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Auschwitz: Operationsbesteck vom SS-Arzt Carl Clauberg entdeckt?

In der polnischen Stadt Auschwitz hat man in einer ehemaligen abgeriegelten Zone Operationsbesteck gefunden. Die 150 Instrumente wurden in einem Haus ausfindig gemacht, welches ursprünglich auch zum KZ-Gelände gehörte.

Die Instrumente wurden ursprünglich für Eingriffe im chirurgischen und gynäkologischen Bereich eingesetzt, heißt es weiter. Es wäre zudem so gut wie sicher, dass das Operationsgerät Carl Clauberg - ein SS-Mediziner und Frauenarzt - gehört habe und er dieses auch benutzte.

Von Clauberg ist bekannt, dass er medizinische Experimente an den Frauen im KZ durchführte. Er soll vor allem Sterilisationstechniken erforscht haben. Mehrere hundert Frauen starben an den Folgen der Tests. Clauberg starb, ehe man ihn für seine Taten in Deutschland vor Gericht bringen konnte.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Arzt, SS, Auschwitz, Konzentrationslager
Quelle: www.google.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2010 15:12 Uhr von httpkiller
 
+23 | -2
 
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Ähm in der Quelle steht: "Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden sie von dem SS-Arzt und Gynäkologen Carl Clauberg benutzt"

Das ist etwas komplett anderes als "so gut wie sicher".
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26.08.2010 16:27 Uhr von Oderic
 
+12 | -4
 
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Ein Chirurg: und das auch noch mit Operationsgeräten! Eigentlich sollte das normal sein das er auch sowas hatte.
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26.08.2010 16:43 Uhr von DerMaus
 
+7 | -4
 
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Tolle Karte! Und nu? Was hilft uns das?
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26.08.2010 17:01 Uhr von Katalane
 
+12 | -1
 
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boah was für ein Drecksmensch! Clauberg erarbeiteten Methode einer operationslosen Massensterilisierung wurde ein für diese Zwecke speziell präpariertes chemisches Mittel in die Eileiter injiziert, das deren starke Entzündung zur Folge hatte. Nach einigen Wochen waren die Eierstöcke zusammengewachsen und damit verstopft. Ein Teil der Jüdinnen verstarb infolge der Experimente, andere wurden getötet, um Sektionen der Leichen durchzuführen. Von 1942 bis 1944 wurden Clauberg in Auschwitz 498 Häftlinge "für Versuchszwecke" zur Verfügung gestellt, wobei er pro Frau und Woche eine Summe von 1 RM an die Lagerleitung zu entrichten hatte.[4] "Claubergs brutales Vorgehen ist bald lagerbekannt - einmal kommen SS-Aufseherinnen hinzu, weil sie sehen wollen, was er denn eigentlich mit den Frauen treibe, deren Geschrei durch das Lager hallt..

und dann ist der an beginnender Gehirnerweichung gestorben!
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27.08.2010 14:25 Uhr von bemo01
 
+1 | -1
 
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Elementar! Das bringt mich wirlklich nach vorn.
Im KZ wurde also ein OP-Besteck gefunden - und das wurde auch noch für Operationen benutzt!?
Nein, wie ausserordentlich furchtbar!!! Darf ich mich denn jetzt, mit meiner schauderbaren Nazivergangenheit, noch operieren lassen???

Schrecklich, schrecklich........

Schwachfug!

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