AKTIVITÄTEN   mehr...

27.08.10 10:43 Uhr
 405
 

Fiskusprivileg vom Tisch - Kein Vorrang des Staates bei Insolvenzen

Die Einführung eines Fiskusprivilegs, d.h. eine Bevorzugung von Sozialversicherungen, Fiskus und Arbeitsagentur im Insolvenzfall, hatte zu einer heftigen Debatte geführt (ShortNews berichtete).

Finanzministerium (BMF) und Justizministerium (BMJ) haben sich nun darauf geeinigt, dieses Element des Sparpaketes aus dem Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes wieder zu streichen. Das BMJ hatte mit Blick auf den Sanierungsgedanken des Insolvenzrechts starke Kritik an der Regelung geübt.

Der bislang auf Staatssekretärsebene ausgehandelte Kompromiss sieht vor, das Fiskusprivileg durch eine Alternative zu ersetzen, die die geplanten 455 Millionen Euro an Mehreinnahmen bringt. Dadurch wird das Hauptinteresse des BMF gewahrt.


WebReporter: user_1
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Insolvenz, Versicherung, Finanzministerium, Fiskus, Justizministerium, Privileg
Quelle: www.n-tv.de
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Schade,   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
27.08.2010 11:04 Uhr von jupiter12
da hat sich wohl der FDP Freundeskreis durchgesetzt.
Wieder zu Nachteil der Arbeitnehmer und des Sozialstaates.
Kommentar ansehen @jupiter12   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
27.08.2010 11:16 Uhr von PakToh
Ja ich glaube auch dass die FDP - Spendenbasis da ihren Einfluss geltend gemacht hat, wobei das bie der Union genauso gewesen sein wird, ist ja auch keine Partei von Geringverdienenrn...

Generell kann ichd er Argumentetion bezüglich der Sanieren was abgewinnen und dies nachvollziehen, trotzdem sollte es festgesetzt werden, dass wenn eine Firma effektiv zerschlagen wird der Staat als erstes sein Geld kriegt.

Damit würde man es ggf Banken leichter machen doch noch aufschbe zu gewehren, da sie sonst mit nichts / recht wenig raus gehen und so die Möglichkeit besteht doch noch zu sanieren.

Und für den Fall dass die Sanierung effektiv ncihts bringt will ich dass meine steuergelder wieder rein kommen - die Banken haben schon genug Kohle vorne, hinten und sonstwo reingeblasen bekommen.

Die Verlierer wären sonstige Gläubiger wie andere Firmen.
Hier msste man auf jede Fall noch prüfen, welche Auswirkungen es auf diese hat. - also wie hochd er Schaden real wäre.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Insolvenz: Anton Schlecker wird sich aus der Drogeriemarkt-Kette zurückziehen
Nach der Insolvenz der Drogeriemarkt-Kette Schlecker wird...
Deluxe Television GmbH: Optimismus trotz Insolvenz
Die Deluxe Television GmbH musste vor zweieinhalb Wochen...
Insolvenz der Solar Millennium AG
Durch die Insolvenz der Solar Millennium fürchten Anleger...
Aus "HMI" wird "Ergo Pro" - Skandalversicherer Ergo mit neuem Namen
Die Ergo Versicherung, die im letzten Jahr durch diverse...
Fast jeder zweiter Autofahrer sagt "Ja" zu gebrauchten Auto-Ersatzteilen
Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass fast jeder...
Der Eine-Million-Dollar-Penis: Britischer Pornostar versicherte sein bestes Stück
Der britische Pornostar Keiran Lee hat sein größtes Kapital...
Finanzministerium: Bundeswehr-Umbau ist zu kostspielig
Demnach geht der Umbauplan des Verteidigungsministers...
Bayern will Veröffentlichung von Adolf Hitlers "Mein Kampf" verhindern (Update)
Der britische Verleger Peter McGee plant eine kommentierte...
Kartellamt: Finanzministerium verhindert mehr Wettbewerb im Briefmarkt
Das Bundeswirtschaftsministerium will mehr Wettbewerb im...
Mehr News Mehr News Mehr News




Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet