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Ökologischer Fußabdruck von Lithium-Ionen-Batterien

Ein Forscherteam der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in der Schweiz hat sich mit der Ökobilanz von Lithium-Ionen-Akkus auseinandergesetzt und dabei festgestellt, dass die Umwelt am meisten bei der Benutzung im Alltag belastet wird.

Ergebnis der Untersuchung war, dass nur 15 Prozent der Umweltbelastung von Elektroautos durch die Herstellung und das Recycling von Lithium-Ionen-Akkus entstehen.

Bei der Ladung eines Elektrofahrzeugs mit Strom aus dem konventionellen Strommix entspricht die Gesamtbelastung der Umwelt in etwa der eines Benzinautos mit einem Verbrauch in Höhe von drei bis vier Litern Benzin.


WebReporter: greenmotorsblog
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Umwelt, Elektroauto, Batterie, Lithium-Ionen-Akku
Quelle: www.greenmotorsblog.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 15:27 Uhr von cav3man
 
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@ Bertll: Atom Strom ist NICHT CO2 Neutral!!! Ich weiß nicht wieso das bei den Leuten so festgebrannt ist .... Atom Strom ist nicht Co2 neutral... da man immer den gesamten Kreislauf einbeziehen muss. Bei dem Abbau und Transport von Uran wird Co2 freigesetzt.
Je nachdem welche Studie man betrachtet und von wo das Uran kommt entsteht bei Atomstrom 5-120g Co2 pro Kwh.
Ja das ist relativ sauber... aber Co2 neutral ist es nicht.

So nu aber nochwas zur News, es hat sich sogar gezeigt das sparsame Diesel inkl. Filtern sogar sauberer sind als äquivalente Elektrowagen die mit dem deutschen Strommix unterwegs sind.
Dennoch sind Elektroautos eine super Sache für die Zukunft...

Edit: nice gnihihi ;)

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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29.08.2010 16:50 Uhr von Frankenaffe
 
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der große Vorteil von Elektroautos ist meiner Meinung nach die Verlagerung des CO² und Schadstoffbelastung weg aus den Ballungsräumen/Lebensräumen . Zudem die Zentralisierung der Schadstoffquellen den Vorteil hat das man vielleicht mal den CO² Ausstoß auffangen und wieder im Boden einschließen kann wenn die Technik & Politik so weit sind.
In Kombination mit intelligenten Stromnetzen die zum Beispiel Fahrzeuge als Pufferspeicher verwenden ergeben sich erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten (das Auto kommt daheim und in der Arbeit an die Steckdose und gibt bei Spitzenlasten im Stromnetz einen Teil seiner Ladung wieder an das Netz ab. Somit kann man bereits einige Kraftwerke einsparen die nur für diese Spitzenlast mitlaufen)
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29.08.2010 22:17 Uhr von Loader89
 
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Elektroakkus und Leistungsverlust: In 20 Jahren wird jeder beneidet, der ein Benzin/Dieselauto/-motor besitzt, denn die Akkus in den Elektroakkus verlieren jährlich an Leistung (nicht! nachgelesen, reine Vermutung).
Fast zu vergleichen mit Notebookakkus, nur dass die Akkus in Elektroakkus Prozentual gesehen weniger an Leistung verlieren werden, aber im großen und ganzen (dort sind ja auch mehr als nur 6-Zellen Akkus) werden die den Eindruck geben, mehr zu verlieren.

Irgendwann hat der Akku dann nurnoch Energie für eine kleine Stadtrundfahrt.

Das soll keine Ablehnung der Elektroautos sein, aber das ist das negative und für eine längere Investition lohnt es sich nicht.
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29.08.2010 23:43 Uhr von Friedbrecher
 
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@cav3man: Ich bin jetzt kein verfechter von Atomspaltungsenergie (mit Kernfusion siehts wieder anders aus, aber das werd sogar ich mit anfang 20 vielleicht nicht mehr erleben). Aber wenn man nach dieser Argumentation geht mit Uranförderung/Transport, ist keine Art der Energieerzeugung CO2-neutral.

Auch PV-Module müssen, produziert, transportiert, montiert und nach ein paar Jahrzehnten ersetzt werden. Gleiches bei Windkraftanlagen. Zusätzlich sind die recht dezentral, die Überprüfung/Reparatur erfordert also auch mehr Aufwand.
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30.08.2010 10:07 Uhr von Chibal
 
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Frage: Ich habe mich bis jetzt nie groß mit dem Thema Elektroautos auseinandergesetzt deswegen hier meine vielleicht blöde Frage:
Also wenn ich die News so lese, lese ich dass 15 % der Umweltbelastung der Elektroautos durch die Herstellung und Recycling entstehen, dh. 85 % der Umweltbelastung entstehen während der Laufzeit des Autos.. aber ist dass nicht faktisch dann doch recht wenig?
Was ich meine ist, hat sich mal jemand die mühe gemacht auszurechnen wieviel % der Umweltbelastung eines Benziners bei der Herstellung/Entsorgung eines Motors anfallen und wieviel % während der Laufzeit? Ich schätze jetzt einfach mal dass dort der zweite wert um einiges höher, wenn nicht ganz bei fast 100% liegt?!

Wie gesagt dass ist mehr ne frage vielleicht hab ich jetzt auch was total dämliches gesagt aber ... dass viel mir eben beim lesen der News gerade so auf...
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30.08.2010 10:30 Uhr von datenfehler
 
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@cav3man: " Ich weiß nicht wieso das bei den Leuten so festgebrannt ist .... Atom Strom ist nicht Co2 neutral... da man immer den gesamten Kreislauf einbeziehen muss. Bei dem Abbau und Transport von Uran wird Co2 freigesetzt.
Je nachdem welche Studie man betrachtet und von wo das Uran kommt entsteht bei Atomstrom 5-120g Co2 pro Kwh.
Ja das ist relativ sauber... aber Co2 neutral ist es nicht."
Völlig richtig.

"So nu aber nochwas zur News, es hat sich sogar gezeigt das sparsame Diesel inkl. Filtern sogar sauberer sind als äquivalente Elektrowagen die mit dem deutschen Strommix unterwegs sind."
Ich weiß nicht, woher du den Blödsinn hast, aber das kommt sicherlich von den rückständigen deutschen Automobilfirmen, die nicht fähig sind, was anderes als Benzin- und Dieselschleudern zu bauen. :)

"Dennoch sind Elektroautos eine super Sache für die Zukunft..."
In fortschrittlichen Ländern sind sie schon real. Deutschland hinkt hier immer noch hinterher. Das liegt am ungebildeten Verbraucher, der mit seinem irrationalen Kaufverhalten fördert/fordert, dass die geliebten deutschen Hersteller nichts anderes bauen als Dreckschleudern.
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30.08.2010 12:02 Uhr von cav3man
 
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Servus: @datenfehler
Moin, ich hatte die Daten von einer Proberechnung mit einem Dieselsmart und einem Elektrosmart der mit RWE Strom betrieben wird gemacht (Aufgrund der tollen RWE Elektroauto Aktion ;))... da ist auch schon mein Fehler *g* ich hätte natürlich den deutschen Mix mit ca. 600g/kwh nehmen sollen und nicht den RWE Strom mit über 850/kwh..

@Friedbrechner:
"Aber wenn man nach dieser Argumentation geht mit Uranförderung/Transport, ist keine Art der Energieerzeugung CO2-neutral."
RICHTIG
Bsp. Windrad: Die Herstellung, Auslieferung und Montage kostet Co2. Ergo das Windrad produziert in der ersten Zeit keinen Co2 Neutralen Strom. Je nachdem wo das Ding nun steht hat es seine Co2 Anfangsschulden nach 6-12 Monaten abgebaut(im Verhältnis zum deutschen Strommix). Dann kommt ab und zu wartung und so weiter und es muss wieder ein wenig arbeiten ;)
Aber das ist ja prinzipiell egal... niemand sagt wir müssen den Co2 Austoß komplett stoppen... nur fast komplett

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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30.08.2010 14:46 Uhr von K.T.M.
 
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Lithium: Wie sehen eigentlich die Lithium-Vorkommen aus? Es bringt ja nichts, wenn Li-Ionen-Akkus ökolokisch zwar gut aussehen, aber der Abbau für den möglichen weltweiten Bedarf wirtschaftlich/ökologisch nicht wirklich machbar wären.



übrigens Kohlenstoffdioxid abgekürzt heißt immer noch CO2 (tieferstellen geht ja leider nicht) aber bitte nicht Co2 oder CO²

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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30.08.2010 14:56 Uhr von cav3man
 
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Lithium: Sorry für meine Tippfehler mit CO2, ich werd in Zukunft drauf achten, auch wenn ich der Meinung bin, dass die Aussage des Textes das ist was zählt ;)

Lithium ist in sehr sehr großen Mengen auf der Erde vorhanden. In der Erdkruste befindet sich ca. 3mal mehr Lithium als z.B. Blei (für Blei Akkus). Desweiteren ist auch viel Lithium im Meerwasser gelöst. Es gibt mehr Lithium für Akkus als die gesamte Menschheit derzeit an elektrischem Strom produziert.

Quelle: http://www.osti.gov/...
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30.08.2010 16:02 Uhr von K.T.M.
 
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@cav3man: Vorhanden ist es, aber auch wirtschaftlich ohne weiteres nutzbar? Ich hatte noch den Spiegel Artikel in Erinnerung: http://www.spiegel.de/...
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30.08.2010 16:14 Uhr von cav3man
 
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Nutzung: Puh gute Frage... da kann ich mich jetzt auch nur auf Wikipedia verlassen... dort steht:

"Metallisches Lithium wird in einem relativ energieaufwändigen Prozess aus Lithiumcarbonat oder anderen Lithiumverbindungen gewonnen, wie reines Silizium aus Sand. Neben der nicht mit der rasant wachsenden Nachfrage nach metallischem Lithium mithaltenden Produktionskapazität ist vor allem dieser aufwändige Produktionsprozess für die hohen Kosten des Lithiums verantwortlich. Die Kosten der Exploration und des Abbaus der Lithiummineralien spielen im Vergleich zu diesem Kostenfaktor praktisch keine Rolle."

Daher scheint der Abbau hier eher das keinere Problem zu sein
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30.08.2010 18:05 Uhr von a.j.kwak
 
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noch was: zum thema wie hoch ist die umweltbelastung bei der produktion und während der nutzung des fahrzeugs. ich mein mal gelesen zu haben dass man da von 50/50 ausgehen kann. daher war die umweltprämie auch nicht wirklich gut für die umwelt. hab da auch noch einen link gefunden, is mal ganz interresant auch wenns nicht direkt zum thema passt... http://www.schrat-online.de/...
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01.09.2010 15:39 Uhr von Leeson
 
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Welches Wort würde Angie hier benutzen!? Brückentechnologie.

C02 produzieren die Kraftwerke sowieso aber nicht in den Städten wie die Autos.

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