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29.08.10 13:15 Uhr
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Neue Behandlungsmethode bei Krebs: Minimalinvasive Nanokrebstherapie

Die Entwicklung der minimalinvasiven Nanokrebstherapie hat mehrere Jahrzehnte gedauert. Seit Juni ist sie nun zugelassen.

Sie ist eine "Thermotherapie mit Nanopartikeln", bei der der Tumor von innen heraus bekämpft wird. Nach der Injektion von Eisenoxidstaub in die Tumorzellen, werden diese einem Wechselmagnetfeld ausgesetzt. Durch die so erfolgende Erhitzung werden die Zellen zerstört, oder aber sehr stark geschwächt.

In der Zulassungsstudie ist die Methode bei Hirntumoren getestet worden. Wegen der guten Ergebnisse und da keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftraten, soll nun die Wirksamkeit auch für andere Arten, wie Speiseröhren-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs, getestet werden.


WebReporter: user_1
Rubrik:   Wissenschaft / Medizin
Schlagworte: Krebs, Therapie, Behandlung
Quelle: www.welt.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Nicht unbedingt neu   
 
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29.08.2010 13:45 Uhr von hostmaster
Gestartet wurde das Verfahren im Frühjahr 2005

Zwischenstand: http://www.rp-online.de/...

Aber offenbar erfolgreich: http://magforce.de/...

[ nachträglich editiert von hostmaster ]
Kommentar ansehen will nicht klugscheißen, aber...   
 
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29.08.2010 21:49 Uhr von TheBearez
es handelt sich um Eisenoxidstaub, dass von Glucose umhüllt ist.

Die Krebszellen fressen ja bekanntermaßen Glucose und somit auch die Bombe.

Sobald das Gerät angeschaltet wird, fangen die Eisenpartikel an zu schwingen und zerstören somit die Krebszellen, die zuvor diese Glucoseteile mit ihrer Spezialladung gefressen haben.

Dies ist aber nur anwendbar in den Regionen, die vom zirkulierenden Blut abhängig sind, d.h. heißt im Klartext, dass inoperable Tumore im inneren des Gehirn nicht behandelt werde können, da diese einen eigen Blutzirkulation oder so haben.
Kommentar ansehen @TheBearez   
 
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29.08.2010 22:07 Uhr von FirstBorg
Aber sowohl in der News als auch in der Quelle steht das es an Gehirntumoren getestet wurde.
Kommentar ansehen @TheBearez   
 
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29.08.2010 22:40 Uhr von K.T.M.
"es handelt sich um Eisenoxidstaub, das[s] von Glucose umhüllt ist."

Es handelt sich um Eisenoxidstaub, welcher von Aminosilanen umhüllt ist. Das Zeug wird auch direkt in den Tumor injiziert und nicht über Blut aufgenommen.
Kommentar ansehen MOOOOMENT mal   
 
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29.08.2010 23:23 Uhr von Matthias1979
Vertsehe ich richtig das dieses verfahren ERST am menschlichen Gehirn getestet wurde und nun an nebensächlicheren Organen getestet werden soll?
Kommentar ansehen @K.T.M.   
 
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30.08.2010 22:44 Uhr von TheBearez
"Das Zeug wird auch direkt in den Tumor injiziert und nicht über Blut aufgenommen."

Blut erreicht jedes Organ und somit auch die Krebszellen!

Dass es auch direkt injiziert werden kann ist richtig, das andere aber somit nicht falsch.


@First Borg
"Aber sowohl in der News als auch in der Quelle steht das es an Gehirntumoren getestet wurde. "

Aber nicht an den inoperablen Tumoren im Zentrum, die nicht erreichbar sind!
Kommentar ansehen @TheBearez   
 
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30.08.2010 23:51 Uhr von K.T.M.
"Dass es auch direkt injiziert werden kann ist richtig, das andere aber somit nicht falsch."

Ich glaube in dem Fall wäre es nicht so günstig, wenn sich das Eisenoxid im Blut befindet und man ein Wechselmagnetfeld anlegt würde sich auch das Blut erhitzen, daraus würden Komplikationen entstehen. Wobei sich auch die Frage stellt, ob die mit Aminosilanen umhüllten Eisenpartikel überhaupt die Blut-Hirn-Schranke überwinden können.

"Aber nicht an den inoperablen Tumoren im Zentrum, die nicht erreichbar sind!"

Sicher? Wenn man das Zeug mit einer winzig kleinen Kanüle einbringen kann würde es möglicherweise auch bei Gehirntumoren im Zentrum gehen die inoperable sind.
Kommentar ansehen Krebs zu heilen...   
 
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31.08.2010 14:34 Uhr von honey_js
...daran wird schon lange geforscht. Ich hoffe dass es bald ein "Gegenmittelchen" gibt. Viele leiden an dieser Krankheit und es ist wirklich grausam was diese Menschen mitmachen müssen!
Allerdings denke ich auch, dass es trotzdem Nebenwirkungen geben wird. Und wo ein Impfstoff o.Ä. entsteht, dort entsteht auch wieder eine neue Krankheit- leider!
Kommentar ansehen Ich denke,daß   
 
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15.09.2010 07:25 Uhr von Marco Werner
viele Krankheiten heute heilbar wären, wenn die Pharmaindustrie nur ein Interesse daran hätte und nicht so geldgeil wäre. Soll heißen:Solange die Pharmafirmen mit den üblichen hinhaltenden Medikamenten gut verdient,werden sie kein Interesse daran haben,ein wirksames Gegenmittel gegen die Krankheit zu entwickeln. Und das gilt m.E. für eine einfache Erkältung genauso wie für schwere Krebserkrankungen.

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