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Deutschland: Getreide- und Obsternte mit klaren Einbußen

Nach Schätzungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) werden die Ernteerträge bei Getreide mit minus zwölf und bei Obst mit minus 17 Prozent in diesem Jahr deutlich unter denen von vorigem Jahr liegen. Spitzenreiter sind Roggen mit minus 30 und Sommergerste mit minus 25 Prozent.

Verantwortlich ist das Wetter. Zuerst gab es im Juni und Juli eine Hitzewelle und im August sorgte wochenlanger Regen für ein Zuviel an Wasser. Klaus Kliem, der DBV-Getreideexperte, sagte dementsprechend: "Die Ernte 2010 war eine Verlust- und Zitterpartie".

Ein Versorgungsengpass ist dennoch nicht zu befürchten. Das US-Agrarministerium geht von einer weltweiten Produktion von 646 Millionen Tonnen und damit von lediglich 34 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr aus.


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WebReporter: user_1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Obst, Ernte, Getreide, Bauernverband
Quelle: www.swp.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2010 14:31 Uhr von Borgir
 
+6 | -1
 
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beim Getreide: sollte man vielleicht mal aufhören, den Kram unreif zu irgendwelchen Biogas-Anlagen zu fahren und es zu verbrennen. Woanders verhungern Menschen, hier verbrennen wir Getreide. Unglaublich sowas.
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25.08.2010 15:12 Uhr von Master-Alucard
 
+4 | -0
 
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dadurch: werden mit sicherheit die lebensmittelpreise deutlich ansteigen
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25.08.2010 22:27 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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getreide: >> Das US-Agrarministerium geht von einer weltweiten Produktion von 646 Millionen Tonnen und damit von lediglich 34 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr aus. <<

diese schätzung bezieht sich rein auf weizen.

die weltweite getreideernte liegt etwa viermal so hoch (2,5 milliarden tonnen), weshalb mit erheblich größeren einbußen zu rechnen wäre als nur mit 34 millionen tonnen.

alleine rußland hat nach jüngsten schätzungen etwa
30 millionen tonnen weniger >getreide< geerntet wie letztes jahr.

in pakistan sieht es mit der ernte auch nicht gerade rosig aus, bei etwa 20 millionen tonnen an einbußen.

kanada, die vsa, die eu und der ganze mittel- und schwarzmeerraum müssen diese sasion mit teils deutlichen rückgängen rechnen.


das dies in den medien nicht gerade thematisiert wird und höhere preise lieber auf spekulanten geschoben werden, soll nur von der tatsache ablenken, das die erträge niedriger ausfallen als der tatsächliche bedarf.

an der stelle möchte man wohl auch eine panik und hamsterkäufe vermeiden.

wobei man sagen muss, das dieses jahr dazu noch kein anlaß besteht sich bei uns sorgen machen zu müssen, im gegensatz zu den armen leuten in der dritten welt.

schwierig wäre es erst dann, wenn nächstes jahr die ernte genauso schlecht ausfallen würde.

oder wenn sich dieses jahr auch eine schlechte ernte auf der südhalbkugel abzeichnet.

derzeitige buschbrände in weiten teilen südamerikas, lassen momentan eher schlimmeres befürchten.

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