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Bundesratsinitiative: Mehr Rechte für Berliner Mieter

Berlin soll mieterfreundlicher werden: Eine Bundesratsinitiative unter Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) soll mit Vorschlägen für Gesetzesänderungen die Mieter in der Hauptstadt unter anderem vor Mietwucher schützen.

Vermieter sollen in diesem Rahmen bezüglich Mieterhöhungen eingeschränkt sowie zum Vorlegen des Gebäudeenergieausweises verpflichtet werden.

Die Vorschläge lösten geteilte Reaktionen aus. So befürwortet der Deutsche Mieterbund die geplanten Gesetzesänderungen und erachtet sie als sehr sinnvoll, während der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen sie überflüssig findet.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Recht, Bundesrat, Mieter
Quelle: news.immobilo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2010 12:47 Uhr von quade34
 
+2 | -7
 
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Mieter in Berlin: sollen meinetwegen alle Rechte bekommen, auch die der Vermieter. Mal sehen was da rauskommt, wenn sie die Wohnungen, Häuser und Anlagen selbst instandhalten, pflegen und verwalten. Wahrscheinlich der totale Verfall wie in der DDR. Frau Junge-Reyer soll sich dann mal für die Beschwerden der Mieter über die Mieter warm anziehen.
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26.08.2010 15:26 Uhr von EIKATG
 
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Ich finde: eine Mietpreiserhöhung ist und sollte die Sache des Vermieters bleiben.
Ok, gegen Mietwucher muss (und wird ja auch) vorgegangen, da sind wir uns wohl alle einig.

Allerdings werden Mieter in D-Land schon sehr gut behandelt, und haben wohl auch das beste Mietergesetz weltweit.

Man sollte eher die richtigen Schritte ergreifen und auch mal die Vermieterseite schützen
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26.08.2010 16:15 Uhr von quade34
 
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Beispiel: für die Verwahrlosung sind die "instandbesetzten Häuser" in Berlin. Die Besetzer wollen alles haben, aber nichts dafür tun.
Soll das die allgemeine Regel werden?
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29.08.2010 11:00 Uhr von dose89
 
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@ quade34: Als ob das der Allgemeinzustand wäre...

Früher gab es die die Südwestdeutsche Besetzerszene, heute gibt es noch ein paar eingeborene Punks, die das fortsetzen, aber selbst die "armen" "Szene-Viertel" Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg sind zu "Szene-Vierteln" verkommen, die Berlin in den nächsten Jahrzehnten grundlegend mitgestalten/verändern werden.


Auch wenn es für manche nahezu unvorstellbar scheint, aber:
BERLIN IST EINE GANZ NORMALE STADT, nur zufällig halt die Hauptstadt mit 3,4 Mio. Einwohnern.
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29.08.2010 12:07 Uhr von dose89
 
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Und man sieht: welches Bild Du von Berlin hast...

Weswegen Berlin keine industrielle Bedeutung mehr hat (obwohl es zeitweise die größte Industriestadt der Welt war), hat mehrere Gründe.,

SIEMENS hat in Zeiten des Kalten Kriegs sich größtenteils nach München zurück gezogen, aus Angst, aber auch ordentlich subventioniert...

WAGGON UNION hat sich bis nach der Wende gehalten, wurde aber von ADtranz (z.T. Daimler-Benz) zerschlagen, und die Produktion aus Ostdeutschland hinaus verlagert...

O&K wurde ebenfalls abgeworben...


Und die vielen Industrieunternehmen, die die ex-DDR hatte, wurden günstig aufgekauft und der "verwertbare Teil" in die "BRD" ausgelagert und der andere zugemacht, egal ob sie produktiv waren oder nicht.

Aber das, was produktiv war, wurde schnell aufgekauft und in den Westen verlagert, was leider nicht nur ein Gerücht, sondern Realität ist.


Man hört heute auch oft, dass Berlin arm ist, weil es keine Industrie hat.

Das stimmt, aber anscheinend ist nicht mal Bayern (das früher selbst aus Berlin Subventionen erhielt) bereit, sich für die Subventionen, die es mal zusätzlich erhiehlt, zu revanchieren...

Und so sehr ich auch über den "Westen" rede, ich bin geboren in Rh-Pf ;)

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