27.08.10 09:22 Uhr
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Post plant weiteres Outsourcing an "Servicepartner" in der Paketsparte

Die FAZ berichtete unter Berufung auf ein als "streng vertraulich" eingeordnetes Vorstandspapier, dass die Post weitere Outsourcingpläne verfolgt. In Zustellbezirken, in denen Brief- und Paketdienst getrennt organisiert sind, sollen im Paketbereich vermehrt sog. "Servicepartner" eingesetzt werden.

Die Möglichkeit für die Fremdvergabe war in der letzten Tarifrunde durchgesetzt worden. Das Vorstandspapier sieht für 2011 eine Fremdvergabe des Paketdienstes in 1.000 Zustellbezirken vor. In 2012 sollen dann weitere 2.000 folgen. Die Gewerkschaft DPV sieht durch das Vorgehen 7.000-8.000 Arbeitsplätze gefährdet.

Grund für die Pläne ist es, den jährlichen Betriebsgewinn der Post nicht unter eine Milliarde Euro sinken zu lassen. Die Fremdvergabe senkt die Kosten aufgrund der geringen Tariflöhne im privaten Transport- und Verkehrsgewerbe deutlich. In Thüringen etwa beträgt dieser 5,12 Euro.


WebReporter: user_1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Post, Brief, Sparpaket, Outsourcing
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2010 09:31 Uhr von usambara
 
+15 | -2
 
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Tariflöhne von 5,12 Euro? und die Zumwinkels der Post schaffen weiter ihr Geld ins Ausland.
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27.08.2010 10:12 Uhr von Th3-Matrix
 
+5 | -0
 
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was: soll man dazu noch sagen? Mir jedenfalls fällt hierzu nichts mehr ein!
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27.08.2010 10:32 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -1
 
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Soll wohl heißen: niedrigere Löhne der Mitarbeiter und weitere Rechtlosigkeit..

Die etablierten Gewerkschaften sind da auch keine große Hilfe !!

Die wollen nur ihre Prozent- Erhöhungen des Lohnes.........

bei sich selber im Parlament kennen sie Prozent gar nicht, ...da geht es gleich um 500 €...ohne Prozentangabe...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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27.08.2010 11:26 Uhr von JesusSchmidt
 
+8 | -0
 
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die schaufeln sich ihr eigenes grab. die mitbewerber mied ich bisher, wo es ging, wegen ihrer durch unterbezahlung unmotivierten mitarbeiter. ich bekomme meine post gern trocken und in einem stück. wenn die post ihre zuverlässigkeit aufgibt in der falschen hoffnung auf höhere profite, wird sie am ende das gegenteil erreichen.
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27.08.2010 12:04 Uhr von golf66
 
+5 | -0
 
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Der Sevice geht dann soweit: dass man sein Paket noch selber in die Gitterbox legen darf.

Das gibt es schon in den Allerweltslädchen mit Hermes-Paketshop.

Die Gitterbox steht mal so in der Nähe der Lottoannahme, jeder kommt daran vorbei.............................
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27.08.2010 13:50 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -0
 
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immer alles schön privatisieren lieber staat....


oh man

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