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FDP: Atomindustrie soll die Hälfte der Zusatzgewinne an den Staat abliefern

FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger hat jetzt angekündigt, dass die Atomwirtschaft bei einer Laufzeitverlängerung mindestens die 50 Prozent ihrer zusätzlichen Gewinne an den Staat zahlen muss.

Es stehe bis jetzt nur eine Schätzung von 2,3 Milliarden Euro im Raum. "Wie viel es letztlich wird, hängt unter anderem von der Dauer der Laufzeitverlängerung und den weiteren Sicherheitsauflagen ab", sagte die FDP-Fraktionsvorsitzende.

Es wird laut Frau Homburger nicht passieren, dass die 2,3 Milliarden Euro für den Bundeshaushalt eingezogen werden und nur ein kleiner zusätzlicher Beitrag für erneuerbare Energien.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Staat, Hälfte, Atomindustrie
Quelle: www.open-report.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 17:52 Uhr von blu3bird
 
+11 | -1
 
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Es wird keine Gewinne geben. Wie man Gewinne verhindert lernt doch jeder BWLer im 1. Semester, einfach einen Tag vor der Abrechnung noch ne größere Investition(neue Firmengebäude, neue Firmenwagen, Aktienrückkäufe, etc.) tätigen.

Vielleicht zahlen sie ja einen symbolischen Euro an die Regierung, das war´s dann aber auch...
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29.08.2010 18:36 Uhr von meisterthomas
 
+8 | -1
 
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Laufzeitverlängerungen und ihre Kosten: Die Bundesregierung fördert unsere Atomwirtschaft seit ihrem Bestehen vor allem dadurch, dass sie ihr den radioaktiven Müll quasi kostenlos abnimmt und dann diesen auf den Rücken der Bürger ablegt.
Damit sind die Konzerne aus ihrer Verantwortung und Haftung entlassen. Und Politiker, Staat und Parteien haften bekanntlich dem Bürger gegenüber ohnehin nicht.

Die Forderungen für eine Laufzeitverängerung müssen heißen:
1. Ihr behaltet euern Müll und entsorgt ihn auch, anderfalls behalten wir eure Gewinne, bis er entsorgt ist.
2. Keine Laufzeitverlängerung für veraltette Kraftwerke, wie Krümmel und Stade usw.
3. Keine Laufzeitverlängerungen die über die Legislaturperiode der Regierung hinaus gehen.
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29.08.2010 19:54 Uhr von DIDI1980
 
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@ meisterthomas: Ich hätte die noch mehr positive Bewertungen gegeben, aber es geht nur einmal. Ich kann mich deinem Text voll anschließen.

Zuzufügen wäre aus meiner Sicht nur ein Nebenvermerk für den letzten Punkt:
Keiner hat die Kernernergie wirklich im Griff und versteht zu 100% deren Abläufe. Und das Personal in der AKW´s ist auch nicht immer das Beste ausser natürlich die PR Leute.
Keine Laufzeitverlängerung, eher Verkürzungen und radikaler Investitionsstop in allem was damit zu tun hat. Die Atommüllverursacher sehen zu was sie mit ihrem Müll machen, aber alles was sie machen wird überwacht, und zwar von Greenpeace^^... Das wäre ein Spass und nebenbei nur gerecht....
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29.08.2010 20:14 Uhr von Karma-Karma
 
+2 | -0
 
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Ach: da liegt also der Hase begraben. Sich für längere Laufzeiten einsetzen, damit man selber Gewinne einstreichen kann... Aber was hätte man auch anderes von der FDP erwarten sollen, nicht wahr?
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30.08.2010 00:35 Uhr von gruen
 
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