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Gigaliner-Lkws: Circa 400 Transportfirmen wollen sich am Feldversuch beteiligen

Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Andreas Scheuer (CSU), hat jetzt angekündigt, dass die Bundesregierung die überlangen Lkws ab 2011 endgültig einem Feldversuch unterziehen möchte.

Er sagte: "Anfang nächsten Jahres werden wir in einem Feldversuch die Lang-Lkw auf verschiedenen Strecken zulassen." Allerdings werde die Ladung vorerst die 44 Tonnen-Grenze nicht überschreiten.

Für die mit 25 Metern langen sogenannten Gigaliner haben sich schon bis zu 400 Transportfirmen gemeldet, die an dem Feldversuch teilnehmen wollen. Die Lkws sollen dann auf Autobahnen eingesetzt werden.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Lkw, Gigaliner, Feldversuch, Spedition
Quelle: de.news.yahoo.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2010 07:37 Uhr von buzzbox
 
+20 | -1
 
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da freu: ich mich schon auf die elefantenrennen....
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30.08.2010 08:17 Uhr von muhschie
 
+11 | -4
 
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Ergebnis: Mehr Unfälle, Mehr Arbeitslose und kaputtere Straßen?
Sorry bin Laie. Villeicht kann hier ja jemand was vermeintlich positives schreiben?
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30.08.2010 08:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -3
 
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@muhschie: Vielleicht einfach nciht alles so negativ sehen :)

Wieso sollten dadurch mehr Unfälle passieren?
Arbeitslose wird es vielleicht vereinzelt geben, aber werden nicht ins Gewicht fallen. Oftmals ist heute dass Problem dass die Waren gar nciht schnell genug am Bestimmungsort ankommen weil einfach zu wenig transportiert werden kann
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30.08.2010 08:53 Uhr von niveaupolizei
 
+12 | -5
 
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Dreck! für die Teile muss absolutes Überholverbot gelten. Überall und jederzeit.

Ausserdem die Pflicht, auf Land- und Kraftfahrstrassen alle 10 Kilometer einen Parkplatz aufzusuchen, um den Stau dahinter aufzulösen.

Verbot des Befahrens von Innenstadtbereichen ist wohl eh klar, und halbjährliche MPU für die Fahrer.
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30.08.2010 08:58 Uhr von oeds
 
+8 | -2
 
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@muhschie: Weniger Umweltbelastung, da nur ein vobeladener Gigaliner anstatt von zwei halbvollen "normalen" LKW´s fahren muss. Dadurch weniger Verkehr.

negativ Aspekt: Längere Fahrzeuge sind insbesondere auf Landstraßen schwieriger/riskanter zu überholen. Daher erhöhtes Unfallrisiko.

Also muss man die Sache sehr differenziert betrachten.
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30.08.2010 09:07 Uhr von HansGünter
 
+7 | -1
 
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mhm: halbjährliche MPU?

1. kostet das einige Hundert Euro

2.ist das ein Medizinisch- Psychologischer- Untersuchungstest der nur die FAHREIGNUNG untersucht und nicht ob du tatsächlich in der Lage bist so ein Geschoss unfallfrei zu Fahren.

Fahr halt mal 80 auf der Landstraße! Es sind doch wir die immer höhere Konsumanforderungen haben.

Aber wenn wir dann mal hinter so einem Teil fahren, heißt es gleich "scheiß LKW kann der nicht Rechts bleiben".

Diese Leute kämpfen um jede Sekunde um von Ihrem Chef nicht rausgeworfen zu Werden.
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30.08.2010 09:48 Uhr von eugen_prinz
 
+12 | -4
 
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@niveaupolizei: @niveaupolizei

für leute wie dich brauchen wir helmpflicht,absolut und jederzeit!! deine hackfresse erträgt ja keiner.

du forderst das sie alle 10 km einen parkplatz aufsuchen!! perfekt,das kennst du ja von deiner behämmerten fahrweise.

halbjährliche mpu??? warum nicht wöchentlich...könnt sich ja was ändern.

und abschliessend noch für dich:
warum besorgst du dir in zukunft dein obst nicht direkt aus südländern?

warum holst du dir deine ersatzteile nicht direkt vom hersteller (nein,keine zweigstellen)

warum stellst du dir daheim keine kuh hin,und säufst deine milch direkt vom euter?

tja,es würd doch soviele punkte geben,wie man diese bescheuetern lkw´s einsparen kann, holln wir doch in zukunft unser zeugs alle selber ab,und für pakete oder briefe besorgen wir uns dicke brieftauben :)

gott,wie bescheuert hier manche sind...

achja,gebt mir ruhig ein minus...das geht mir vollgas am arsch vorbei! ;)
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30.08.2010 10:11 Uhr von CrazyWolf1981
 
+2 | -1
 
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Sehe: das auch eher kritisch. Vor allem wenn man die Speditionen so ansieht. Die ja meist ihre Fahrer zwingen massiv die Lenkzeiten zu überschreiten. Wenn dann ein Brummifahrer, der mal 20 Stunden ununterbrochen fährt, wegen übermüdung wo reinkracht, ist das sicher verherender als normal.
Solang es keine härteren Strafen gegen Speditionen wegen sowas gibt, bzw. auch nur ansatzweise sich die Speditionen an diese Sicherheitsvorgaben halten, würde ich so etwas gar nicht erst einführen.
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30.08.2010 10:19 Uhr von datenfehler
 
+2 | -1
 
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@muhschie: " Mehr Unfälle,"
Warum? Weniger Fahrzeuge könnten die Unfallzahlen wieder senken.
" Mehr Arbeitslose"
1. fällt das kaum ins Gewicht und 2. bekommen dann die Unfähigsten keinen LKW mehr unter den Arsch, was eine sinkende Unfallzahl doch bestätigen würde.
" und kaputtere Straßen?"
gehts noch kaputter? Der ungebildete Bürger jammert, wenn überall Baustellen sind, weil die Straßen repariert werden. Ebenfalls jammert er, dass es soviel Geld kostet, wenn die Straßen repariert werden. Achja... und er jammert, dass die Straßen nicht repariert werden. Also sollte sich der Bürger hier sowieso erstmal klar werden, was er will. Teuere Straßenreparatur und schöne Straßen oder Steuern sparen und durch Schlaglöcher holpern. Es liegt in den Händen der Bürger... :)
"Sorry bin Laie."
Das macht grundsätzlich nichts. Auch als Laie kann man sich informieren, bilden und über ein Thema nachdenken. "Villeicht kann hier ja jemand was vermeintlich positives schreiben?"
Vermeintlich positiv? Größere LKWs sind nicht nur vermeintlich positiv. Sie sparen Sprit, reduzieren den Verkehr und wie auch schon erwähnt, gehen vielleicht sogar die Unfälle zurück... Also sei nicht so negativ...
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30.08.2010 10:28 Uhr von Diehlen
 
+3 | -0
 
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@eugen prinz: Hast grundsätzlich Recht, aber warum soooo agresiv (z.B.Hackfresse) tut doch gar nicht nötig.

Und nun an die Leser die Angst vor den Gigalinern auf den Landstraßen haben, es wir sie nicht oft auf Landstraßen zusehen sein, evtl. mal auf ner Bundesstraße. Lest mal richtig " Der Feldversuch wird auf Autobahnen stattfinden.
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30.08.2010 10:32 Uhr von bigpapa
 
+5 | -0
 
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Wo ist euer Problem ?? Das einzige Problem was bei diesen Fahrzeugen besteht ist das man Angst hat, das sie sich auf Landstraßen "festfahren".

Also einfach gesagt, die Teile kommen auf einer engen Landstraße nicht um die Kurve und fahren sich bei den Versuch fest.

Ein ähnliches Problem hatten die Busse bei uns. Die wollten auf einigen Strecken den "überlangen" Bus mit der "Ziehharmonika" in der Mitte einsetzen, jedoch mussten die Fahrer dauern rangieren so das es ineffektiv wurde (Fahrplan konnte nicht eingehalten werden).

Wenn Ihr Angst habt, das das Teil auf der Autobahn zu lang ist, dann rate ich euch fahrt NIE in die USA (Da sind so Spielzeuge üblich) und am besten auch nicht auf Deutschen Autobahnen wenn da wie üblich Stau herrscht, und die Autos Stoßstange an Stoßstange stehen, und man doch da rein muss wegen Straßenverengung.

Ich persönlich mache mir wegen den Teilen 0 Sorgen. Und ich finde sie gut. Sie sind einen Möglichkeit zum Umweltschutz da der Co2 Wert pro Tonne Fracht, bedeutend nach unten geht. Rechtet es einfach mal aus, was so ein Sprinter an Co2 pro Tonne Fracht produziert.

Gruß

BIGPAPA
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30.08.2010 10:39 Uhr von Diehlen
 
+3 | -0
 
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@bigpapa: stimme dir vollkommen zu dafür ein dickes PLUS.

Denke aber auf Landstraßen werden sie nicht viel anzutreffen sein, denn viele Logistikzentren sind schon direkt an den Autobahnen,

Also wie du geschrieben hast 0Problem!!
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30.08.2010 10:50 Uhr von niveaupolizei
 
+0 | -0
 
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@eugen_prinz: tippst Du etwa während der Fahrt??!! Nanana!
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30.08.2010 11:19 Uhr von TeKILLA100101
 
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@bigpapa: das wäre allerdings noch ein problem. die ladezonen vor den meisten lägern, speditionen, einzelhandel usw... sind einfach viel zu klein für die riesen dinger...

da kommen selbst die jetztigen lkw schon an ihrer grenzen...
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30.08.2010 11:35 Uhr von bigpapa
 
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@all: Dieser "Feldversuch" ist nebenbei gesagt ziemlich uralt.

Ich weiß das irgend ein Automobilbauer in Deutschland schon die Teile gefahren hat. (Zwischen seinen Fabriken im Pendelverkehr).

Davon mal abgesehen, sind diese Teile bereit eh in einigen Ländern der EU zugelassen, wenn also die Deutschen wieder sich quer stellen, werden die ganz schnell ihr blaues Wunder erleben.

Dann muss beim Grenzverkehr in der EU an der Grenze mal so eben pro Gigaliner auf ca 2-3 deutsche Lkw´s umgeladen werden. Ich stelle mir das Lustig vor. :))

Logische Schlussfolgerung. Typisches Säbelrasseln der deutschen Politiker das nur Kosten ohne Nutzen macht.

Gruß

BIGPAPA
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30.08.2010 12:28 Uhr von Renay
 
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Am besten wärs doch so...
http://www.team-bhp.com/...
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30.08.2010 12:44 Uhr von auRiuM
 
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in manchen ländern gilt ja auch nicht die 40to Grenze für normale LKW. Ich finde diese Gigaliner gut, dadurch werden weniger LKW gebraucht und das macht die Straßen ein bissle leerer.

Jeder der sich über LWK-Fahrer beschwert sollte sich mal einen Tag auf den Beifahrersitz setzten. Da erlebt man Sachen, das ist nicht ganz feierlich und das meiste geht von den PKW-Fahrern aus.
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30.08.2010 15:50 Uhr von muhschie
 
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einige Kommentare: haben tatsächlich Sinn. Weniger Verbrauch, Arbeitslose fallen nicht ins Gewicht (naja...).
Aber schon mal vorgestellt was so ein Gigaliner mit einem nicht vorauszusehendem Stau macht? Klar, Alle bekommen ein GPS Stauwarnsystem und die Anhänger bekommen sehr gut zu kontrollierende zusätzliche Bremsen. Somit entstehen in der Fahzeug- und Zulieferindustrie die ausgleichenden Arbeitsplätze.
Ich will trotzdem nicht auf einen Stau auffahren wenn ich gerade erst einen Gigaliner überholt habe.
Ich hoffe diese und andere pessimistischen Gedanken fließen in diesen Feldversuch ein. Bitte Gedanken! Keine tatsächlichen Superkarambolagen. Aber hey was sind Schicksale oder Menschenleben.
Schönen Tag euch noch :)
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30.08.2010 17:12 Uhr von bigpapa
 
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@muhschie: Wenn der Fahrer pennt, dann ist es egal ob dich die 7,5 Tonnen oder die 60 Tonnen platt machen.

Vielleicht bist du bei 60 Tonnen ein bisschen platter :) aber tot bist du bei beiden.

Nur zu deiner Info. Wenn ein normales Auto mit den üblichen 100 km/h auf ein Stau knallt gibt es eine Menge Tote. Und in der heutigen modernen Zeit sind Abstandswarnanlagen mit automatische Bremssysteme kein großer Akt mehr. Die kann man meines Wissens in die aktuellen LKW´s nachrüsten, genau wie Sekundenschlafwarnanlagen etc.

Die Technik ist da. Nur die Speditionen sind zu geizig. Soll halt der Gesetzgeber die Teile mit in die Allgemeine Betriebserlaubnis nehmen und das Risiko ist nicht viel höher als bei ein PKW.

Gruß

BIGPAPA
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30.08.2010 20:12 Uhr von Schreiraupe
 
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hm nja mir tun die LKW Fahrer nur leid..an denen bleibts wie immer hängen...wenn in D etwas ausgekaspert wird.....

die ham jetz schun zu tun mit ihren großen Zugmaschinen :/..dazu noch termindruck, lenkzeiten einhalten, chef im nacken (wehe esgibt ne beule am lkw), europalettenscheiß...und und und..ich stell mir das mächtig schwer vor mit so einem ding zu rangieren wegen dem zusätzlichen ellenlangen Sattel....

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