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"Verivox" erkennt Anhaltspunkte für Abschaffung der Ölpreisbindung

Verivox, ein Verbraucherportal, hat auf Grundlage eigener Berechnungen Anhaltspunkte für eine zunehmende Aufweichung der Ölpreisbindung erkannt.

Es zeigte sich hierbei, dass der frühere Automatismus für die Anpassung des Gaspreises an den Ölpreis nicht mehr gegeben sei. Während der Heizölpreis um 29 Prozent stieg, habe sich der Gaspreis im gleichen Zeitraum (seit August 2009) höchst unterschiedlich entwickelt und sei nicht generell gestiegen.

Gründe hierfür sieht das Verbraucherportal darin, dass aufgrund der Wirtschaftskrise ein Überangebot an Gas vorhanden sei. Auch seien die Beschaffungspreise sehr unterschiedlich, weil das Gas im Großhandelsbereich zunehmend frei gehandelt werde.


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WebReporter: user_1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handel, Ölpreis, Abschaffung, Gaspreis, Bindung
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2010 17:37 Uhr von anderschd
 
+4 | -0
 
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Verivox s Meinung: ist mit Vorsicht zu genießen.
Sie erkennen Gründe für die Abschaffung der Preisbindung. Erklären aber dann, dass der niedrige Preis durch ein Überangebot zustande kommt. Während ja das Öl, wie wir wissen, immer knapp gehalten wird. Außerdem gab es ja schon Ankündigungen für die nächste Preisrunde.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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26.08.2010 18:01 Uhr von frederichards
 
+7 | -0
 
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Verivox - und das Energiekartell in Deutschland: Ausgehend von dem Superpreishoch 2008 bei den Gaspreisen hat sich im Grunde nichts verändert, während dessen der Ölpreis sich halbierte und dort immer noch herumschwelt auf ein bißchen mehr als der Hälfte.

Das jetzt die Gaspreise nicht einfach steigen ist ganz klar, weil diese immer noch auf einem "Ölpreis-Niveau" von ca. 130 Dollar pro Barrel (2008) stehen und da sind die Währungsgewinne noch gar nicht mit eingerechnet.

Das Problem ist doch, das ihr den Hals nicht voll bekommt und gerne pro Jahr 10% mehr nehmen würdet wie auf dem Strommarkt, wenn ihr doch nur könntet, nur allein die Ölpreisbindung verhindert es, nicht wahr?

Ist wahr - nur geldgeile Säcke - egal wie, Hauptsache Kohle, lasst das Volk bluten, dass sich nicht wehren kann oder noch nicht traut.
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26.08.2010 18:28 Uhr von meinemeinungdazu
 
+1 | -0
 
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Kartell = Abzocker: Wie frederichards schon richtig sagte: "wenn ihr doch nur könntet"...

Egal ob nun eine Preisbindung besteht oder nicht - z.B. wurde bei uns schon im Frühjahr für den Herbst angekündigt, dass sich die Gaspreise verringern.
Ich kenne aber verschiedene Gegenden in Deutschland, wo gerade oder bald das Gegenteilige passiert(en) (wird).

Ich nehme mal ganz stark an, dass es hauptsächlich damit zusammenhängt wie einerseits vom Versorger dreist vorgegangen wird und wie andererseits die langfristigen Margen in Bezug auf Menge und Verbrauch berechnet werden.
Ich persönlich habe nach einigen wechseln die Erfahrung gemacht, dass eher kleinere Versorger mit gedeckelten Angeboten (Abnehmern) die bessere Alternative ist.
Wäre halt ein Anhaltspunkt. Kann aber auch schon in anderen Gebieten Deutschlands - abhängig vom Grundversorger anders sein.
Wer nähere Erkenntnisse darüber hat - bitte posten.
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26.08.2010 18:31 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -0
 
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Das glaubt doch wohl niemand: das die großen Gasanbieter auf das schöne Spielzeug "Ölpreisbindung" freiwillig verzichten !!!

Im übrigen war und ist der Ölpreis nur dann wichtig, wenn er steigt, beim sinken des Ölpreises kennen die Gaskonzerne die Ölpreisbindung gar nicht mehr und zwar solange, bis der Ölpreis wieder steigt .....
usw., usw., usw. ....
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26.08.2010 18:41 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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@frederichards: Interessanter Gedanke. Bindung weglassen um die Preise nach oben zu treiben, obwohl sie die hohen Preise schon immer mit der Bindung zu rechtfertigen versuchten. hm :(

Davon hört man bei Verivox nix.

Also, Kartelle zerschlagen, Energie in Staatshände.

[ nachträglich editiert von anderschd ]

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