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Wien: Überfallener Taxifahrer schießt Angreifer in den Bauch

Ein Taxifahrer wurde im Wiener Stadtteil Leopoldstadt das Opfer eines Überfalls. Im Verlaufe der Angriffe gegen ihn gelang es ihm, zu seiner Pistole zu greifen und durch Schüsse einen der Täter kampfunfähig zu machen.

Zwei Männer hatten ihn vor seinem Taxi angesprochen. Als er sich umdrehte, sprühten sie ihm Pfefferspray in die Augen. Sie zogen ihn auf den Boden und entrissen ihm seine Armbanduhr. Während sie ihm die Geldtasche entwenden wollten, griff der Taxifahrer zur Pistole und gab Schüsse ab.

Einer der Angreifer, der einen Bauchschuss erlitt, wurde sodann in Begleitung seines Komplizen mit einem Taxi in die Klinik gebracht. Nach einer Notoperation wurde er und sein Komplize verhaftet.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wien, Bauch, Taxifahrer, Angreifer
Quelle: wien.orf.at

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 18:34 Uhr von NemesisPG
 
+92 | -4
 
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@Luckybull: Sehr gut der Mann . Da es Notwehr war wird ihm hoffentlich nichts passieren .
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29.08.2010 18:43 Uhr von Nothung
 
+80 | -7
 
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@Luckybull: in D. ginge er dafür in den Knast. Hoffe, dass die Justiz in A. opferfreudlicher ist.
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29.08.2010 18:54 Uhr von C.Suey
 
+33 | -1
 
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ob die wohl mit dem Opfer Taxi ins Krankenhaus gefahren sind ;)
ansonsten genau richtig gehandelt, wie meine vorredner schon gesagt haben
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29.08.2010 19:11 Uhr von Cheater95
 
+1 | -3
 
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@ Schilfheini8: wohnst du in österiech bzw darf man in österrreich eine waffe tragen also wie bei den ammies?
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29.08.2010 19:29 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -25
 
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29.08.2010 19:38 Uhr von 5452654
 
+8 | -3
 
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Der Taxler: muss aufpassen, dass er nicht einsitzen muss!!!!!!
Kommen wieder die Diskussionen über ein schärferes Waffengesetz. Idiotie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Verbrecher haben alle keinen Waffenpaß oder Waffenschein. Das Waffengesetz gilt ja nicht für sie. Sie stecken sich ihre Waffen ein und fragen nicht viel. Die Waffen sind ohnehin illegal. Wer viel fragt, geht viel irr.
In Österreich und in Deutschland ist man sicher. Vor allem, wenn man ein Verbrecher ist.
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29.08.2010 20:35 Uhr von ollolo
 
+10 | -2
 
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@ Mister-L und genau das ist falsch!!! Da fehlt nämlich das schöne Wort "angemessen" !!! Das heisst, wenn Dir einer ´nen Zahn aushaut, und Du ihn mit ner MP umnietest, dann gehst Du ab im Bau.
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29.08.2010 20:53 Uhr von nobody4589
 
+7 | -0
 
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@Mister-L: Leider hat ollolo Recht.
Zumindest in D würen dem Taxifahrer ernste Probleme bevorstehen.
Ich weiß nicht wie die Lage in Österreich aussieht.
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29.08.2010 21:33 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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Mister-L / Judas II: Tut doch mal bitte nicht so, als ob wir für diese Regel verantwortlich sind. Aber so ist das nunmal. Wenn dich jemand mit Pfefferspray angreift, darf man nicht mit einer Waffe zurückschießen.
Ich finde das auch nicht ok, und wenn mich jemand angreift, dann würde ich auch alles versuchen um mich zu wehren.
Aber das deutsche Recht sieht das nunmal anders.
Und das da so einiges nicht ganz gerade läuft, wissen wir wohl alle.

@Mister-L: Interessante Wortwahl, dafür das du doch falsch liegst. Also bevor du jemand anderes beleidigst, solltest du dich vllt erstmal erkundigen.
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29.08.2010 22:00 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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Judas II: Wer hat das wo verteidig?
Vllt kam es so rüber, aber war von meiner Seite auf keinen Fall beabsichtigt. Ich woltle halt nur die Sachlage schildern. Aber ich hab das nirgends für gut emfunden. Und sonst auch niemand, oder?
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29.08.2010 22:02 Uhr von Armchair
 
+6 | -0
 
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notwehr: Man muss hier durchaus differenzieren.
Ein Angriff mit Pfefferspray ist zwar an und für sich nicht rechtfertigend für den Schusswaffengebrauch, doch ist das trotzdem immer situationsbezogen.

Wenn, so wie hier mehrere Angreifer vorliegen, ihn überrumpeln, und auch qualifiziert verletzten dann ist eine Schusswaffe durchaus gerechtfertigt.
Da der Angriff von 2 Personen getätigt wird ist diese im Prinzip auch das einzige Mittel selbigen sofort und endgültig abzuwehren. Alles andere ist ungeeignet.

Darüberhinaus ist außerdem ein Notwehrexzess, wie ihn manche hier annehmen, nur strafbar wenn die Überschreitung bzw. die Überreaktion auf Fahrlässigkeit beruht. Das ist hier definitiv nicht der Fall.
Kommt in jedem Fall frei! (Sachverhalts-Richtigkeit natürlich vorausgesetzt)
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29.08.2010 22:38 Uhr von Floppy77
 
+3 | -5
 
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Er hatte Pfefferspray in den Augen, wie lange dauerte das, bis er wieder klar sehen konnte? Wäre immerhin die Gefahr gewesen, dass er Unschuldige trifft. Ich finde schon, dass das über Notwehr schon etwas hinaus ist.
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29.08.2010 22:57 Uhr von Seppus22
 
+0 | -0
 
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Es kommt: immer auf die Umstände drauf an und den Richter.
Es macht zb. auch einen Unterschied ob die Täter einem Körperlich überlegen sind oder nicht.
zB. ein Bodybuilder greift einen anderen an, ohne Waffe.. beide körperlich fast gleich. Das Opfer greift zur Pistole und erschießt ihn... überzogene und unnötige Notwehr.
Greift ein Großer, Bulliger Kerl eine kleine Zierliche Frau zb. Nachts in einem Park an und Sie erschießt ihn, ist das Notwehr. Sie ist körperlich weit unterlegen und es gab keine anderweitige lösung ihn zu stoppen.
Das Sie eine Strafe bekommen kann, wegen unerlaubten mitführen einer Waffe und Verstoß gegen das Waffengesetz.... ist dann was anderes.
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29.08.2010 22:58 Uhr von Maniska
 
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@ H311dr1v0r: <<ZB. Wenn du Karate kannst und dich Leute übefallen darfst du dich auch nicht wehren>>
Bullshit!
Wer auch immer dieses Lügenmärchen immer verbreitet... Nur weil ich mich wehren kann, darf ich mich nicht wehren?

Wenn ein Angreifer sein Opfer unterschätzt ist er erstmal selber schuld.
Allerdings muss man als Kampfsportler Maß halten, also nicht einfach mal so den Adamsapfel zertrümmern, Zähne ausschlagen oder Knochen brechen etc.
Dafür könnte man dann, im Gegensatz zum Ottonormalopfer, auch in Bau wandern, da ein Kampfsportler uU auch als "Bewaffnet" angesehen werden kann. Verhältnismäßigkeit ist hier das Zauberwort.
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29.08.2010 23:03 Uhr von majastick
 
+1 | -0
 
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sehr gut: passt
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29.08.2010 23:11 Uhr von Friedbrecher
 
+3 | -0
 
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Notsituation =/= überlegtes Handeln: "wie lange dauerte das, bis er wieder klar sehen konnte? Wäre immerhin die Gefahr gewesen, dass er Unschuldige trifft. Ich finde schon, dass das über Notwehr schon etwas hinaus ist. "

2 Typen, die wahrscheinlich nicht grade Striche in der Landschaft sind vom Körperbau her, prügeln auf dich ein, blenden dich mit Pfefferspray und versuchen, dir deine Lebensgrundlage zu rauben. In Panik versuchst du, dich gegen den Angriff zu wehren. In Griffweite liegt eine Waffe.

Wer will mir jetzt erzählen, er hätte die Waffe nicht genommen, sondern sich erstmal die Konsequenzen überlegt und seinen Rechtsanwalt angerufen, ob das auch alles so in Ordnung sei?

Wahrscheinlich hätte nach manchen (darunter leider auch einige Richter) der Taxifahrer erstmal eine einstweilige Verfühgung erwirken sollen, dass die zwei von ihm ablassen. Das gestohlene Geld und das Schmerzensgeld hätte er sich ja mit einem dreijährigen Gerichtsverfahren und einem Gerichtsvollzieher wiederholen können.
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29.08.2010 23:22 Uhr von wupfi
 
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@Floppy77: Man kann mit Pfefferspray eigentlich sogar sofort "wieder sehen" wenn auch nur unter anstrengung.
Polizisten in den USA werden wärend ihrer Ausbildung 2 mal mit Pfefferspray in die Augen auf diese Situation vorbereitet.

Ich hab selbst mal Pfefferspray abgekriegt weil ein Vollpfosten meinte mit seiner Dose rumspielen zu müssen.
Es ist schwer da noch die Augen aufzukriegen, und die Hände vom Gesicht wegzulassen.
Schafft man das aber kann man die Augen immerwieder sekundenweise öffnen und dann auch einigermasen gut sehen.
Unter Adrenalin wirkt das Pfefferspray dann noch weniger Weswegen bei Abwehr mit Pfefferspray gillt, sprühen und WEGRENNEN, manch einer erhohlt sich bereits nach Sekunden so weit dass er wieder angreifen kann.


Was nun für mich die Hauptfrage ist.
Hat er die Erlaubniss eine geladene Handfeuerwaffe zu führen?
Wenn ja, dann ist es nach den Informationen die wir hier haben nicht strafbar was er gemacht hat.

Natürlich es gibt andere Orte wo man hinschiesen kann, aber unter Panik würde ich (wenn ich denn eine Waffe hätte, was nicht der Fall ist) auch dort hin zielen wo ich am sicherstem Treffe. Also Bauchregion.
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30.08.2010 01:23 Uhr von Xeeran
 
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In Deutschland: wären die Täter jetzt die Opfer, weil die deutsche Justiz behaupten würde, dass die Notwehr unverhältnismäßig gewesen sei. Ein Beispiel für so eine Absurdität:

http://www.spiegel.de/...

Am Ende bekam er, wenn ich mich recht entsinne, 2 Jahre auf Bewährung und zahlte dem eigentlichen Täter 15.000 Euro Schmerzensgeld. *kopfschüttel*
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30.08.2010 02:23 Uhr von Sondengaenger
 
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ein: Schuß zwischen die Augen und Ruh ist.
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30.08.2010 02:30 Uhr von DeeRow
 
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Ähm, das findet ihr gut? Also, ok, dass er sich gewehrt hatte, ok. Aber mit ner Knarre? Leben wir nun in den USA hier?

Er hatte P-Spray in den Augen, was, wenn er DEIN Kind getroffen hätte?
Querschläger?

Und was ist mit der Verhältnismässigkeit der Mittel? P-Spray vs. Pistolenkugel?

Als Verbrecher überlege ich mir doch nun auch, eine Knarre zu haben. Und am besten, den Taxifahrer gleich mit nem Kopfschuss hinrichten, er könnte ja auch ne Knarre haben!

Wenn man sich schon unbedingt USA als Vorbild nehmen will, baut Fahrerkabinen in die Taxis ein. Schusssicher mit kleinem Bezahlschlitz. Und man könnte VOR der Fahrt bezahlen, da man ja per Navi problemlos Fahrtstrecke und Zeit abschätzen kann.

Aber alle, die hier sagen "richtig so"... Werdet mal duch nen Querschläger angeschossen, dann werdet ihr auch gegen Pistolen sein! Das liest man natürlich nicht in der Bildzeitung. Und ganz plötzlich erkennt man dann das, was "Bücherleser" schon von Anfang an wussten...

Der Taxifahrer als Held... eher n Anfang der neuen Brutalität. Aber manche denken eben nur bis zum nächsten Bier...

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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30.08.2010 03:23 Uhr von Dracultepes
 
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@DeeRow: Die Verbrecher hätten auch wegrennen können und beim nächsten Angriff kriegt DEIN Kind das Pfefferspray in die Augen und fährt vor Schreck vor einen LKW.

Immer diese was wäre wenn Geschichten.
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30.08.2010 04:37 Uhr von DeeRow
 
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dracul: stimmt, du hast recht. Waffen für alle!

Du hast NICHTS von dem verstanden, was ich schrieb. Am besten, du wiederholst nochmal den Teil der Entwicklung, in dem sich dein rationales Selbst bildet.

p.s.: Und Pistolenkugeln können schneller laufen, als du. Das nur noch am Rande.

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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30.08.2010 07:50 Uhr von antiSith
 
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also: hätte ich ne waffe und würde mit pfefferspray aneggriffen werden (kann also kaum was sehen) würde ich auch schießen!

wer weiß was die mit dem gemacht hätten hätte er sich NICHT gewerht

denkt da mal drüber nach!
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30.08.2010 12:29 Uhr von charlyspan
 
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Ich kenne Wien: warum hat man hier nicht die Nationalität der Täter erwähnt ?
Ansonsten hat der Fahrer richtig gehandelt und sein Leben geschützt. Jeder der sich gegen Gewalt verteidigt ggflls. auch mit einer Schusswaffe muß gegenüber dem Täter od. Angreifer straffrei gestellt sein. In diesen Megastädten nimmt die Gewalt ja immer mehr zu und da ist es m.E. das gute Recht sich zu verteidigen und zu schützen. Ich hätte genauso gehandelt in dieser Situation.
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30.08.2010 13:51 Uhr von elknipso
 
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Taxifahrer und eine Waffe: Mal den aktuellen Fall völlig außen vor gelassen, finde ich es doch sehr beunruhigend, dass ein Taxifahrer in Österreich eine Schusswaffe mit sich spazieren fährt. Erinnert doch stark an amerikanische Verhältnisse.

Oder sieht das österreichische Waffengesetz eine Ausnahme für Taxifahrer (z.B. zur Selbstverteidigung) vor, von der ich nichts weiß?

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