26.08.10 19:58 Uhr
 20.019
 

Polen: Drogen werden legalisiert

Die polnische Regierung hat am vergangenen Dienstag eine neue Gesetzesänderung vorgenommen. Diese besagt, dass jeder, der Drogen für den persönlichen Gebrauch besitzt, keine Strafe fürchten muss.

Die Regierung hofft, dass Polen damit umgerechnet 20 Millionen Euro einspart. Soviel kostet nämlich die Strafverfolgung der Konsumenten.

Wer aber beim Besitz von Drogen in Zukunft in Polen erwischt wird, kommt wohl in die Therapie. Denn entweder ist er ein Dealer, der bestraft werden muss oder ein Abhängiger, der ärztliche Hilfe benötigt.


WebReporter: wwewrestling
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Droge, Gesetz, Polen, Konsum, Legalisierung
Quelle: polskaweb.eu

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63 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2010 19:58 Uhr von wwewrestling
 
+56 | -16
 
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Meiner Meinung nach ist das die richtige Entscheidung.
Auch wenn ich kein freund von der Politik von Donald Tusk und Konsorten bin.
Aber somit spart Polen wieder 20 Mio. ?. Die haben sie auch bitter nötig, weil sie schon 109 Mrd. ? Staatsschulden haben.
Aber sie sind auf einem guten weg!
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26.08.2010 20:05 Uhr von theRuff
 
+82 | -22
 
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das: mit der therapie find ich etwas hart aber ich will ja nich mosern - schließlich haben wir da in D garkeine freiheiten

immernoch -> legalisieren + versteuern = geld für den staat + weniger kriminelle
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26.08.2010 20:48 Uhr von Elektro2K
 
+27 | -13
 
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Muss Polen es mal wieder vormachen :D
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26.08.2010 20:55 Uhr von wizzan
 
+67 | -5
 
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Ob man Drogen nimmt oder nicht, sollte jeder selbst bestimmen können.
Freiheit für alle, nur wer unter Drogenkonsum auffällig wird, der sollte auch zur Rechenschaft gezogen werden.
Genauso wie bei Alkoholmissbrauch...
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26.08.2010 21:03 Uhr von LocNar
 
+27 | -7
 
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Nun 20 gesparte Millionen ist ja schön und gut, aber was werden denn die Therapien kosten ? Wohl weitaus mehr als 20 Mio.
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26.08.2010 21:03 Uhr von DaKarl
 
+20 | -8
 
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jupp: bin auch eurer meinung.
Es heißt doch, dass die persönliche Freiheit da aufhört wo die eines Anderen anfängt.
Wenn ich Drogen konsumieren würde, geht das doch nur mich was an, ich schade damit niemandem sonst.
Daher ist es für mich völlig unverständlich warum Drogenkonsum verboten ist. Das ist Bevormundung und keine Gerechtigkeit.
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26.08.2010 21:23 Uhr von cav3man
 
+14 | -2
 
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Therapie: ich hab mir den kram nicht durchgelesen, aber ich kann mir nicht vorstellen das die direkt alle in ein Therapie schicken, nur weil sie Drogen konsumiert haben.
Da wird wohl vorher ein Gutachten gemacht und daraufhin entschieden.
Daher wird wohl nur ein kleiner Prozentsatz der "erwischten" wirklich in Therapie gehen. Daher wird es denke ich sehr wohl günstiger.
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26.08.2010 21:26 Uhr von wwewrestling
 
+7 | -1
 
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@cav3man: das glaube ich auch.
Die neue Regierung will ja viel geld einsparen. Das sieht man durch die Privatisierung vom Energiekonzern usw.
Ich glaube kaum dass sie da irgendwas beschliessen was den Staat noch mehr kosten würde.
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26.08.2010 21:31 Uhr von Lenhardt
 
+1 | -4
 
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lol: was die therapien wohl kosten werden. ich bin da auch nicht wirklich informiert, aber könnte ja sein dass es das Gesundheitssystem belasten könnte.
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26.08.2010 21:33 Uhr von lappicher
 
+9 | -3
 
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ich versteh die news nicht ganz: also für den persönlichen gebrauch darf man es besitzen ohne eine strafe zu bekommen.

wer aber in besitz von drogen erwischt wird, muss dann in therapie.

ahaaaa, als ob therapie keine strafe wäre.

das ist für einen richtig abhängigen wohl die brutalste strafe überhaupt

also ich würde lieber ne geldstrafe bezahlen als paar wochen in therapie.

ich meine mit so einer therapie sind ja viele nachteile verbunden. eventuell Arbeitsplatzverlust usw.

achja und wenn polen wirklich schlau ist und geld verdienen will dann verkaufen sie auch noch alle drogen selber, wie alkohol und behandeln die drogenkonsumenten auch wie alkoholkonsumenten.
dann fällt das mit der dämlichen therapie auch weg, eventuell nur in schweren fällen verbunden mit weiteren auffälligkeiten, um dealer brauchen sie sich dan nauch keine sorgen machen, da der staat dann der dealer ist.





[ nachträglich editiert von lappicher ]
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26.08.2010 21:41 Uhr von wwewrestling
 
+6 | -1
 
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@lappicher: Mit der Therapie will man eben erreichen dass sich diese Personen eben wieder in die Geselschaft integrieren.
Viele abhängige haben keinen Job, keine wohnung (müsstest mal die zustände hier in polen sehn!) usw.
Wenn die therapie bei ihnen anschlägt, dann haben diese personen eine größere chance auf einen job.Und dadurch verdient dann der Staat langfristig auch mehr, als mit einer Geldstrafe, die der Junky sowieso nicht zahlen wird.
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26.08.2010 21:45 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -10
 
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@theRuff: die mehreinnahmen ok glaub ich irgendwo noch. aber weniger kriminelle?? das kann ja wohl nur ein witz sein.
wir können doch nit aus dem grund sachen erlauben, nur damit es weniger kriminelle gibt?! was is das denn fürn argument?! wohl grad einen geraucht wa?
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26.08.2010 23:07 Uhr von httpkiller
 
+4 | -2
 
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Ist das bei uns nicht auch so? Also das der reine Konsum nicht illegal ist? Sorry wenn ich da falsch liege, habe mich damit nicht so beschäftigt.

@Judas II
Also das mit der Legalisierung von Cannabis ist so ne Sache. Ich habe selbst ab und zu (alle 6monate vielleicht) mal nen Joint geraucht und fand dabei kein Problem. Aber ich kenne selbst Leute bei denen das außer Kontrolle geraten ist und da war (ist) das alles andere als gesund. Auf Rezept von mir aus, auf Rezept bekommt man ja auch Opiate, warum also nicht Kannabis wobei das wahrscheinlich nach der Verarbeitung als Medikament seinen reiz verlieren wird. Denn von irgend einer schmerzstillenden Wirkung etc habe ich noch nichtts mitbekommen. Bei mir hat Cannabis immer ähnlich wie Alkohol gewirkt. Also stark berauschend und auch nicht mehr oder weniger schmerzstillend als ein Vollrausch *g*.

[ nachträglich editiert von httpkiller ]
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26.08.2010 23:15 Uhr von gmaster
 
+3 | -1
 
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@httpkiller: Der reine Konsum ist legal, nur um es konsumiert zu haben musst du es auch besessen haben. Von daher macht das auch nur wenig Sinn.
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26.08.2010 23:24 Uhr von kaiser84
 
+4 | -1
 
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Naja Bei der Überschrift hab ich noch an das Gute geglaubt, aber jeden Konsumenten an Stelle einer Strafverfolgung in Therapie zu schicken ist auch krank.

Ich kenne (nur) 2 Leute die unfreiwillig in Therapie waren. Beide sind heute clean und haben nen ordentlichen Dachschaden. Einen der beiden hab ich in seiner Therapiezeit regelmäßig besucht, der geistige Verfall wurde von Woche zu Woche deutlicher.

Und um unbedachten Kommentaren vorzubeugen: es ging in beiden Fällen nur um´s Kiffen, die Leute waren sicherlich psychisch abhängig, aber der eigentliche Schaden (Verfolgungswahn, Phobien) kam erst durch die Therapie und ständige Medikamentengabe...
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26.08.2010 23:48 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@gmaster: Nein, man muss nicht besitzen um zu konsumieren.

Oft ist es so, aber es ist nicht zwingend erforderlich.


-b2t-

Naja haben wir großartig was anderes? Wird man mit wenig erwischt, dann wird es doch eh eingestellt. Das schlimmste was einem passieren kann ist ein abstinenznachweis für die Führerscheinstelle oder nen tick schlimmer die MPU.
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27.08.2010 00:05 Uhr von shadow#
 
+6 | -1
 
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Total falsch wiedergegeben! Ich dachte mir erst ob die Polen komplett dämlich sind, als ich das mit der Therapie gelesen habe - in der Quelle steht es allerdings etwas anders:

Dealer die hohe Mengen besitzen oder denen Verkauf nachgewiesen wird, landen im Knast.
Der Rest kann unmittelbar nach Hause gehen.

Also so wie sich das Ganze gehört!
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27.08.2010 00:08 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -1
 
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Bin evtl. auch dafür: Soll doch jeder sich zukoksen, wenn er´s braucht. Irgendwann wird man schon merken, dass man damit sein Leben zerstört hat, dann ist es zu spät.

Taten, die im Rausch begangen wurden, sollten allerdings genauso hart bestraft werden, wie als wäre man nüchtern gewesen.

Bewusstseinserweiternde Zustände dürfen nicht mehr als Alibi genommen werden.
Wird ja schließlich niemand gezwungen, sich zu berauschen.
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27.08.2010 00:38 Uhr von reader2009
 
+1 | -7
 
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nicht konsequent Ich persönlich halte nichts von jeglicher Art von Drogen. Meiner Meinung nach ist das nur für Schwache und Losers. Aber....jedem das Seine. Lasst doch alle Drogen nehmen soviel und was sie wollen......aber konsequenterweise auch Ausschluß aus unserem Sozialsystem (Krankenversicherung). Wer Geld für Drogen hat, soll auch selbst für etwaige in Verbindung mit dem Drogenkonsum anfallenden Kosten für Behandlung, Therapie usw. voll aufkommen. Wenn das nicht möglich ist.....tja dann sparen für den finalen Schuss. So wird die Spreu vom Weizen getrennt. Wer also meint unbedingt Drogen nehmen zu müssen / oder zu wollen, meinetwegen, aber nicht auf die Kosten der Allgemeinheit. Es gibt natürlich noch weitere Überlegungen.... kein Entzug des Süchtigen aber Entzug seiner Fahrerlaubnis, nicht zu vergessen Maßnahmen zur Verhinderungen von Beschaffungskriminalität......denn was nutzt es wenn der Konsum und Besitz legal ist, es aber durch illegale Aktione nfinanziert wird? Da helfen nur radikale Maßnahmen.....ich lasse die hier mal offen....
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27.08.2010 01:32 Uhr von Dr.Walcher
 
+3 | -0
 
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Gegen jegliche Art von Drogen: Laut ihrer Aussage müsste man also auch jeden Menschen der Alkohol oder Zigaretten ja sogar Kaffee konsumiert vom Sozialsystem ausschließen?
Nicht vergessen, das sind alles Drogen, die (vlt. mit Ausnahme von Kaffee) schädlicher sind als einige die hierzulande verboten sind.
Denken Sie mal drüber nach.
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27.08.2010 01:41 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@reader2009: >denn was nutzt es wenn der Konsum und Besitz legal ist, es aber durch illegale Aktione nfinanziert wird? Da helfen nur radikale Maßnahmen.....ich lasse die hier mal offen....<

So ist es jetzt.
Wenn man aber das Zeug legal auf Rezept bekäme, wäre es bedeutend billiger als jetzt illegal. Und damit würde auch die Beschaffungskriminalität sinken.


Was die Sozialversicherung/Krnakenkasse angeht, so sind eine ganze Reihe weiterer Drogen dort doch auch bereits akzeptiert und werden bezahlt:
- Magersucht (da steckt das Wort Sucht schon drin)
- starke Fettleibigkeit (Fresssucht)
- Workaholic (Arbeitssucht)
- Sportmissbrauch (Serotoninsucht)
usw.

Da müsstest Du dann auch ansetzen und die Leute rausschmeissen.
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27.08.2010 01:48 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -0
 
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@lappicher: ?? >wer aber in besitz von drogen erwischt wird, muss dann in therapie.
ahaaaa, als ob therapie keine strafe wäre.<

Da hast Du nicht zuende gedacht.
Heute gibt es Therapie UND Strafe.

Erst gehst Du in die Therapie zum Entzug und dann sitzt Du Deine Haftstrafe ab. Da ist es doch ein Fortschritt, wenn man nur in die Therapie muss, zumal eine Therapie auch keine Vorstrafe bedeutet.
Dazu kommt, dass mancher über fundierte Hilfe aus der Sucht durchaus froh ist.

Ausserdem wird ein Gelegenheits-Geniesser-Konsument aus der Therapie sehr schnell wieder raus kommen, wenn dort fachkundig festgestellt wird, dass er nicht abhängig ist.


>also ich würde lieber ne geldstrafe bezahlen als paar wochen in therapie.<

Die Wahl hast Du ja ohnehin nicht. Auf Drogendelikte steht ja bisher miestens Freiheitsstrafe, keine Geldstrafe.


>ich meine mit so einer therapie sind ja viele nachteile verbunden. eventuell Arbeitsplatzverlust usw.<

Und mit einer Vorstrafe nicht, oder wie?
Eine Therapie wird von einem Arbeitgeber wohl eher akzeptiert, als eine Gefängnisstrafe oder auch nur Geldstrafe.


>achja und wenn polen wirklich schlau ist und geld verdienen will dann verkaufen sie auch noch alle drogen selber, wie alkohol und behandeln die drogenkonsumenten auch wie alkoholkonsumenten.<

Ja, das wäre wohl schlau, weil es die mafiösen Strukturen austrocknen, somit Strafverfolgungsgelder sparen und noch dazu Steuern in die Kasse spülen würde, woraus sich eine Menge Therapien und vor allem SuchtPRÄVENTION bezahlen liesse.

Das Problem an Drogensucht, sind ja nicht die Drogen, sondern die Sucht. Und Sucht ist ein psychisches Problem, nicht eines der Drogen.
Drogenzu verbiete, ist also ein Herumdoktern an den Symptomen.
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27.08.2010 01:58 Uhr von Deejah
 
+3 | -3
 
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Alle Drogen zu de kriminalisieren halte ich für fahrlässig.

Ein Club voller Kiffer ist chillig
Ein Club voller Kokser endet meist schlecht
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27.08.2010 02:30 Uhr von Herbstdesaster
 
+5 | -0
 
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Ab nach Polen :D: Find ich gut, die Entscheidung und es funktioniert ja auch...denn in den Niederlanden gibt es statitisch gesehen weniger Kiffer als in Deutschland.

Wenn das hier auch legalisiert würde, könnte der Staat sogar noch dran verdienen :)
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27.08.2010 06:06 Uhr von Kompetenzzentrum
 
+7 | -0
 
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@ banki24: Die niederländische Liberalisierung hat gezeigt, dass es durch den Legal - Status keinen Anstieg, sondern ein Absinken der Konsumentenzahlen gab. Die Befürchtungen, durch eine Legalisierung von Drogen würde es plötzlich mehr Konsumenten geben ist also völlig unbegründet. Unter Drogen Auto zu fahren ist selbstverständlich genauso zu handhaben wie Fahrten unter Alkoholeinfluss --> Fahrverbot oder Führerscheinsperre ! Hierzu müssten aber gleiche Bedingungen geschaffen werden. Also ein Test, der z.B. bei Cannabis nach THC sucht - und nicht nach THC - Abbausubstanzen, die unfairerweise noch etwa 6 Wochen nach dem letzten Konsum nachgewiesen werden können.

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