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Matthias Platzeck kritisiert Industriezerschlagung nach der Wende im Osten

Die Deindustrialisierung im Osten Deutschlands nach der Wende vor 20 Jahren wurde jetzt von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) kritisiert.

Auch die Haltung Westdeutschlands führte laut Platzeck zu "vielen gesellschaftlichen Verwerfungen bei uns nach 1990. Es fehlten selbst kleinste symbolische Gesten gen Osten". Den Bürgern im Osten sei nur nur vermittelt worden, dass früher alles stasi- und ideologieverseucht gewesen wäre.

In diesem Zusammenhang forderte Platzeck, den Rest der Bundesregierung endlich von Bonn nach Berlin zu holen. Für ihn ist es ein Wahnsinn, was bis heute noch zwischen Bonn und Berlin gependelt werden muss.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Industrie, Osten, Wende, Matthias Platzeck
Quelle: www.open-report.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 14:32 Uhr von U.R.Wankers
 
+8 | -1
 
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Fällt ihm ja früh auf: wenn er über 20 Jahre später damit ankommt
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29.08.2010 17:16 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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Da hat er Recht. Mit der Berlin / Bonn Geschichte.
Den Rest seiner Aussagen kann man wohl getrost ignorieren.
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29.08.2010 17:42 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -2
 
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.. das ist wohl wahr. Laut westlichen Meiden soll jeder 4te in der Stasie gewesen sein ) Und es gibt Leute die glauben das auch noch :)

Die Industrie wurde mit Absicht zerschlagen, der Osten sollte Absatzmarkt werden und keine Konkurenz. Der Westler schimpft über den Ostler und den reingepumpten Geldern und sieht aber dabei nicht das das meiste Geld für den Aufbau Ost wieder in Westfirmen floß. Nach 20 Jahren werden im Osten noch 2 Tarife gezahllt obwohl die Kosten ganauso hoch sind wie in den alten Bundesländern und die gleichen Steuern bezahlt werden.

Aber so ist es wenn man verkauft wird.
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29.08.2010 18:45 Uhr von quade34
 
+2 | -4
 
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Habe: jahrzehnte in einem Vorzeigebetrieb gearbeitet. Es wurde seit den 70ern nur noch auf Verbrauch gearbeitet und nichts investiert, was die Produktivität hätte steigern können. Was 1989 übrig war, war nur noch Schrott, als hätten die Genossen das Ende geahnt. Da brauchte niemand etwas zu zerschlagen.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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29.08.2010 19:07 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -3
 
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zerschlagung: ich kenne in oberbayern betriebe, die >modernste< fertigungsanlagen, wenige jahre alt (pressen und bearbeitungszentren), aus den neuen bundesländern gebraucht aufgekauft haben, und hier produzieren auf teufel komm raus.

woran liegt das, das es in mitteldeutschland nicht klappt?

ich denke, zum einen liegt und lag das an der flucht qualifizierter junger leute aus den neuen ländern, die in den alten bundesländern gut unterkamen, insbesondere in bayern.

zum anderen an der idiotischen (es war wohl eher absicht) wirtschaftspolitik, wo investoren geradezu animiert wurden mit subventionen, gut aufgestellte betriebe wegzurationalisieren, zu ruinieren, um dem kranken geist der globalisierung gerecht zu werden.


die bz-berlin schrieb mitunter:
"" Im Umfeld von Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck (SPD) sollen deutsche Mitarbeiter für den russischen Geheimdienst spioniert haben, berichtet das Magazin „Focus“. ""

wer hätte das gedacht, von einem mann, der mit seinen phrasen 20 jahre zu spät kommt.

fehlt noch einer der von blühenden landschaften etwas verspricht...oder auf unsere >demokratie< schwört.
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29.08.2010 23:54 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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@quade34: nur weil in deinem Betrieb alles marode war war es nicht überall so. Es gab Betriebe die kurz vor der Wende noch mit moderne Anlagen ausgerüstet wurden. Und auch die Betriebe die ich besucht habe waren noch lange nicht so das nichts mehr funktionierte.

Eine Modernisierung der Anlagen wäre bei weitem dem Volk billiger gekommen als der Abriß, weil sieh dir einfach mal die Arbeitslosenzahlen im Osten an und die geht einfach nicht viel weiter runter weil keine Industrie mehr da ist. Und das seit 20 Jahren. Weißte was da an Geld zusammen kommt was an Sozialleistungen gezahlt wurde? Das würde reichen um in jedem Dorf ne Fabrik aufzumachen.

Aber wie ich oben schon schrieb, es ging nicht darum Konkurenz zu halten, noch weniger um die Arbeitsplätze sondern nur um Absatzmärkte für die im Westen hergestellten Waren.

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