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Enge Doppelsternsysteme bieten keine guten Voraussetzungen für Planeten

Ein Team um Jeremy Drake vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge hat im Rahmen einer Studie zehn enge Doppelsternsysteme untersucht. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass solche Binärsysteme keine guten Bedingungen für die Entstehung von Planetensystemen bieten.

Die Forscher benutzten das Infrarotteleskop "Spitzer", um die Lichtspektren der Sterne zu analysieren. Da es sich um alte, sonnenähnliche Sterne handelte, sollten keinerlei Anzeichen einer Staubscheibe mehr zu entdecken sein. In drei Fällen konnte eine solche Staubscheibe aber nachgewiesen werden.

Drake zufolge sind Kollisionen von großen Objekten wie etwa Planeten für die Staubansammlungen verantwortlich. Sie können auf ihren Umlaufbahnen nicht lange existieren, weil sie durch die ständig wechselnden Gravitationsfelder der beiden Sterne instabil werden und infolgedessen kollidieren.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne, Planet, Astronomie, Doppelstern
Quelle: www.astronews.com

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27.08.2010 06:09 Uhr von alphanova
 
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Doppel- oder Mehrfachsterne mit stabilen Planetensystemen kennt man aus vielen Scifi-Filmen, zum Beispiel Pitch Black. Wenn weitere Beobachtungen diese Studie bestätigen, dürften solche Systeme vermutlich auch Science-Fiction bleiben. Andererseits ist das Universum so groß, dass unmöglich scheinende Dinge doch irgendwo real sein könnten.

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