Neue Behandlungsmethode bei Krebs: Minimalinvasive Nanokrebstherapie
Die Entwicklung der minimalinvasiven Nanokrebstherapie hat mehrere Jahrzehnte gedauert. Seit Juni ist sie nun zugelassen.
Sie ist eine "Thermotherapie mit Nanopartikeln", bei der der Tumor von innen heraus bekämpft wird. Nach der Injektion von Eisenoxidstaub in die Tumorzellen, werden diese einem Wechselmagnetfeld ausgesetzt. Durch die so erfolgende Erhitzung werden die Zellen zerstört, oder aber sehr stark geschwächt.
In der Zulassungsstudie ist die Methode bei Hirntumoren getestet worden. Wegen der guten Ergebnisse und da keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftraten, soll nun die Wirksamkeit auch für andere Arten, wie Speiseröhren-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs, getestet werden.