden Branche ? Zusätzlich scheint dies ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung des Wunsches hin zu absoluter Kontrolle jeglicher Geschäftsabwicklung zu sein ? Perfekt !

http://www.geldcrash.de/...

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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31.08.2010 11:30 Uhr von T¡ppfehler
 
+15 | -1
 
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Geld zurück erstatten lassen und überweisen. Damit müßte müßte man doch das Finanzamt überzeugen können.
Wichtige Regel: Ausgaben immer über die Bank, Einnahmen können ruhig in bar sein.
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31.08.2010 11:38 Uhr von Major_Sepp
 
+12 | -7
 
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Ich: sehe schon, über mir tummelt sich geballte Kompetenz...

Die Abziehbarkeit von privaten Handwerkerrechnungen beruht auf einem Gesetz zur Eindämmung von Schwarzarbeit, welches die Regierung schon 2005 verabschiedet hat.

Sinn ist es, den Privatmann dazu zu animieren einen regulären Handwerker zu beauftragen, im Gegenzug kann er die Lohnkosten von seiner Einkommensteuer absetzen.
(Im Übrigen wurde der maximal abziehbare Betrag unlängst noch einmal verdoppelt).

Ob die Handwerkerleistung dann ordnungsgemäß in den Büchern des Handwerkers auftaucht, kann nur durch eine Überweisung zweifelsfrei garantiert werden. Bei Barzahlungen stehen dem Missbrauch Tür und Tor offen.

Dass die Handwerkerleistung nur akzeptiert wird wenn sie durch Überweisung beglichen wird, ist im Übrigen ein alter Hut und steht seit nunmehr 4 Jahren zweifellos fest.

JEDER Handwerker weiß das und macht einen im Vorfeld darauf aufmerksam, es sei denn er hatte von Anfang an vor das Geld in den untiefen seiner Hosentasche verschwinden zu lassen.

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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31.08.2010 11:54 Uhr von snowdust
 
+17 | -0
 
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@Major_Sepp: Moin Major ! Soweit so gut ! Nichts desto trotz, blüht die Schattenwirtschaft in ungeahnten Dimensionen. Will man die wirklich effektiv eindämmen, dann müßte man noch ganz andere Reize hin zu mehr Ehrlichkeit setzen. Zum Schluß sei mir noch die Frage gestattet: "Was ist denn so übel daran, wenn ein Handwerker ordnungsgemäß den Rechnungsbetrag bar einnimmt (ohne banküblichen, tagelangen Zeit-, Zins- und Gebührenverlust), dem Kunden dies quittiert und ebenso als Bareingang verbucht. Eine Querprüfung durch´s Finanzamt muß er eh fürchten, wenn der Kunde seinen steuerlichen Vorteil geltend macht. Kann er dann nicht nachweisen, wo die überreichten Scheinchen aus der Kasse geblieben sind, ist er eh dran oder nicht ?
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31.08.2010 11:55 Uhr von Major_Sepp
 
+1 | -1
 
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Ups: Gerade erst die Quelle gelesen, da hätte ich mir meinen Comment sparen können....^^
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31.08.2010 11:58 Uhr von Falkone
 
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Bargeldverkehr ist Finanzamt Dorn im Auge: EZB-Gesetzentwurf zu Bargeldverbot

"1. Absicht des Gesetzesentwurfs

Unter Anderem soll der Gesetzesentwurf den schrittweisen Aufbau von elektronischer Abrechnung einführen.
Artikel 20 des Gesetzesentwurfs führt spezifische Beschränkungen auf Barzahlungen zugunsten anderer Arten von Bezahlung ein, um die Echtheit der Transaktionen und der unterliegenden Dokumente und sicherzustellen und eine Mehrfachprüfung solcher Transaktionen möglich zu mach en.
Artikel 20(2) des Gesetzesentwurfs gibt an, dass für Transaktionen zwischen Geschäften, Abrechnungen und entsprechenden Dokumenten mit einem Wert der € 3000 übersteigt, durch Geschäftsbankkonten gezahlt werden soll oder durch Schecks, die auf solche Konten gezahlt werden. Diese Konten werden mit einer sicheren elektronischen Datenbasis verbunden, die vom Generalsekretariat des Finanzministeriums für Informationssysteme gehalten wird. Das Bankengeheimnis wird für diesen Zweck und aufgehoben und Banken dürfen für die Operation solcher Geschäftskonten keine Gebühren erheben.

In Artikel 20(3) des Gesetzentwurfs wird festgelegt, das Rechnungen für Waren oder Dienstleistungen mit einem Wert über 1500 Euro durch eine Bank bezahlt werden müssen mit Debit-Karten, Kreditkarten oder Schecks , und die Verwendung von Bargeld wird nicht erlaubt sein.
1 OJ L 189, 3.7.1998, p. 42."

Quelle: http://www.ecb.europa.eu/

"SCHWARZARBEIT IST NOTWEHR"

[ nachträglich editiert von Falkone ]
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31.08.2010 11:58 Uhr von Perisecor
 
+5 | -5
 
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Moouu, snowdust und nowbody: Haben das Thema nicht verstanden.
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31.08.2010 12:04 Uhr von Major_Sepp
 
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@snowdust: Dein Einwand ist korrekt, jedoch kann das Finanzamt ja nicht jeden Vorgang einzeln prüfen. Die Anzahl der Fälle würde in die hunderttausende gehen. Dann gäbe es einen Grund von "Bürokratie" zu sprechen.

"Kann er dann nicht nachweisen, wo die überreichten Scheinchen aus der Kasse geblieben sind, ist er eh dran oder nicht ?"

Einzelunternehmer sind in aller Regel von Gesetz wegen nicht dazu verpflichtet eine ordentliche Kasse zu führen. Außerdem gibt es in diesem Bereich keine hinreichende Trennung von Privatvermögen und Betriebsvermögen. Das bedeutet, dass nicht nachvollzogen werden kann ob ein Barbeleg nun als Einnahme erfasst wurde oder eben nicht. Anders verhält es sich da auf der Bank. Jeder Vorgang taucht auf dem Kontoauszug auf.... das ist der große Unterschied.
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31.08.2010 12:08 Uhr von mr.sky
 
+6 | -2
 
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tztztzt: ich mache sowas weiterhin im Stiel vom gegenteil vom weiß.
Soooo viel absetzen kann man eh nicht. Je nachdem wieviel man verdient. Da müsste man schon wirklich sehr viel machen lassen.
Bar-Kralle ist immer noch am Besten
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31.08.2010 12:42 Uhr von mcSteph
 
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Nicht umsonst gibts den Spruch: Nur Bares ist wahres.......

Egal, ob ich dafür nun Minusse bekomm oder nicht - es ist und bleibt so. Nur im baren können die sich nichts aneignen, für das sie keinen Finger krumm gemacht haben und von dem ihnen nix zu steht.....
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31.08.2010 13:02 Uhr von snowdust
 
+10 | -0
 
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@Major_Sepp: Richtig, was Sie schreiben. Unbestritten. Doch lassen Sie mich bitte mal etwas wie folgt darstellen:

Seit Jahren schon kämpfen auch redliche Krauter gegen vermehrt, künstlich aufgestellte Hürden.

- Nehmen wir zuerst den Handel, der aufgrund vor etlichen Forderungsausfällen mehr und mehr dazu übergegangen ist, von etlichen, auch ehrlich wühlenden, jedoch nicht immer 100% liquide erscheinenden Krautern, die Wareneinkäufe bar bei Abholung/Anlieferung einzufordern.

- Dann gibt es einige Banker, die dazu übergegangen sind, bestimmten, eben auch redlichen Krautern, aufgrund der eigentlich seitens der Finanzwelt mit zu verantwortenden, wirtschaftlichen Verschlechterung und eines teilweise eingeleiteten Branchencleanings, das Leben schwer zu machen. Nicht umsonst spricht/sprach man von einer Kreditklemme. Wieviele bitten/baten mit auskömmlicher BWA , also schwarzen Zahlen, nur um kleine, zu gewährende Angestellten-Kreditlinien und erhielten doch nur Absagen ?

Auch einige Auftraggeber, die umfassend durch gesetzliche Regeln, wie BGB (VOB), eine verbesserte rechtliche Handhabe gegen den Auftragnehmer und auch zum Teil bis heute noch traumatisch antiquierte Zahlungsfristen von bis zu max. 2 Monaten (VOB) gewährt bekamen. Manch ein Krauter bekam bereits mit Mitte 30 graue Haare, weil für längst erledigte Aufträge und Nutzung des erworbenen Objektes, die Zahlungsfrist vom Kunden bis zum "get no" ausgenutzt wurde. Ein gewiefter Kunde fing stehts kurz vor Ablauf der letzten Zahlungsfrist mit zahlungsaufschiebenden Mängelrügen an. Ein Spiel, dass man bis zur Weißglut des Anderen treiben durfte.

- Oben drauf kommen letztendlich noch geregelte Vorauszahlungen für Sozialkassen, Berufsgenossenschaft, etc. pp.

So, da steht er nun, der eigentlich redlich arbeiten wollende Krauter und fragt sich : "Wie soll ich denn die alle im voraus, gleichzeitig und umfassend bedienen, wenn ich nicht einmal die Chance erhalte, bei schneller Auftragsabwicklung auch schnelles Geld in eigenen Händen zu haben ?

Natürlich funktioniert es auch heute noch in der Praxis - irgendwie. Doch man kennt auch etliche, redliche Krauter, die jeden Monat von Neuem einen Spießrutenlauf beginnen und sich ab dem 15ten schon fragen, wie bloß der 30te zu wuppen ist, wenn die einen auf ihre Zahlung im Voraus bestehen, der Neukunde nach dem Eintreffen der ersten Warenlieferung und den Auftragsbeginn fragt, die Kreditklemme partou keinen freimachenden Handlungsspielraum gewährt und der nächste Zahlungseingang eines Kunden, aufgrund der geforderten Überweisungsrichtlinie und des zum Teil immer noch dauernden Geldtransfers von Bank zu Bank, erst in Tagen erwartet werden kann.

Wenn dann, und hier sei allen verständnisvollen Auftraggebern im Namen vieler Betroffener mal von der Beobachterseite aus gedankt, eine Zahlung unkonventionell schnell, vielleicht sogar in bar und vollständig erfolgt, dann ist das jedesmal, wie Weihnachten und Ostern zugleich, denn die bereits von Neuem herannahende Zahlungswelle ist somit finanziell erstmal abgedeckt !

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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31.08.2010 13:31 Uhr von mcSteph
 
+6 | -0
 
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snowdust: Absolut richtig..... leider.

Das war mal ein schönes Land, wo man ordentlich arbeiten und davon leben konnte. Jetzt kann man nur noch arbeiten..... und das wars...
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31.08.2010 14:20 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Bundesverfassungsgericht: Bleibt wohl nur noch das Bundesverfassungsgericht. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs wird die Gleichheit von Barzahlung und Banküberweisung in Frage gestellt.

In Griechenland sollen zwangsweise Beträge ab EUR 1.500,00 nur noch mit Banküberweisung bezahlt werden dürfen.

EU-Präsident Barroso droht mit Militärregimen in Südeuropa, wenn sie nicht mitmachen.

Hier bahnt sich etwas Grundsätzliches an.

Renate Künast beschwert sich, daß links nicht heißt, Autos abzufackeln - wie in Hamburg und Berlin.

Wer so etwas tut, der ist nichts anderes als verzweifelt. Wo ist der Schutz für denjenigen, der so etwas tut?

Und Herr Kusch darf nicht für seine Methoden werben.

Wo ist die Freiheit geblieben, die ja immer wieder unterstellt wird.
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31.08.2010 14:30 Uhr von rtk2
 
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totale kontrolle: das soll wohl ein erster schritt in die richtung der totalen kontrolle des geldflusses gehen? wenn irgendwann nur noch elektronisch geld transferiert wird (und sei es beim kaugummikauf), dann freut sich der überwacher.
dagegen hilft dann wohl nur noch waren-/naturalientausch.
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31.08.2010 18:31 Uhr von Glimmer
 
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Vielen Dank! Das ist nun wirklich mal ne wichtige News!
Für Reinigungspersonal gilt wohl das Gleiche, oder?
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31.08.2010 20:37 Uhr von bbboys
 
+0 | -2
 
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Ich habe da keine Probleme mit, auch wenn es wohl viele anders hier sehen. Ich gehe davon aus, das ich keine Schwarzarbeit unterstützen will. 1. Ein Handwerker, der sofort BAR möchte , macht mich mißtrauisch. 2. Die letzte Rechnung von ca 2000€ habe ich auch überwiesen, da ich soviel Geld nie im Haus habe - warum auch - auf der Bank bekomme ich Zinsen. 3. Wenn der Kontoauszug mit der Steuererklärung abgegeben wird, muß das Finanzamt nicht kontollieren, ob das Geld beim Handwerker auch wirklich verbucht wurde (also einer Erleichterung).
Auch wenn ich falsch liegen sollte, ich habe den Eindruck, daß sich nur Menschen aufregen, die es nicht so mit dem Recht genau nehmen. Ich möchte niemanden auf die Füße treten, aber ob ich es bar zahle (ohne es Steuerlich einzusetzen) oder es überweise (um meine 20% zu bekommen vom Arbeitslohn) sollte eigentlich egal sein - es sei den irgendwas ist faul. Wo liegt das Problem? Die Rechnung muß ich eh einreichen und das Finanzamt sieht eh was ich hab machen lassen. Und jeder ehrliche Handwerker hat auch kein Problem damit. Das ist meine Erfahrung. Ich habe vor vielen Jahren mal estwas ohne Rechnung machen lassen - als ein Problem auftrat, kannte der Handwerker mich aufeinmal gar nicht mehr. Also in diesem Sinne - Bezahlen müßt ihr eh und ohne Bargeld ist es sicherer, ich kenne keinen der sein Dach für 20.000€ bar bezahlt - es sei denn das Geld ist nicht sauber, aber dann wird er es auch nicht dem Finanzamt per Rechnung zeigen wollen.
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31.08.2010 21:47 Uhr von Winneh
 
+4 | -0
 
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Wenn der Handwerker von seinem normalen Lohn ansatzweise genug übrig hätte, würde er das Risiko der Schwarzarbeit gar nicht erst eingehen. Aber bei den Lohnnebenkosten ists nicht verwunderlich das viele Handwerker sogar in ihrem Urlaub noch nebenbei losgehen, statt den Urlaub zu geniessen.
Somit wäre das Gesetz überflüssig und hinfällig, wenn man nur an anderen Punkten ansetzen würde.
Momentan machen sowohl Handwerker als auch Bauherr nur gewinn dadurch.
Hat der Mensch mehr in der Tasche, holt er sich auch eine Firma - völlig normal (allein schon wegen der Gewährleistung).
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31.08.2010 23:28 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@bboys: "(...), aber ob ich es bar zahle (ohne es Steuerlich einzusetzen) oder es überweise (um meine 20% zu bekommen vom Arbeitslohn) sollte eigentlich egal sein - (...)"

Genau das ist der Punkt: es sollte egal sein. Und doch macht man solche Vorschriften und engt damit die FREIHEIT der Entscheidung ein.

Wenn man nun den südeuropäischen Staaten mit Militärregimen - wie es Barroso tat - droht, dann wird deutlich, worum es geht. Aber genau das war doch der Grund, warum das Westsystem so reizvoll erschien: die FREIHEIT. Und die wird abgeschafft. Dabei spielt die hier in Frage stehende Vorschrift nur eine Rolle von vielen anderen.

Ich frage mich, welcher Ehrgeiz steckt dahinter, die FREIHEIT immer mehr abzuschaffen.

Wieso soll das Geld nicht sauber sein? Es gibt Leute, die verstecken ihr Gold irgendwo - die ZEIT berichtete darüber -, weil sie Angst vor dem Staat haben. Im Tatort Saarbrücken brachte sich sogar ein Schauspieler fiktiv um, weil er 50.000,00 DM im Tresor hatte und er die Kripo mit der Stasi verwechselte, die das Geld untersuchen wollte.

Es geht doch um folgendes: zunächst werden mittels politischer Entscheidungen öffentliche Sachzwänge zur Geldeintreibung geschaffen, dann werden aufgrund dieser Sachzwänge Gründe geliefert, warum das Korsett immer enger gezogen wird.

Wenn das politisch so gewollt ist, bitte sehr. Dann kann man aber nicht mehr Freiheit, Chancen und Möglichkeiten behaupten.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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01.09.2010 05:10 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Mister-L: WIllst selber Handwerker sein und blickst nciht was der Staat damit ereichen will??

Es geht nicht um Vor- oder Nachteile beim Kunden.

Es geht darum dass Kunden einen Handwerker schwarz arbeiten lassen, und diese Leistung dann von der Steuer absetzen.

Der Kreislauf sieht eigentlich vor dass der Kunde dadurch eine Steuererleichterung bekommt, der Staat sich das Geld zum Teil durch die Steuern des Handwerkers wiederholt.
Arbeitet dieser nun schwarz gehen dem Staat wichtige Einnahmen flöten.

Hinzu kommt dass der Handel mit fiktiven Rechnungen immer mehr zugenommen hat. Sprich ich schreib ne höhere Rechnung oder ne Rechnung für Dienstleistungen die gar nciht erbracht werden, etc.
Von daher sehe ich diese Regelung als Vorteil den ehrlichen Kunden und Handwerkern gegenüber an
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01.09.2010 06:07 Uhr von KamalaKurt
 
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Den Banken kann dies ja nur recht sein. Hier arbeiten der Staat und die Banken Hand in Hand. Und die Regierung erwartet dann, dass man am Wahltag sie wiederum wählt, oder überhaupt hingeht.

Hier werden wieder Vorschriften gemacht ohne bürgernah zu denken, denn es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass eine Barzahlung gegen Quittung vom Unternehmen für den Kunden einfacher ist. Das Finanzamt, wenn die Rechnung bei ihnen geltend gemacht wird, kann dies ja bei der entsprechenden Firma nachvollziehen. Um eventuelle Steuerbetrügereien entgegenzutreten, könnte man ja mehr Betriebssteuerprüfungen machen.

@nobody, diesmals haben die Finanzbeamten nur die Wahl nach den Vorschriftenq zu handeln.


Q
@Major-Sepp, Privatvermögen und Betriebsvermögen sind anhand des Kontenrahmen schon erkennbar

@Mr.sky, kommt ganz darauf an. Bei Schwarzarbeit keine Garantie für erbrachte Leistung. Preise der Schw.Arb sind bisweilen ganz schön in die Höhe geklettert, dass man das schon mit einem günstigen offiziellen Angebot vergleichen sollte

@Mister-L, genau deswegen, um die Schwarzarbeit einzudämmen werden dann solche kleinliche für den Otto Normalverbraucher nur beschwerliche Gesetze gemacht.
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01.09.2010 14:01 Uhr von honey_js
 
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Das ist mal ein blödsinn. Aber klar das ist typisch Deutschland. Ist doch egal ob ich überweise oder cash zahle... Sowas dummes.

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