25.08.10 19:34 Uhr
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Der Tüttensee im Chiemgau - Relikt der Eiszeit oder eines Meteoriteneinschlags?

Der Tüttensee im Chiemgau ist trotz seines unscheinbaren Aussehens ein Streitobjekt von Wissenschaftlern: Mitarbeiter des bayerischen Landesamtes für Umwelt glauben, dass es sich bei dem See um ein Toteisloch handelt - ein Relikt der letzten Eiszeit, verursacht durch ungleichmäßig abschmelzende Eismassen.

Radiokarbondatierungen von Gesteinsproben aus dem See würden dies bestätigen: Sie sind zwischen 4.800 und 12.500 Jahre alt. Eine Gruppe von Hobbyforschern um Professor Kord Ernstson von der Universität Würzburg zweifelt diese Ergebnisse an. Die Proben seien an den falschen Stellen genommen worden.

Ernstson vertritt die These, dass der See vor etwa 2.500 Jahren durch einen zerberstenden Meteoriten oder Kometen entstand. Die untersuchten Proben stammen ihm zufolge nicht genau aus dem Krater sondern aus dessen direkter Umgebung, wo der Fund eiszeitlicher Sedimente nichts Ungewöhnliches wäre.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Legende, Einschlag, Eiszeit
Quelle: www.spiegel.de

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25.08.2010 19:34 Uhr von alphanova
 
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Ein weiterer Kritikpunkt ist die punktweise Entnahme von Gesteinsproben, obwohl das fragliche Einschlagsgebiet der Kometen/Meteoritenfragmente eine Fläche von mehr als 1.500 Quadratkilometern umfasst.

In diesem Streit wird wohl erst der definitive Fund eines Meteoriten im Tüttensee für Klarheit sorgen ;)

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