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Golf von Mexiko dank Mikroben bald wieder sauber

Laut dem Wissenschaftsblatt "Science" hat eine bislang unbekannte Bakterienart bereits drei Viertel der aus der Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" ausgetretenen Ölmenge abgebaut.

Interessant sei, dass die Tiefseebakterien weniger Sauerstoff als andere ölabbauende Arten verbrauchen, weswegen sich die Sauerstoffkonzentration in der Ölwolke kaum verringert und sich somit keine sauerstoffarmen Todeszonen bilden.

Demnach kann den optimistischen Prognosen der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA Glauben geschenkt werden.


WebReporter: dajdad
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Öl, Bakterie, Ölpest, Golf von Mexiko, Bakterium, Mikrobe
Quelle: www.spiegel.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2010 13:15 Uhr von Gentsch1991
 
+51 | -5
 
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wer`s glaubt: klar ^^
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25.08.2010 13:29 Uhr von Bleifuss88
 
+5 | -17
 
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25.08.2010 13:53 Uhr von killerkalle
 
+32 | -3
 
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LOL: die sind nicht unbekannt das sind LÜGEN UND BETRÜGEN Bakterien vom Stamm der Medienmanipulanten....




wer sowas glaubt hat echt keine sorgen im leben...
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25.08.2010 13:59 Uhr von KaeptnAhab
 
+11 | -2
 
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Science die BILD-Zeitung der Wissenschaft...
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25.08.2010 14:06 Uhr von mr_shneeply
 
+9 | -1
 
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na dann wird endlich wieder alles gut dann wird bald wieder alles so sauber sein wie im Nildelta.

Ich dachte schon wir würden irgendwann an unserer Umweltverschmutzung verrecken.. jetzt fühle ich mich besser.
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25.08.2010 14:06 Uhr von Wotan1987
 
+7 | -1
 
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Das sind genmanipulierte Mikroben der Ölscheichs.. die sammeln das Öl ein und transportieren das direkt ab :)
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25.08.2010 14:06 Uhr von willi_wurst
 
+7 | -2
 
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ja klar ich könnte mir eher vorstellen, das die amis tonnenweise von strenggeheimen genmanipulierten bakterien ins meer gekippt haben (falls sie story überhaupt stimmt!?!) um der sache herr zu werden. bald stehen wieder wichtige wahlen an ^^

ich könnte mir auch vorstellen, warum das noch keiner weiss und keiner offiziell kennt... es ist bestimmt nocht nicht großflächig getestet worden und keiner kann sagen was am ende bei rauskommt. zutrauen würde ich das den amis zumindest ...
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25.08.2010 14:07 Uhr von steview
 
+0 | -2
 
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geil: dann sollen mal die Mikroben mal zu uns kommen und meinen nächsten Ölwechsel mache ich bei uns am Bagger :)

[ nachträglich editiert von steview ]
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25.08.2010 14:12 Uhr von bluecoat
 
+9 | -2
 
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@ Bleifuss88: beim Klima gibts keinen natürlichen Selbsterhaltungsmechanismus! Klimawandel ist ein lukrativer New Economy Industriezweig ! Das erlaubt zum Beispiel wie blöd an der Steuerschraube drehen :-)
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25.08.2010 15:10 Uhr von ehrikerjung
 
+2 | -5
 
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das ist humbug: Das Öl ist warum auch immer in größeren Tiefen gelandet und bildet dort eine riesige Schwade, welche 35 km lang und 200 m dick ist.
(http://info.kopp-verlag.de/...)

Außerdem dürften Journalisten auch dort frei arbeiten ohne Angst haben zu müssen weggesperrt zu werden , wenn Alles in Butter wäre.

Obama ist wie leider fast alle Politiker von Industriekonzernen gekauft .

Hoffentlich werden irgendwann nochmal aufrichtige Zeiten , in denen Ehrlichkeit und Menschlichkeit zählen , kommen.
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25.08.2010 15:18 Uhr von snake-deluxe
 
+5 | -2
 
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Klimawandel: hört endlich auf dieses Wort zu benutzen!

als ob das Klima jemals statisch war, ich lach mich tot..........
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25.08.2010 15:19 Uhr von realsatire
 
+0 | -3
 
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Unbekannte Mikroben? Vielleicht haben da eher einige Labore statt geldbringender Sachen wie H1N1 oder BSE mal etwas vernünftiges produziert und heimlich ausgesetzt.
Beim HIV-Virus hat man leider wohl auch erst zu spät die Spätfolgen gesehen, wer weiß was uns blüht wenn die ersten Fischstäbchen mit diesen Mikroben versetzt in den Handel kommen.
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25.08.2010 15:42 Uhr von JustMe27
 
+1 | -2
 
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Ganz klar, die Yrr^^: Und bald kriegt die Menschheit eins auf die Schnauze...
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25.08.2010 16:00 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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@ehrikerjung: Du weisst schon, dass der Kopp-Verlag Sammelpunkt für sämtliche Verschwörungstheoretiker der Republik ist, inkl. der der rechten Szene?

Wenn ich meine Aussage untermauern und mich nicht der unseriösität verdächtig machen wollte, würde ich nicht den Kopp-Verlag anführen.
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25.08.2010 16:21 Uhr von Chrisstiann
 
+1 | -5
 
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An alle Halbschlauen: Das Bakterium ist bekannt und heißt Alcanivorax borkumensis. Es ist mitunter das einzige Lebewesen was mit einer großer Ölpest fertig werden kann. Die Bakterien können nahezu jede Ölmenge im Wasser in bis zu 2 Wochen angreifen und "verbrennen", das tun sie indem sie eine Schicht über die Öltropfen macht, eine Seite Ölliebend andere Seite Wasserliebend (ähnlich wie Seife). Diese Tröpfchen dienen dann als Heimat wo sich das Bakterium, immer wieder Ölbestandteile rausfischt und sie verbrennt (wie ein Motor). Die Bakterien befinden sich eigentlich überall auf der Welt, vermehrt dort wo es Öl gibt.
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25.08.2010 16:43 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -3
 
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@Christiann: Wäre ja auch seltsam: Öl tritt ja nicht erst ins Wasser oder sonst wohin aus, seit es Menschen gibt! Das dürfte Jahrtausende vor massenhaftem Erscheinen des Menschen schon mehrfach passiert sein.
Also hat die Natur auch einen Nischen-Organismus entwickelt, der genau dort seine Lebensgrundlage sieht.

Wäre es anders, würden wohl die meisten Wasservorräte der Erde ölverseucht sein.
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25.08.2010 16:58 Uhr von Cursty1
 
+1 | -1
 
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praktisch so ein paar Microben hätte ich gerne für meinen Haushalt und einige Menschen aus meiner Umgebung...die könnten dann auch weggeputzt werden, während die "Haus-Microben" die Wohnung instand halten...lol
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25.08.2010 17:06 Uhr von Chrisstiann
 
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@Schwertträger: Eben. Mich regt bloß auf das Leute mit Verschwörungstheorien umsich werfen und so weiter, und die wahrheit nicht aktzeptieren wolln. wie man an unseren beiden minussen erkennt
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25.08.2010 20:16 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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@cursty1: >....während die "Haus-Microben" die Wohnung instand halten...lol<

Tun sie doch!
Ohne irgendeinen Einsatz von antibakteriellen Mitteln lebst Du in Deiner Wohnung durchaus gesund und ohne Bedrohung baktereller Art. Von Öl ganz zu schweigen.
Voraussetzung ist, die Haus Mikroben finden gute Lebensbedingungen vor.

Die ganzen "mein Kind soll sauber aufwachsen"-Sagrotan-Werbungen sind im Grunde nur schädlich, weil sie neben den anvisierten Mikroorganismen auch die Unmengen an nützlichen solche mit beseitigen. Leider nur für sehr kurze Zeit. Und bei der Wiederbesiedelugn ist halt nicht immer gewährleistet, dass sich gleich ein Gleichgewicht einstellt zwischen für den Menschen nützlichen und für den Menschen schädlichen solchen.

Ganz zu schweigen davon, dass das Immunsystem in gewisser Anzahl für den Menschen schädliche Keime benötigt, um sich zu bilden und aktuell zu halten.

Darum bekommen Kinder heutzutage - kein Witz - auch schon sogenannte Schmutzpillen, weil ihr Immunsystem in den hyperhygienischen Haushalten nicht ausreichend ausgebildet wird.
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25.08.2010 21:31 Uhr von Aenkidu
 
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Wer´s glaubt lebt wirklich selig.
Ich weiß nicht, ob der Autor dieses Berichts aus der Wirtschaft (im doppelten Wortsinn) oder aus der Wissenschaft kommt. Im zweiten Fall sollte er auf einige Rätsel der Stöchiometrie und der Thermodynamik hinweisen, die dieser mysteriöse Ölabbau uns stellt. Denn auch wenn der Artikel in "Science" erschienen ist, sind die Gesetze der Stöchiometrie und der Thermodynamik im Golf von Mexiko nicht aufgehoben. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Bakterien das Öl abbauen:
1. Anaerober Abbau (so wie etwa der Zellulose-Abbau durch Bakterien im Pansen der Kuh: dabei müssten so enorme Mengen an Methan frei werden, dass man Schiffen nicht raten würde, weiterhin in die Gegend zu fahren.
2. Aerober Abbau (das suggeriert der Artikel allerdings mit Bakterien, die dann doch kaum Sauerstoff brauchen: Wenn Kohlenwasserstoff abgebaut werden sollen, dann braucht man für ein Grammatom Kohlenstoff (12 g) immer zwei Mol Sauerstoff, also 32 g, denn C + 2 O = CO2. Und für ein Mol Wasserstoff (2 g) braucht man ein (16 g) Sauerstoff H2 + O = H2O. Für ein langgkettiges Paraffin, das im Schnitt 2 H-Atome pro ein C-Atom (..CH2...) enthält, braucht man also für 16 + 2 = 18 g mindestens 48 g Sauerstoff. Für 1 t Öl braucht man ca. 2,5 t Sauerstoff, der ist in etwa 1-2 Millionen Kubikmeter Wasser gelöst. Was die Thermodynamik betrifft, so müsste die Verbrennung (aerober Abbau ist Verbrennung) dieser Ölmengen die Temperatur im Golf so ansteigen lassen, dass man froh sein kann, dass es nicht so schnell geht..

Fazit: Science arbeitet mit Harry Potter zusammen.
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25.08.2010 21:56 Uhr von Schwertträger
 
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@Aenkidu: Danke für die ausführliche Darlegung.

Die zeitliche Komponente bei der ganzen geschichte ist sicherlich nicht die, die die Meldung angibt. Daran glaub ich auch nicht.

Dass das Öl langfristig aerob abgebaut wird, daran glaube ich aber schon. Ob das nun zehn Jahre dauert oder 50 oder fünf, das weiss ich nicht. Ob es letztlich einen "Schaden" für die Region bedeutet, oder ob die anschliessend die Nische entdeckenden Tieraten noch faszinierdender sein werden als die alten, weiss ich auch nicht.
Wir werden abwarten müssen, was passiert und bei zukünftigen Tiefseebohrungen sollten wir genauer hinschauen, damit nicht wieder auf Kosten der Sicherheit zu viel gespart wird, denn obwohl solche Bohrungen sowohl notwendig als auch prinzipiell einigermaßen(!) beherrschbar sind, kam es ja hier zur Katastrophe, weil an zu vielen Stellen aus Kostengründen an der Sicherheit gepfuscht wurde.

So etwas passiert natürlich überall und häufig, aber hier lohnt es sich halt, zukünftig genauer hinzuschauen, um den Schaden in Grenzen zu halten, und nicht wieder warten zu müssen, bis Bakterien den Kram beseitigen.
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25.08.2010 21:59 Uhr von SentialS
 
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das mit den bakterien ist ja mal interessant .. hier ist mal noch ein für laien verständlicher artikel aus dem ehemaligen nachrichtenmagazin:
http://www.spiegel.de/...

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