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Chef des ifo-Instituts will eine PKW-Maut auf sämtlichen Straßen

Hans-Werner Sinn, Vorsitzender des ifo-Instituts, fordert jetzt eine PKW-Maut auf allen Straßen. Er sagte: "Deutschland braucht eine Straßenmaut, um den Verkehrsfluss zu lenken - und zwar für alle Straßen."

Dabei denke er an eine Orts- und Zeitabhängige Maut. Wer flexibel ist und in Zeiten die Straßen benutzt, an denen er wenig andere Verkehrsteilnehmer behindert, soll auch weniger zahlen. Damit lasse sich in Deutschland der Verkehrsfluss besser leiten.

Die zusätzlichen Einnahmen müsste der Staat dann aber auch wieder durch Steuersenkungen, auch bei der KFZ-Steuer an die Bürger zurückgeben. Auch in die Infrastruktur müsste mit dem Geld investiert werden. Für die Volkswirtschaft wäre so eine Maut auf jeden Fall ein Gewinn.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Chef, PKW, Maut, PKW-Maut, ifo
Quelle: www.open-report.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2010 15:58 Uhr von derNameIstProgramm
 
+15 | -4
 
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Habe ich nichts dagegen: Solange die KFZ-Steuer entsprechend gesenkt wird. Aber wer bitteschön glaubt das denn? Es läuft doch am Ende eh nur darauf hinaus, dass man plötzlich eine PKW Maut hat und an der Steuer sich gar nichts ändert oder sie gar noch nach oben geht....
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28.08.2010 16:04 Uhr von anderschd
 
+23 | -0
 
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Wer aber ist denn: flexibel, bei der Strassenbenutzung? Arbeit, einkaufen, Freizeit.
Ich sehe da wenig Spielraum für die Meisten. Also wird es wohl nur teurer für alle.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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28.08.2010 16:05 Uhr von fallobst
 
+7 | -1
 
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alle jahre wieder wird die pkw-maut aus der mottenkiste geholt. alle jahre wieder kriegt derjenige dann ein lautes nein und schlimmeres an den kopf geworfen und die politiker halten dann natürlich ihr fähnchen in den wind und machen nichts. komplett unabhängig davon, ob derjenige gewichtige argumente hat oder nicht...

eine pkw-maut wäre in der tat sinnvoll. sie muss nur so angesetzt werden, dass sie bei den meisten leuten durch gleichzeitige streichung der kfz-steuer zu keinen mehrausgaben führt. dadurch würden vor allem aber nicht-deutsche endlich mitbezahlen, die unsere autobahnen nutzen, ohne über steuern an den kosten teilzuhaben.

vorraussetzung ist aber, dass alle einnahmen in die infrastruktur fließen.

wie der sinn sich das mit den zeitabhängigen messungen vorstellt (stichwort datenschutz etc.), weiß ich nicht und halte ich persönlich auch für zu hoch gegriffen.
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28.08.2010 16:09 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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von mir aus: dann aber weg mit der kfz-steuer
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28.08.2010 16:18 Uhr von Zero4Zero
 
+10 | -1
 
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wir haben doch schon PKW-Maut..

KFZ-Steuer

Mineralöl-Steuer ....
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28.08.2010 16:25 Uhr von biertrinker23
 
+2 | -0
 
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Bringt: nur zusätzliche Bürokratie die natürlich auch Ressourcen verschlingt.
ich kann mir nicht vorstellen, dass ich meine Fahrgewohnheiten ändere, nur weil ich für einen bestimmten Weg am Tag 20 Cent mehr zahle als in der Nacht.
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28.08.2010 16:27 Uhr von Pilot_Pirx
 
+6 | -2
 
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noch von viel größerem Gewinn wäre es: wenn Leute wie der Hans - der Werner - der Sinn endlich mal ihre Klappe halten würden
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28.08.2010 17:14 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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schließlich möchte die Industrie die kleinen schwarzen Überwachungskisten an 40 Millionen Autofahrer verkaufen...
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28.08.2010 17:30 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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So, so... flexibel: Das die Knallcharge so schön als "flexibel" beschreibt bedeutet in der Praxis ein tracking aller Fahrzeuge, da man ja auf andere Art und Weise gar keine dynamische Abrechnung erstellen kann.
Wie er es überhaupt schaffen will die Abrechnung transparent zu gestalten möchte ich auch gerne mal wissen. Denn es kann ja nun mal nicht angehen daß die Kosten für eine Leistung (wenn man die Bereitstellung einer Straße so nennen darf) nicht im voraus bekannt sind.

Und ganz ehrlich, ich habe nichts zu verbergen... aber GPS tracking können sie sich sonst wo hin stecken wo die Sonne nur bei den wenisten Leuten scheint.
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28.08.2010 17:33 Uhr von hofn4rr
 
+7 | -0
 
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volkswirtschaft: >> Für die Volkswirtschaft wäre so eine Maut auf jeden Fall ein Gewinn. <<

auf jeden fall nicht, wenn man den leuten das geld aus der tasche zieht.
diese art der wegelagerei entzieht dem geldumlauf, und damit der binnennachfrage nur weiterhin unnötig geld aus dem kreislauf.

wenn dann sollte diese maut auf lkws beschränkt bleiben (den mautprellern), die lieber durch ortschaften donnern und stinken, um etwas geld zu sparen.

entweder man lässt alles so wie es derzeit ist, oder man führt
einfach eine vignette ein, die ausschließlich ausländische fahrzeugführer belastet, die "unsere" straßen "belasten".

der deutsche steuerzahler blecht schon genug mit zig steuern auf den sprit, der versicherungssteuer, und mit der kfz-steuer.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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28.08.2010 19:12 Uhr von RubbelDiKatz
 
+2 | -1
 
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Trifft dann die, die täglich zur Arbeit fahren müssen. Ist auch teuer, fahren dann ja alle.
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28.08.2010 19:30 Uhr von DOG2
 
+1 | -0
 
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Ich zahle notfalls zur KFZ Steuer noch ne Autobahnmaut, sagen wir 30-50 Euro im Jahr, wie in der Schweiz, wenn alle Ausländer eine kaufen müssen, die hier die Autobahn benutzen.... Eine Km-abhängige, ect lehne ich ab.

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