Matthias Platzeck kritisiert Industriezerschlagung nach der Wende im Osten
Die Deindustrialisierung im Osten Deutschlands nach der Wende vor 20 Jahren wurde jetzt von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) kritisiert.
Auch die Haltung Westdeutschlands führte laut Platzeck zu "vielen gesellschaftlichen Verwerfungen bei uns nach 1990. Es fehlten selbst kleinste symbolische Gesten gen Osten". Den Bürgern im Osten sei nur nur vermittelt worden, dass früher alles stasi- und ideologieverseucht gewesen wäre.
In diesem Zusammenhang forderte Platzeck, den Rest der Bundesregierung endlich von Bonn nach Berlin zu holen. Für ihn ist es ein Wahnsinn, was bis heute noch zwischen Bonn und Berlin gependelt werden muss.