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High-Tech-Expedition will detaillierte Karte des Titanic-Wracks erstellen

Die als unsinkbar geltende Titanic rammte vor fast 100 Jahren, am 14. April 1912 einen Eisberg und versank kurz darauf im Atlantik. Bei der Katastrophe kamen 1.500 Menschen ums Leben. Die Organisation "RMS Titanic" hält die Erkundungsrechte für das bereits 1985 entdeckte Wrack des Luxusliners.

Eine von ihr kürzlich gestartete Expedition soll nun mit modernsten Mitteln die bislang genauste Karte des Titanic-Wracks und seiner Umgebung anfertigen. Ausgangspunkt für die wissenschaftlichen Untersuchungen ist das Forschungsschiff "Jean Charcot", das über dem Wrack Position bezogen hat.

Mit dem automatischen Tauchfahrzeug "Mary Ann" wurden zunächst Transponder in dem knapp 4.000 Meter tiefen Zielgebiet platziert. Ein anderer automatischer Tauchroboter soll das Wrack und dessen Umgebung anschließend mit leistungsfähigen Videokameras aufnehmen - und zwar so detailliert wie nie zuvor.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Karte, Titanic, Wrack, Expedition, High-Tech
Quelle: www.physorg.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 17:08 Uhr von alphanova
 
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Die Titanic und ihre Jungfernfahrt ist eine Legende und wird es auch immer bleiben. Die neuen Daten könnten aber dazu beitragen, den Ablauf der Katastrophe besser nachzuvollziehen, da er nach wie vor Gegenstand von Streitgesprächen ist.
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29.08.2010 19:20 Uhr von Jlaebbischer
 
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Gibt viele Theorien: Eine find ich recht interessant, da sie erklären würde, warum das Schiff mit Vollgas durchs Unglücksgebiet ist.

Die Kohlevorräte sollen sich im Lagerraum entzündet haben, dadurch war die Crew gezwungen, die Vorräte so schnell wie möglich zu verheizen, damit

1. sie an den Brandherd überhaupt rankamen
2. nicht der gesamte Kohlevorrat entzündet wurde, da diese Hitzeentwicklung ein Loch in die stählerne Aussenhaut gebrannt hätte.

Das war wohl ein übliches Problem bei Schiffen und Zügen, welche Kohle zum anheizen der Kessel mitführten.
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29.08.2010 19:25 Uhr von alphanova
 
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@JLaebbischer: Ok, wieder was gelernt. Diese Theorie kannte ich noch nicht.
Ich erinner mich nur daran, dass der Kapitän möglicherweise deshalb so schnell fuhr, damit er die Überquerung des Atlantiks in Bestzeit schaffen konnte.
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29.08.2010 19:45 Uhr von www.LostLiners.de
 
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Beides Schwachsinns Theorien :): Also erstmal die Blaue Band Story: 1912 war die Mauretania der Cunard Line inhaberin des Blauen Bands für die schnellste Atlantik Überquerung mit rund 26,5 Knoten. Die Titanic hätte maximal 21-23 Knoten erreichen können. Also unmöglich.

Der Brand im Kohlebunker war bereits am 13. April gelöscht worden. Macht also auch keinen Sinn.

Mit voller Geschwindikeit fuhr die Titanic auch nicht (hat sie nie getan), Captain Smith hat sogar die die Eiswarnungen Ernstgenommen und ist viel weiter Südlich gefahren als üblich. Dadurch hat sich die Fahrtzeit sogar ein wenig verlängert.

Aber es war damals normal das ein Schiff mit normaler Geschwindikeit weiterfuhr solange der Ausguck keine Probleme meldete. Die hast sogar Captain Turner von der Lusitania vor dem Englischen Untersuchungsausschuss ausgesagt.

Also alle Theorien halten keiner Überprüfung stand...
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29.08.2010 23:47 Uhr von Friedbrecher
 
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Erkundungsrechte: Sowas gibt es wirklich? Wer vergibt und kontrolliert sowas denn? Und mit welcher Begründung darf ich mir den Meeresboden an der Stelle nicht anschauen?

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