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Erneuter Tornado in Deutschland: Diesmal traf es Teile von Nordrhein-Westfalen

Durch Teile von Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht von Donnerstag zum Freitag wieder schwere Unwetter gezogen. Dabei hinterließ ein Tornado schwere Verwüstungen.

Dieser jagte durch Bad Salzuflen und deckte die Dächer von zwei Häusern ab. Kräftige Bäume wurden mit ihren Wurzeln umgerissen. In vielen Orten waren die Straßen überflutet. Keller liefen voll.

Am Morgen wurde im Kreis Steinfurt Katastrophenalarm ausgelöst. Es bestand die Gefahr, dass ein Rückhaltebecken für Regen den Druck nicht mehr standhalten könne - es drohte zu brechen. Kühe auf einer Weide liefen durch den Starkregen Gefahr zu ertrinken.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Feuerwehr, Katastrophe, Unwetter, Tornado
Quelle: www.ovb-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2010 07:32 Uhr von frederichards
 
+8 | -4
 
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Früher hießen die Windhosen! Sie hatten die gleichen Auswirkungen und heute werden sie Tornados genannt. Tornados sind aber viel gefährlicher sind als die Windhosen in Deutschland, weil ganz andere Windgeschwindigkeiten erreicht werden.

Die Windhose hatte wahrscheinlich die Kategorie 0,1 oder 0,2 auf der Bemessungsskala für Tornados...

Windhosen tauchen von Zeit zu Zeit bei schweren Unwettern und Gewittern auf.
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27.08.2010 07:39 Uhr von DeeRow
 
+1 | -1
 
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Tornados Wie über mir gesagt, früher hiessen die Windhosen.

Aber Tornados hört sich ja VIEL KRASSER an! Diese neutrale, auf un-sensationsgeile Berichterstattung in D. ist immer wieder herrlich.

Übrigens nahm die "Heftigkeit" des deutschen Journalistikjargons parallel zum Gebrauch militärischer Fachbegriffe im Sprachgebrauch zu. So um 1994 begann der Zuwachs und erreichte seinen temporären, sprunghaften Zenithen bisher, wie könnte es anders sein, 2001... und seither wird er jedes Jahr noch übertroffen...

Sprache ist dynamisch, aber einen Zuwachs an positivem Vokabular sucht man vergebens.
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27.08.2010 08:10 Uhr von Mixuga
 
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@frederichards: "Sie hatten die gleichen Auswirkungen und heute werden sie Tornados genannt. Tornados sind aber viel gefährlicher sind als die Windhosen in Deutschland, weil ganz andere Windgeschwindigkeiten erreicht werden."

Dass die Tornados in Deutschland viel harmloser sind ist ein altes Märchen:

http://www.tordach.org/...
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27.08.2010 08:13 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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man kann es auch ganz altmodisch sturm nennen

is das nicht egal wie man das nennt??? ich mein find es ehererstaunlicher das die "dinger" in der letzten zeit immer häufiger h ier auftauchen aber hey mit unserem wetter is ja lles in ordnung ...


[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]
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27.08.2010 08:18 Uhr von Mixuga
 
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@schwarzerSchlumpf: "ich mein find es ehererstaunlicher das die "dinger" in der letzten zeit immer häufiger h ier auftauchen"

auch das ist verkehrt. sie werden nur häufiger beobachtet, gefilmt und werden auch als tornados erkannt... auch das wird in meinem oben geposteten link beschrieben... tornados sind in deutschland fast ebenso häufih wie in der tonadoalley, und das schon seit jahrhunderten
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27.08.2010 09:13 Uhr von BK
 
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@schwarzerSchlumpf: Schau dir nur den Link von Mixuga an... da steht wirklich alles richtig gut beschrieben drin !

Und BTW.: Früher hat der Bauer so ein Phänomen einfach nicht gemeldet weils net üblich war. Heute schreit aber jeder gleich oder hält sein Handy drauf !



[ nachträglich editiert von BK ]
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27.08.2010 09:16 Uhr von BK
 
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==> Teil 2: Kleine Zugabe für Schlumpf: Schau dir die Grafik mit den Jährlichen Meldungen auf der Seite an. Dann wirst du sehen das zwischen 1940 - 1960 weniger Tornando zu vermelden sind.

Warum das so ist - kann sich jeder selber denken ! Deutschland hatte andere Sorgen !
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27.08.2010 11:07 Uhr von killerkalle
 
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Jaja der Klimawandel...^^: Mal angenommen es gäbe eine Ursache für die Häufigkeit der ganzen Klimakathastrophen in den letzten Jahren.
Sagen wir es gäbe keinen Klimawandel.
Sagen wir es gäbe in Alaska, Australien und Norwegen Anlagen die einen Drittel des amerikanischen Strombedarfs in Anspruch nehmen.
Sagen wir diese Anlagen wären offiziell um Uboote und Ölvorkommen aufzuspüren.
Sagen wir sie sind AUCH in der Lage Unwetter, Tornados, Erdbeben der Stärke 10 etc auszuzlösen. Sagen wir man könnte die Ionosphäre auf 600C° erhitzen und abkühlen und hat sogar noch ein Patent dafür ?


Ich würd meine Anlage HAARP nennen hoffentlich ist der Name nicht schon weg ^^ ;-)
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27.08.2010 17:06 Uhr von Jummi
 
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@frederichards: "Tornados sind aber viel gefährlicher als die Windhosen in Deutschland, weil ganz andere Windgeschwindigkeiten erreicht werden."

Ich denke, da irrst du!

Windhosen und Tornados sind das Selbige.
Im 17. Jahrhundert gab es in Deutschland schon Aufzeichnungen über solche Verwüstungen, damals wurde eine Windhose beschrieben, die wohl heute mit der Stärke 5 auf der F-Skala bezeichnet würde.

In Deutschland gibt es jedes Jahr über hundert Tornados, in ganz Euopa müssten es über Tausend sein.
Da Europa kleiner ist als die USA, dürfte die Häufigkeit von Tornados in etwa gleich auf liegen, vielleicht noch höher.

Also, Tornados oder Windhosen gab es schon immer, nur die Häufigkeit hat zugenommen, was wohl an der Klimaveränderung liegen dürfte.

http://www.tornadoliste.de/

[ nachträglich editiert von Jummi ]
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27.08.2010 17:18 Uhr von Jummi
 
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@Ming-Ming: Ganz richtig,
und 2004 war ein besonders heftiges Jahr, da gab es glaub ich über 130 bestätigte Tornados, viele davon mit einer Stärke von F2 - F3, obwohl man anhand der Verwüstungen in manchen Gegenden eher auf einen F4 getippt hätte.

Geh mal auf die Seite von 2004, den Ort Micheln in Sachsen Anhalt, da wird auf F2 geschätzt, die Schäden deuten aber mindestens auf einen F3 hin.
Also so ca. 300 kmh Umdrehungsgeschwindigkeit, hinzu kommt noch die Geschwindigkeit, mit der er sich fortbewegt.

Daher kommt auchdie Verwüstungskraft, Umdrehungsgeschwindigkeit plus Geschwindigkeit der Strecke, die er zurücklegt.

Also 300 plus 20 ist 320 kmh
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28.08.2010 06:42 Uhr von Jummi
 
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@Ming-Ming: Da hast du nochmal Glück gehabt, daß keines der Geschosse dich getroffen hat, als die Scheibe zu Bruch ging!
Ich wünsche das auch keinem!


Besonders Dachwohnungen sind durch Tornados sehr gefährdet, da der Dachinnenausbau meist nur aus Gipskarton besteht und Dachziegel doch sehr zerbrechlich sind, außerdem werden diese Ziegel, manchmal das ganze Dach, vom T. oft weggetragen.

Wenn man so was rechtzeitig mitbekommt, ist es am besten, den Keller aufzusuchen oder einen inneren Raum ohne Fenster, mit richtigen Mauern.

Ist nicht zu unterschätzen, diese Gefahr.

http://www.naturgewalten.de/...

Oberhausen:

http://www.naturgewalten.de/...

[ nachträglich editiert von Jummi ]
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29.08.2010 06:29 Uhr von Jummi
 
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@Mig-Ming: Nach den Beschreibungen, die du gibst, war das wohl doch ein F3!?
Wer sowas miterlebt hat vergisst das nicht so schnell wieder.
Ich kenne Leute, die suchen bei jeder herannahenden dunklen Wolke den Himmel nach Funnelbildung ab.

LG

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