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DEKRA-Studie: Vorsicht in der Erntezeit, 2009 gab es 1.750 Unfälle mit Landmaschinen

Laut einer durch die DEKRA erstellte Analyse sind im Jahr 2009 über 1.750 Unfälle geschehen, an denen Landmaschinen beteiligt waren.

Dabei war in der Erntezeit zwischen August bis Anfang Oktober die höchste Unfalldichte zu registrieren. Bei solchen Unfällen starben im letztem Jahr 75 Menschen. 623 Personen wurden schwer verletzt und 1.652 Verkehrsteilnehmer erlitten leichte Verletzungen.

Ein Grund für die Unfallgefahr mit Landmaschinen ist die schlechte Eignung dieser Fahrzeuge für den Straßenverkehr. Ein weiterer Grund sei die Überlastung der Ernte-Fahrer. Ein Polizist sagte: "Wenn ein Lkw-Fahrer so lange hinterm Steuer sitzen würde, wäre er längst seinen Führerschein los."


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verkehrsunfall, Todesfall, Straßenverkehr, Ernte, Landmaschine
Quelle: de.news.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2010 11:28 Uhr von rubberduck09
 
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Nachtarbeit Bei uns am Ort wird gerne nach 21:00 geerntet, bis spät in die Nacht hinein. Wunderts da, daß sich die Leute um die Zeit verletzen?
Warum muß das Getreide eigentlich mit dem größten/lautesten Traktor heimgefahren werden?
Kriegt der alte Trekker denn den Anhänger nicht gezogen (der nicht so viel Krach macht)?
Oft fahren die auch leer nach 22:00 hier durch. Warum ist das nötig? Haben die Traktoren keinen Zündschlüssel, damit keiner den klauen kann?
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29.08.2010 12:36 Uhr von BadBorgBarclay
 
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Gefährlich: sind bei uns in der Gegend auch die jungen Traktorfahrer (zwischen 12 und 18 Jahre). Da es Hier Üblich (wenn auch Verboten) das der Bauernjunge einen Traktor mit Irgendwas aufm Anhänger durch die Landschaft kutschiert. Da kracht es auch Oft, vorallem weil die Jüngeren entweder keine Verkehrsregeln kennen oder sie einfach ignorieren. Das die Versicherungen nicht zahlen wenn so ein Junge einen Unfall baut scheint die auch nicht zu stören.
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29.08.2010 17:03 Uhr von p-o-d
 
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Obwohl hier nicht allzu viel Landwirtschaft ist fielen mir dieses Jahr schon folgende Fahrzeuge auf:

- Ein Mähfahrzeug, ähnlich denen der Stadtreinigung, mit seitl. hochgeklapptem Mähwerk was allerdings noch fröhlich lief - in der Innenstadt!

- Ein alter VW-Passat, der einen Anhänger (nein, keinen Pferdeanhänger!) hinter ich zog, in den 3 oder 4 Kühe gestopft waren.

- Beinahe jeden Tag auf dem Weg zu Arbeit begegnet mir in der Stadt ein Traktorfahrer, der seiner Geschwindigkeit nach unter ziemlichen Zeitdruck steht. Offenbar ist der so groß, dass die zum größten Teil defekte Beleuchtung an Fahrzeug und Hänger nicht repariert werden kann. ;)
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30.08.2010 10:08 Uhr von rubberduck09
 
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@jschling und alle anderen Minusklicker: Ich weiß, daß das Ernte-Zeitfenster recht knapp ist, aber wundersam ist es, daß man tagsüber weniger Traktoren zählt, die lärmend vorbeibrausen als gäbs kein Morgen. (Leer(!!), ohne irgendwelche Anbauten/Anhänger)

Ich finde, daß es auch bei Landwirten zum ANSTAND gehören sollte, vermeidbaren Lärm auch wirklich zu vermeiden. Die Äcker nahe der Wohnsiedlungen sollten also primär tagsüber und wenn nötig dann die weiter weg Nachts abgeerntet werden. So stören sich weniger daran (irgendjemand muß doch das geerntete von den Bauern auch mit anderer Arbeit erwirtschaften/bezahlen...) und alle sind glücklicher.
Ich mäh meinen Rasen doch auch nicht um Mitternacht.

Wenn ich aber am einzigen Acker, der im Ort ist, den ganzen (warmen) Tag nix sehe, aber Nachts um 22:00 fängt der Landwirt an, da mitm Mähdrescher seine Runden zu drehen, frage ich mich schon, wo da ´s Hirn ist.

Zum/Vom Acker kommt man auch ohne Vollgas (die Trecker laufen leer locker 60 km/h! und das Innerorts) und maximalem Krach. Die eingesparten 30 Sekunden bringens doch auch nicht. Zudem wird so ein auf 40 km/h zugelassener Traktor bei der Geschwindigkeit schwerst zu steuern -> Unfälle sind die Folge.
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30.08.2010 13:47 Uhr von Bibaa
 
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...und was machst du den ganzen Tag? Trecker fahren!

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