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Saarland: Ministerpräsident Peter Müller (CDU) will Sozialdienst zur Pflicht machen

Um den kommenden Problemen beim Zivildienst entgegenzuwirken, fordert Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU), eine Pflicht zum Sozialdienst für junge Männer und Frauen einzuführen.

"Ich frage mich, welche Verantwortung des Bürgers für sein Gemeinwesen wir gesetzlich etablieren sollten. Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich junge Menschen auch für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen?", so Müller.

Der Zivildienst in seiner bisherigen Form ist an die Wehrpflicht gekoppelt. Diese wird aber ausgesetzt.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Ministerpräsident, Saarland, Pflicht, Wehrpflicht, Zivildienst, Peter Müller
Quelle: www.open-report.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2010 09:55 Uhr von WaitinggAngel
 
+17 | -2
 
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Die: Kinder sollen erstmal wider lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen, bevor sie dann als junge Erwachsene dazu gezwungen werden können, Verantwortung fürs Gemeinwohl zu übernehmen.
Wann kommt der erste Politiker, der nen festgelegten Wochenplan für jeden aufstellt? Dann kann man uns noch besser kontrollieren.
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26.08.2010 09:56 Uhr von usambara
 
+26 | -3
 
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endlich wagen sie sich aus der Deckung...
Wann entscheiden die Gerichte über den Zwangsarbeitsdienst?
Wann kommen die Sozial-Jäger zu den Sozialdienstverweigerer?

[ nachträglich editiert von usambara ]
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26.08.2010 09:56 Uhr von ishariot
 
+16 | -2
 
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Dann soll er mal mit gutem Beispiel vorrangehen...
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26.08.2010 10:55 Uhr von sicness66
 
+13 | -1
 
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Solche Kommentare eines Vertreters einer Kaste, die sich schon seit Jahren von der Verantwortung für ihr Gemeinwesen verabschiedet hat. Einfach widerlich...
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26.08.2010 11:01 Uhr von bluecoat
 
+9 | -1
 
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mein vorschlag an Peter Müller (CDU): Sozialdienst für Politiker und Beamte zur Pflicht machen !

Denn Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich Politiker und Beamte für Ihre üppige Überversorgung für das Gemeinwesen und das Wohl des Volkes zur Verfügung stellen?
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26.08.2010 11:31 Uhr von Shik
 
+3 | -1
 
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Verlogene Diskussion Die ganze Diskussion über den freiwilligen sozialen Dienst ist doch von vorne bis hinten verlogen bis zum geht nicht mehr.

Alle Leute die hier, in der Politik, im Fernsehen oder wo auch immer fordern, dass sich junge Leute mehr sozial engagieren sollen und nicht mehr im entsprechenden "Wehrdienst Alter" sind bitte ich sich mal an die eigene Nase zu fassen und sich zu fragen wann sie denn das letzte mal selber Engagement für irgend etwas gezeigt haben, was sich nicht direkt auf ihren Lohnzettel auswirkte.

Die Leute die guten Gewissens sagen können, dass Sie irgendwelche Dinge uneigennützig tun (und damit meine ich nicht die Jährliche 5 Euro Spende an ein Kriesengebiet ihrer Wahl) können sich gerne weiter für solch einen Dienst einsetzen! Der Rest der Leute, der stark überwiegende Teil, soll bitte einfach mal die Füße still halten.

Ich würde gerne mal sehen wie viele Leute hier immer noch für einen Sozialen Pflicht Dienst währen, wenn es nicht um ein Jahr Lebenszeit von Jungen Erwachsenen geht, sondern um sagen wir mal nur 2 Wochen im Jahr ihrer eigenen Freizeit.
Eine Welle der Empörung würde losbrechen, wie kann man so etwas nur fordern, meine wenige Freizeit soll mir weggenommen werden!

Tja... von anderen fordern ist halt immer ganz einfach. Wie viel dahinter steht sieht man dann erst wenn es die Leute selber betrifft.
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26.08.2010 12:14 Uhr von DerMaus
 
+4 | -1
 
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Das Problem löst man ganz einfach: Man bietet jungen Menschen an, ihnen für ihre Arbeit einen menschenwürdigen Lohn (1,30€ pro Stunde ist das nicht) zu bezahlen.-

Aber das scheint ja offenbar nicht das Konzept unserer Regierung zu sein. Zum Glück habe ich mich ausmustern lassen!
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26.08.2010 12:57 Uhr von m0nstersin
 
+3 | -1
 
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Unglaublich Bin wirklich gespannt wie das weiter geht... muss meinen Zivildienst auch noch leisten, wurde aber ersteinmal bis Ende des Jahres freigestellt.
Wenn es wirklich noch dazu kommen sollte, dass sie mich einziehen wollen dann werde ich wohl doch vor dem BVG klagen müssen. :)
Denn die Pflicht des Wehrdienstes betrifft lediglich das männliche Geschlecht was mich in meiner persönlichen Entfaltung hindert und mein Recht auf Gleichberechtigugn mit Füßen tritt. Also entweder jeder muss diesen Dienst leisten (Frau+Mann) oder niemand. :) Zuschriften, wenn sich jemand an der möglichen Klage beteiligen möchte kann mir gerne eine PN schicken. Werde dann darauf zurück kommen wenn es soweit ist. :)

Danke.
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26.08.2010 13:12 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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ganz einfach: "Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich junge Menschen auch für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen?"

nein ist es nicht!

sklaverei is abgeschafft und zwangsarbeit sollten wir spätestens seit den nazis verboten haben

tja, rhetorische frage FAIL
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26.08.2010 13:14 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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hihi: "Mit 20 rückte ich für 18 Monate zur NVA ein, strammer Dienst, da habe ich viel gelernt fürs weitere Leben."

musst ja ein komisches leben haben :D ich mein, wer schuhe binden, bettdecken beziehen etc. nicht vorher schon kann is eh...naja...und wofür musst du bitte in deinem jetzigen leben panzer fahren und mit MG´s rumballern? sonst wärst du ja immer noch beim bund (oder sowas), dann hättest du ja gleich schreiben können "seit [damals]" und nich für 18 monate...
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26.08.2010 13:25 Uhr von m0nstersin
 
+2 | -1
 
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@Schlottentieftaucher: Ich bin seit 2006/7 Selbständig und unterhalte einige freie Mitarbeiter. Ich zahle genug Steuern! Die Leute sind auf mich angewiesen. Wenn du Interesse hast diesen Job zu übernehmen und die freien Mitarbeiter zu bezahlen sowie das wirtschaftliche Risiko einer kleinen Familie zu übernehmen, kannst du das gerne machen. Dann habe ich endlich mal Urlaub und muss mir den Stress nicht jeden Tag geben. ;)

Man sollte nicht immer das Schubladen-System anwenden, wenn es nicht auch die falsche Person treffen könnte.
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26.08.2010 13:30 Uhr von Herkoo
 
+3 | -1
 
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Mittelalter hatten die Menschen jeden 10. von ihrem Einkommen an die Obrigkeit abzugeben,na gut,damals waren ja solche Frontdienste üblich,die zusätzlich zu den Abgaben abzuleisten waren.Heute hat man eine Abgabenquote von 70 bis 80 % (Einkommenssteuern und Sozialabgaben), und trotzdem will man wieder Frontdienste einführen !! Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

[ nachträglich editiert von Herkoo ]
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26.08.2010 17:56 Uhr von Shik
 
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@Schlottentieftaucher: "Große aber teilweise dumme und beleidigende Worte..."

Wenn Sie sich durch meine Worte beleidigt fühlen entschuldige ich mich dafür, dumm waren sie aber in keinster Weise. Nebenbei bemerkt, hätten Sie meinen Kommentar aufmerksam gelesen würden Sie wissen, dass ich Sie weder direkt noch indirekt damit gemeint habe.

Wenn Sie sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren und auch sonst ab und an Teile ihres Urlaubes dafür aufwenden Menschen in der Not zu helfen haben Sie dafür meinen höchsten Respekt, die Information war aber insoweit unnötig, als das sich meine Aussage an jene Leute richtete, die gerne von anderen Leistungen und Engagement einfordern, aber selber nicht bereit sind etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen.

Und auch wenn Ihr letzter Kommentar nicht direkt an mich gerichtet war, nehme ich mir mal die Freiheit darauf zu antworten:

zu 1.
Ob ein Arbeitsloser nun jung oder alt ist, spielt doch in erster Linie überhaupt keine Rolle. Wenn also nun ein Bedarf an Arbeitskräften in den Bereichen die vorher von zumeist von Zivis erledigt wurden entsteht, dann sollen dort ordentliche, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen werden mit einem Lohn von dem man leben kann. Ich bin mir sicher, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen, werden sich unter den knapp 3 Millionen Arbeitslosen sicher 60000 finden lassen, die den Job machen.
Wenn wir nun junge Leute dazu zwingen für einen Hunger Lohn diese Arbeit zu machen, kann man das schon mit Sklaverei und Zwangsarbeit vergleichen, auch wenn es etwas überspitzt ausgedrückt ist. Der Zusammenhang mit den Nazis ist nicht mal so verkehrt, denn im Grund genommen gibt es da doch einige Parallelen mit dem damaligen Reichsarbeitsdienst, der junge Leute vor dem Wehrdienst dazu zwang sechs Monate für den Staat zu arbeiten.

zu 2.
Das es den Meisten Leuten nicht schaden würde zum Bund zu gehen will ich gar nicht bestreiten, geschadet hat es mir damals (in der BRD) auch nicht. Das ich dort irgendwelche Dinge gelernt hätte die ich heute noch brauchen würde kann ich so aber nicht bestätigen.
Nun ja... wenn sie sich jemandem bedingungslos unterzuordnen und keine Befehle zu hinterfragen als erstrebenswerte Fähigkeit bezeichnen wollen, dann aber auch nur dann kann ich Ihnen recht geben. Und eine Woche im Gelände zu verbringen wird die meisten Leute in ihrem Beruf wohl auch nicht weiter bringen, wenn sie nicht gerade eine Kariere als Jäger anstreben.
Aber Sie werden mich jetzt sicher gleich noch aufklären was man bei der NVA tolles fürs Leben gelernt hat oder etwa doch nicht?

Nebenbei: Ich habe selber zwei Azubis die aufgrund ihres alters bisher weder Bund noch Zivieldienst kennen und irgentwoher haben sie scheinbar respektvollen umgang und unterordnung in einem Team auch so gelernt!

[ nachträglich editiert von Shik ]
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26.08.2010 18:02 Uhr von Herkoo
 
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Als: Harzer hat man sich auch unterzuordnen in den Agenturen der BRD-GmbH.Wie sagte doch der DM-Chef Goetz Werner:"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität"...In Callcenter werden die jungen Leute gesteckt,wer nicht mitmacht,(Eingliederungsvereinbarung) bekommt sein "Sanktiönchen".Hinter den Tresen der Arbeitsagenturen sitzt meisst unausgebildetes Personal,was einen 2-wöchigen Crashkurs erhält und dann über das Leben der Menschen vor dem Tresen entscheiden darf.Über die Milliarden Steuergelder die nach Griechenland gewandert sind wird sich nicht aufgeregt,aber über ein paar faule Harzer? Bestes Beispiel Arno Dübel,Hetzkampagne der Blöd-Zeitung...aber es knallt eh bald,dauer nicht mehr lang...
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27.08.2010 17:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
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LoL: "Geschadet hat diese Zeit keinem einzigen!"

das absolute totschlagargument xD

und nur wiel es keinem schadet is es gut?

ausserdem: das ist zwangsarbeit und sklaverei, er will es ja für alle einführen...nicht nur für die arbeitslosen^^

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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29.09.2010 19:24 Uhr von Glimmer
 
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Warum beschränkt man das nicht auf Arbeitslose? - Die kann man lange anständig einarbeiten.
- Dadurch entstehen dem Staat keine zusätzlichen Kosten.
- Arbeitslos sein ist dann weniger attraktiv.
- Arbeitnehmer werden für sowas nicht monatelang blockiert.

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