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USA: Neues Programm warnt per Email, wenn ein Sexualstraftäter in Nachbarschaft zieht

Im Canyon County im US-Bundesstaat Idaho gibt es ein neues Programm, genannt "Offender Watch", welches Eltern automatisch per Email informiert, wenn ein Sexualstraftäter in ihre Nachbarschaft zieht. Dieses Programm wurde auf Initiative des örtlichen Sheriffs hin ins Leben gerufen.

Zum Programm gehört eine Internetseite, die vergangenen Freitag ans Netz ging. Veröffentlicht werden darauf alle Daten von Sexualstraftätern, die erlaubt sind. Dies beinhaltet Name, Alter, Aussehen und welche Straftaten begangen wurden.

Mithilfe dieser Informationen sollen Eltern ihre Kinder künftig besser vor Triebtätern schützen können. Allerdings kann jeder diese Informationen abrufen.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Programm, E-Mail, Sexualstraftäter
Quelle: www.ktvb.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2010 13:18 Uhr von ice-bear
 
+2 | -4
 
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Gut oder nicht? Hmm ich bin mir da bei diesem programm nicht sehr sicher ob es gut oder schlecht ist.

Ja Sexualstraftäter sind schrecklich und es ist grausam jemanden das an zu tun. Jetzt kommt aber die andere Seite die man ggf bedenken sollte. Eltern werden Sturm laufen wenn sie wissen da ist jemand der so was mal gemacht hatte. Was daraus Resultiert ist klar, hetzte wie wir es in Deutschland auch schon bei dem einen hatten der da zurückgezogen ist^^...

Naja ich bin ja gespaltener Meinung über das Programm. Fester Meinung bin ich, dass diese Täter eigentlich erstmal ordentlich weggesperrt gehörten und ich nicht verstehen kann wie in den USA so täter wo anders hinziehen. Dachte die sperren einen eh meist recht lange weg...Nunja mal schaun was die Zukunft bringt und mal dieses Programm beobachten^^
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28.08.2010 13:29 Uhr von Pils28
 
+22 | -5
 
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Ja, nieder mit den Menschenrechten und ein hoch: auf den Pranger! Vielleicht noch ein Scheiterhaufen für Rothaarige und eine Arena mir Löwen für Juden und wir fühlen uns alle wieder sicher!
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28.08.2010 14:11 Uhr von killerkalle
 
+4 | -5
 
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ABGESEHEN DAVON: das man in den USA schon als Sexualstraftäter gilt wenn man betrunken jemandem in den Vorgarten pinkelt ...


sollte man da doch differenzieren zwischen den Straftaten. Jemand der seine Freundin vergewaltigt hat ist was anderes als jemand bei dem Kinder im Keller gewohnt haben...also was anderes im Sinne von der ausgehenden Gefahr
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28.08.2010 14:40 Uhr von Plazebo2
 
+5 | -1
 
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Wer braucht schon Menschenrechte: wenn die Straftäter nach der verbüßung ihrer Strafe ihnen ihre Verbrechen immer noch vorgeworfen werden.

Sicher sie haben Menschen vergewaltigt aber warum wird so ein Drama um Sexualstraftäter gemacht und gleichzeitig ist es völlig in Ordnung das Mörder auch da draußen frei herumlaufen?

Btw. Kennt hier jemand den Film A Clockwork Orange kritisiert genau dieses Thema.
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28.08.2010 18:59 Uhr von Flying-Ghost
 
+4 | -0
 
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Yes! Endlich! Und warnt vor Schwulen, Homusexuellen, Straftätern, Andersdenkenden, Nutten, Nachbarn, Präsidenten und natürlich Lesben!!!!!!
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28.08.2010 21:37 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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Tolle Geschäftsidee: Eigentlich könnten die Straftäter eine Menge Kohle machen wenn sie im Auftrag von gewissen Unternehmen in bestimmte Regionen ziehen und dank dieser grandiosen "Schutzmaßnahme" die Immobilienpreise tierisch in den Keller ziehen.
Gerade wenn man sich größere Grundstücke aneignen möchte könnte sich das für so ziemlich alle rechnen... außer natürlich für die die meinen daß solche Informationen wichtig sind. ;)
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28.08.2010 22:25 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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Niemand wird dazu gezwungen, Sexualstraftaten zu begehen.

Wer diese dennoch begeht, gibt damit sein Einverständnis, dass diese Daten veröffentlich werden können.

Wo also ist genau das Problem?

Leute, die sich an Gesetze halten, sind davon ja nicht betroffen.
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28.08.2010 22:39 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@Judas II: Das war jetzt nur eine mögliche Variante die mir auf die schnelle eingefallen ist. Wenn man da man richtig drüber hirnt kommen sicher auch noch einige "bessere" Ideen zu Tage. Und ob die moralisch bedenklicher sind als die Veröffentlichung von sehr persönlichen Daten ist auch noch so eine Frage.

Wichtig ist einfach daß man solche Konzepte in jedem Fall unter Zuhilfenahme von einiger furchtbar kreativer Pessimisten bis zu Ende denken sollte. Es bringt einfach nichts irgendwelche Schnellschüsse von sich zu geben und sich anschließend zu wundern wenn sie tierisch nach hinten losgehen.
Leider wird heute eigentlich gar nichts mehr durchdacht... und das ist sehr schade.
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29.08.2010 00:46 Uhr von Maniska
 
+2 | -1
 
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@Perisecor: "Niemand wird gezwungen" ist schon klar, aber in den USA machen die keinen Unterschied ob die Kinderbilder in Badeklamotten vor dem letzten Strandurlaub sind, oder wirklich Pädo-Bilder.
Ein 18 Jähriger mit einer 17 jährigen Freundin, ist dort eben auch ein Sexualstraftäter. Vor einer Woche waren beide noch 17, da war alles ok, jetzt hatte er Geburtstag und muss Angst haben verknackt zu werden...
Ein kleiner Junge (ca 5) hilft seiner Schwester (3) beim "Freiluftpinkeln" im Garten, wird von einer Nachbarin angezeigt.
In einem Einkaufszentrum heult sich ein kleines Kind die Augen aus, ein Fremder (tm) will helfen und wird sofort als Kinderficker abgestempelt.

Entweder die Daten aller Straftäter offenlegen, oder keine. Nein, ich will nicht dass neben mir ein Vergewaltiger einzieht, genausowenig will ich aber einen Schläger, Mörder oder Bertüger dort wohnen haben.
<ironie>Außerdem will ich wissen wie viele Knöllchen jeder meiner Mitmenschen bekommen hat, immerhin sind Raser auch gefährlich</ironie>
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29.08.2010 21:12 Uhr von allstar05
 
+0 | -1
 
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sowas brauch ich auch hier, man kann seine tochter ja nirgendwo hinschicken. überall die schweine
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30.08.2010 04:45 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Maniska: "aber in den USA machen die keinen Unterschied ob die Kinderbilder in Badeklamotten vor dem letzten Strandurlaub sind, oder wirklich Pädo-Bilder."

Das stimmt doch gar nicht. Es mag vereinzelt Probleme wegen solcher Bilder geben, aber nicht generell.

"Ein 18 Jähriger mit einer 17 jährigen Freundin, ist dort eben auch ein Sexualstraftäter."

Nein. Außerdem hängen die jeweiligen Altersgrenzen vom jeweiligen Bundesstaat ab. Generell gilt aber auch in den USA, wie in Deutschland, wenn beide ähnlich alt sind ist die Sache in Ordnung, sofern beide das gleiche wollen.

"Ein kleiner Junge (ca 5) hilft seiner Schwester (3) beim "Freiluftpinkeln" im Garten, wird von einer Nachbarin angezeigt."

Na und? Ich kann dich auch anzeigen, das bedeutet nicht, dass es einen sinnvollen Grund dafür gibt oder für dich Nachteile entstehen.

"In einem Einkaufszentrum heult sich ein kleines Kind die Augen aus, ein Fremder (tm) will helfen und wird sofort als Kinderficker abgestempelt."

Quelle?.....
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30.08.2010 13:10 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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@Perisecor: "Leute, die sich an Gesetze halten, sind davon ja nicht betroffen."

Sehr intelligenter Satz. Damit kann man dann auch eine Rund-um-die-Uhr-Telefon- und Kameraüberwachung in den eigenen vier Wänden ganz prima begründen:
"Leute, die sich an Gesetze halten, haben ja nichts zu befürchten."

Ist schon traurig zu sehen, zu wie viel denkbefreiter Toleranz uns unsere Politiker bereits gebracht haben.

Zum Thema:
Anschriften von (ehemaligen!) Tätern öffentlich bekannt zu geben bringt meiner Meinung nach gar nichts, außer Hass, geschürte Angst und schlimmstenfalls Selbstjustiz.

Ich warte auf die erste Meldung, daß ein solcher Exhäftling von wütenden Eltern erschossen wurde, weil das Kind die Zeit übersehen hat und sich 30 Minuten verspätete ...

Faktisch kann mir jeder erzählen, was er will: wenn ein Straftäter es ernsthaft erneut vorhaben sollte, sich an einem Kind in der Nachbarschaft zu vergreifen, dann wird er das schaffen! Egal wie vorsichtig die Eltern sind. Man kann Kinder nicht 24 Stunden rund um die Uhr schützen.

Und dieser Umstand sagt mir, daß die Bekanntgabe von Namen/Adressen völlig sinnlos ist. Das einzige, was ich noch als sinnvoll akzeptieren könnte, wäre, die Bewohner eines betroffenen Ortes global (ohne Namen/Anschrift) zu informieren, auf daß sie ihre Kinder präventiv sensibilisieren können.
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09.09.2010 15:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Johnny Cache: Da hast Du gerade eine Geschäftsidee kreiert.

In Deutschland wird ja merkwürdigerweise so etwas auch bekannt.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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