DGB Hessen-Thüringen fordert Arbeitszeitverkürzungen
Auf einer Betriebs- und Personalrätekonferenz hat Stefan Körzell, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, eine generelle Arbeitszeitverkürzung im Rahmen einer sozialen Neuordnung gefordert.
Gerade in Thüringen sei dies notwendig, da hier circa 300.000 Arbeitnehmer für Armutslöhne beschäftigt seien und im Jahresdurchschnitt zweieinhalb Wochen mehr als in den anderen Bundesländern gearbeitet werde.
Die Forderung will Körzell jedoch nicht nur für Thüringen, sondern für das gesamte Bundesgebiet verstanden wissen. Es habe sich ja während der Krise gezeigt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit beschäftigungssichernd sei. Es müssen eben "mit weniger Arbeitszeit möglichst viele Jobs gesichert werden".