USA erstattet erstmalig Bericht an den UN-Menschenrechtsrat
Das Dokument räumt Schwächen bei der Umsetzung der Menschenrechte in weiten Bereichen der US-amerikanischen Gesellschaft ein. Beträchtliche Verbesserungen seien weiterhin von Nöten, so die Administration Barack Obamas.
Minderheiten wie Schwarze, Lateinamerikaner, Asiaten, amerikanische Ureinwohner, aber auch Muslime und Homosexuelle seien betroffen von hoher Arbeitslosigkeit, Hassdelikten, schlechten Wohnverhältnissen, unzureichendem Zugang zu medizinischer Versorgung und diskriminierenden Anstellungspraktiken.
Der Bericht zitiert auch Bedenken von Menschenrechtsaktivisten bezüglich Immigration und des "racial profiling" durch Strafverfolgungsbehörden. Die Ergebnisse des Berichts wurden durch Menschenrechtsaktivisten vorsichtig begrüßt, werden aber bei Konservativen kaum Anklang finden.