25.08.10 13:21 Uhr
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Neue Einblicke in das eruptive Zentrum der Galaxie "Messier 87"

Im sichtbaren Licht erscheint die elliptische Riesengalaxie "Messier 87" (kurz M87) als eine recht unspektakuläre Ansammlung von einigen Milliarden Sternen. Neue Aufnahmen im Röntgen- und Radiobereich lassen dagegen das chaotische Zentrum der 50 Millionen Lichtjahre entfernten Riesengalaxie erkennen.

Die aktuellen Daten des Weltraumteleskops "Chandra" und des "Very Large Array" in New Mexico enthüllen das supermassive Schwarze Loch im Zentrum der 120.000 Lichtjahre durchmessenden Galaxie. Es dominiert den gesamten Kernbereich von M87 mit äußerst energiereichen Strahlungs- und Materieausbrüchen.

Erkennbar sind zwei enorme Schockwellen, welche durch sehr komplexe Wechselwirkungen der Gasjets mit dem interstellaren Medium erzeugt werden. Die kleinere der beiden Stoßfronten entstand vor rund elf Millionen Jahren, während die größere mit ungefähr 150 Millionen Jahren wesentlich älter ist.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Galaxie, Zentrum, Einblick, Messier 87
Quelle: www.astronomie-heute.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2010 13:21 Uhr von alphanova
 
+15 | -1
 
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Hier sieht man die Schockwellen besser:
http://chandra.harvard.edu/...

Nichts ist so, wie es "scheint"... im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne moderne Technik blieben solche faszinierenden Einblicke vor uns verborgen, deswegen kann ich die Ablehnung mancher Menschen gegenüber solchen Projekten nicht ganz nachvollziehen.
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25.08.2010 13:43 Uhr von kulifumpen
 
+6 | -1
 
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schöne News! Sehr interessant auch die Quelle zu lesen.

Es ist immer wieder beeindruckend was eigentlich in unserem Universum los ist. Das Problem dabei ist nur, das es für die meisten Menschen nicht einmal Ansatzweise vorstellbar ist, um welche dimensionen es sich dabei handelt.

Die Ablehnung solcher Projekte kommt meist daher, dass diese Projekte auch dementsprechend teuer sind und da sind halt andere dinge, die wesentlich mehr Einnahmen (und das wesentlich schneller) versprechen natürlich lukrativer. Es ist ja mittlerweile auch so, dass die gesamte SETI Forschung privat finanziert wird und nur geringe mengen an Geldern von Staaten einfliessen. Sehr schade eigentlich.
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25.08.2010 14:22 Uhr von EdwardTeach
 
+1 | -1
 
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Kann ich nur zustimmen: einfach genial was so vor sich geht, und ja, leider verstehen die meisten Menschen nicht mal ansatzweise worum es da geht. Besonders diese Schockwellen sehen richtig toll aus, wäre interessant was diese ausgelöst hatte. Und auch ob die noch existieren oder bereits verschwunden sind, immerhin braucht das Licht ja recht lange für diese Entfernungen. Meiner Ansicht nach ist das Licht ohnehin viel zu langsam.
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25.08.2010 15:15 Uhr von ismael13
 
+0 | -1
 
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Ja, das würde mich auch mal interessieren: Solche großen Forschungsprojekte der Astronomie (immer gemessen an den Möglichkeiten der jeweiligen Zeit) gibt es ja nicht erst seit gestern, es müssten doch schon verlässliche Daten über die Rentabilität derartiger Investitionen vorliegen, ebenso wie über deren sekundäre Kosten, was Umweltschäden, Ressourcenverbrauch und Entsorgung der dazu aufgewandten Technik angeht.

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