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Frankfurt/Main: Historische Fotoalben-Ausstellung "Fremde im Visier" endet bald

Seit April 2010 präsentiert das Historische Museum in Frankfurt am Main eine Ausstellung unter dem Titel "Fremde im Visier". Noch bis zum 29. August können Besucher hier einige private Fotoalben von Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg anschauen, bevor die Ausstellung nach Jena weiterzieht.

Insgesamt werden 22 Fotoalben und vier Sammelalben mit historischen Bildern gezeigt, auf denen unterschiedlichste Motive zu erkennen sind: Ein lachender Adolf Hitler ist ebenso zu sehen, wie furchtbar zugerichtete Leichen toter Soldaten. Viele Bilder besitzen handschriftliche Notizen des Fotografen.

Diese Kommentare verleihen der sichtbaren Unmenschlichkeit des Krieges noch weiteren Nachdruck. Während des Krieges galt eigentlich ein von Goebbels verhängtes Fotografierverbot für private Aufnahmen, jedoch beweist diese Ausstellung eindrucksvoll, dass sich nicht jeder daran gehalten hat.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Frankfurt, Museum, Fotografie, Zweiter Weltkrieg
Quelle: www.fr-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2010 16:15 Uhr von alphanova
 
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Diese historischen Aufnahmen sind deswegen interessant, weil sie im Gegensatz zu den propagandageschwängerten offiziellen Bildern den Krieg so zeigten, wie er wirklich war: grausam und menschenverachtend.
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26.08.2010 22:19 Uhr von Urrn
 
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Da würde sich ja fast mal ne Fahrt nach FFM lohnen!

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