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YouTube gewinnt ersten Rechtsstreit gegen Gema

Die Gema musste im Streit mit YouTube vor dem Hamburger Landgericht eine Niederlage einstecken. Die Gema wollte mit einer einstweiligen Verfügung erreichen, dass Musikvideos komplett gelöscht werden. Die Richter sahen jedoch keine Dringlichkeit und verwiesen auf das ausstehende Hauptsacheverfahren.

Die Richter begründeten die Entscheidung damit, dass die Gema bereits seit langem von den Musikvideos auf YouTube wisse und der Streit im Hauptsacheverfahren geklärt werden soll. In diesem geht es hauptsächlich darum, dass die Google-Tochter Youtube für jedes abgerufene Musikstück bezahlen soll.

YouTube jedoch argumentiert, dass die Videos von den Usern hochgeladen werden und somit diese die Rechnung tragen müssten. Die Gema sieht jedoch Google in der Pflicht, da man mit den Werbeeinnahmen Millionen verdiene. Laut Gema müsse YouTube dafür sorgen, dass die Künstler angemessen vergütet werden.


WebReporter: ladida91
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, YouTube, Verfahren, Rechtsstreit, GEMA, Vergütung
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2010 14:58 Uhr von Hawkeye1976
 
+13 | -0
 
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Gewinnt? Lediglich die einstweilige Verfügung wurde abgelehnt, da in Kürze das Hauptsacheverfahren beginnt.

Darum titelt die Tagesschau auch so:

"YouTube setzt sich gegen Gema durch - vorerst"
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27.08.2010 15:09 Uhr von Dracultepes
 
+18 | -2
 
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In Google hat die Gema wenigstens jemand der sich den Rechtsstreit leisten kann.

Die sonstigen Abzockermethoden der Rechteinhaber gründen ja eher auf Angst als auf Rechtsstaatlichkeit.
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27.08.2010 15:42 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -2
 
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@Halma: Was du schreibst ist - mehrheitlich - Quatsch.

Die GEMA vetritt die Interessen der Urheber der Musik, also die Komponsiten, Textdicher, Arrangeure etc.
Und Urheberrechte sind in Deutschland nicht übetragbar, liegen also nicht bei den Plattenfirmen, sondern ausschließlich beim Urheber.
Die Labels kommen ins Spiel, wenn es um die Leistungsschutzrechte/Nutzungsrechte an den produzieren Titeln geht.

Und warum sollte auch der Künstler das Geld bekommen, dass dem Urheber zusteht?
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27.08.2010 16:06 Uhr von blu3bird
 
+8 | -3
 
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@Halma: "Zuallererst mal, Rechteinhaber haben ein Recht für ihre Titel entlohnt zu werden wenn sie gespielt werden."

Nein, das haben sie nicht. Niemand sollte für´s nichts tuen entlohnt werden. Oder bezahlst du dem Bauarbeiter der deine Haustür gebaut hat jedesmal 1€ wenn du durch gehst?
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27.08.2010 16:28 Uhr von Mecando
 
+1 | -5
 
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@blu3bird: "Nein, das haben sie nicht. Niemand sollte für´s nichts tuen entlohnt werden. Oder bezahlst du dem Bauarbeiter der deine Haustür gebaut hat jedesmal 1€ wenn du durch gehst?"

Was ist denn das für ein bescheuerter Vergleich? Das kann man nichtmal mehr Apfel-Birnen-Vergleich nennen, das ist schon Apfel-Schnitzel...
Du vergleichst hier zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Wenn du ein Haus kaufst, darfst du immer darin wohnen, ohne was zu zahlen.
Wenn du eine CD kaufst, darfst du sie auch immer hören, ohne was zu zahlen.

Anders wirds wenn du damit Geld verdienen willst. Und da sind Häuser und Musik nicht miteinander vergleichbar.

Für Häuser gibt es keine Urheberrechte, höchsten für deren Design.
Und wenn du, bezogen auf den 1€-durchs-haus-laufen-Vergleich, der GEMA 150.000 € pro Titel zahlst, lassen die sicher mit sich reden...

Zum Topic:
Ich hoffe Google/YouTube gewinnt, die GEMA und die Künstler & Urheber nagen nicht am Hungertuch und verdienen immernoch ´ne Menge Geld. Das ist für mich Jammern auf hohem Niveau.

Wobei ich Google ja eigentlich auch nicht leiden kann... naja...
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27.08.2010 17:13 Uhr von Falkone
 
+4 | -2
 
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dass die Künstler angemessen vergütet werden Der Satz hats in sich !!!

Da dürfte mancher "Künstler" gar nichts mehr kriegen.

Davon abgesehen, das die Künstler am wenigsten für ihre Musik bekommen.
Das meiste nehmen doch Musikverlage und ähnliche Truppen ein !
Dabei will ich nicht alle über einen Kamm scheren...
Ich habe Bekannte, die Produzieren Musik und ich habe in meinem Bekanntenkreis auch 2 Tonstudios.

Das sind alles die Leute, die die Arbeit machen.... abfassen tun dann andere....

Würden die Leute Geld erhalten, von denen Musik gespielt wird, dann würde ein Dieter Bohlen und ähnliche Gurken kaum noch was kriegen. Leider wird die Gelder aber nach den "TOP-Listen" verteilt.

Ich bin dafür, das das GEZ Geld an Künstler verteilt wird - Verwaltungskosten sind dabei unzulässig....

[ nachträglich editiert von Falkone ]
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27.08.2010 17:29 Uhr von chefcod2
 
+3 | -2
 
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GEMA: (GEM)eine (A)bzocker
Kriegen die den Hals immer noch nicht voll....
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27.08.2010 18:34 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Mal wieder typisch Den Unterschied zwischen GEZ und GEMA nicht kennen aber große Töne spucken.

@Falkone
"ch habe Bekannte, die Produzieren Musik und ich habe in meinem Bekanntenkreis auch 2 Tonstudios.
Das sind alles die Leute, die die Arbeit machen.... abfassen tun dann andere...."

Wer zu beschränkt ist, mit seiner Arbeit Geld zu verdienen, der sollte Straßen kehren oder sonstwas machen, wo er nicht unternehmerisch tätig ist. Entweder man kennt das Business oder man lässt es.

Oder sind deine "Bekannten" auch solche Sample-Artisten, die die Arbeit anderer verwursten und dann jammern, wenn sie dafür zur Kasse gebeten werden ... so wie wir das in einem anderen Kommentar zu einer anderen GEMA-News schon gelesen haben?
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27.08.2010 18:54 Uhr von Jakko
 
+1 | -1
 
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Verreckt: Ihe Scheiß GEMA-Bande.
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27.08.2010 19:38 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -1
 
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Und wieder ein Kommentar, bei dem man gleich weiss:

"Aha, ein Arschloch ..."

[ nachträglich editiert von Hawkeye1976 ]
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28.08.2010 14:02 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -0
 
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@Spynet: Eben nicht! Eine Video bei Youtube entspricht einer öffentlichen Aufführung, da jeder darauf nach belieben zugreifen kann.

Es geht hier um öffentliche Aufführungen und die Gebühren dafür zahlt man eben beim Kauf einer CD nicht.
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28.08.2010 15:29 Uhr von there4you
 
+2 | -1
 
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ich hoffe mal das die Gema im Hauptverfahren ebenfalls kein Recht bekommt.Es ist immer eine schöne Sache,Musikvideos auf YouTube anzusehen,auch ältere....die man sonst kaum noch sieht.Ätzend,das Dreckschleuder Gema jetzt auch da wieder ihre Finger drin hat
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28.08.2010 16:09 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -3
 
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@there4you: Ja, ist schon böse, dass die GEMA für die Urheber eintritt, wenn Dritte mit deren Werken Geld verdienen.

Zudem, selbst wenn die GEMA unterliegen würde, so können immer noch die Urheberrechteinhaber selber die Sperrung beantragen bzw. deren Label und/oder Verlage.

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