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Arbeitnehmer-Datenschutz soll gestärkt werden

Um den Datenschutz von Beschäftigten zu stärken, hat das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen. Demnach sollen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz nicht mehr heimlich überwacht werden können. Jedoch kritisieren Arbeitgeber, dass dadurch Korruptions- und Kriminalitätsbekämpfung erschwert werden könnten.

Durch das Verbot der geheimen Videoüberwachung müssten möglicherweise überstürzte Rechtsschritte gegangen werden. Werden die Mitarbeiter darüber in Kenntnis gesetzt, ist eine offene Videoüberwachung weiterhin möglich.

Persönliche Daten eines Bewerbers dürfen laut dem Gesetzentwurf zwar weiterhin aus allgemein zugänglichen Quellen, jedoch nicht mehr aus sozialen Netzwerken bezogen werden. Kritik äußerte die Bundestagsfraktion der Linken, die von "zu vielen Grauzonen" redet, die die Arbeitnehmer-Daten nicht ausreichend schützen.


WebReporter: dajdad
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Video, Überwachung, Datenschutz, Arbeitnehmer, Gesetzentwurf
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2010 13:57 Uhr von U.R.Wankers
 
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in einigen Einzelfällen: ist eine geheime Überwachung nötig, zum Beispiel wenn wiederholt und systematisch an der Kasse von Mitarbeitern geklaut wird (Zigaretten und Spirituosen sind da sehr beliebt).

Aber keinesfalls die systematische Bespitzelung aller Mitarbeiter. Umkleidekabinen und Toiletten dürfen natürlich nicht überwacht werden.
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25.08.2010 14:01 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Ich sag`s ganz ehrlich: Wenn ich Chef wäre und hätte die Möglichkeit, an Informationen über Angestellte oder Jobbewerber über Facebook, StudiVZ, etc. zu gelangen, würde ich keine Sekunde zögern und diese Möglichkeit nutzen - und niemand könnte etwas dagegen unternehmen oder mir etwas nachweisen.

Ganz anders sieht`s bei Kameraüberwachung aus. Diese lehne ich allein schon aus ästhetischen Gründen ab.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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25.08.2010 15:19 Uhr von balouderbaer
 
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Denkt auch mal jemand an die Unternehmer? Machen wir uns nichts vor: es kann nicht sein, dass Mitarbeiter in Umkleiden oder auf den Toiletten überwacht werden - ich denke das versteht sich von selbst.

ABER:

Es darf genauso wenig sein, dass ich als Unternehmer gezwungen bin doppelt so viel Büromaterialien (Tinte, Tooner, Briefmarken, etc.) zu kaufen, wie ich eigentlich selbst verbrauche, nur weil ich meine Sekretärinnen quasi mit durchfüttere. Im letzten Jahr hat mir eine Detektei durch eine verdeckte Videoüberwachung geholfen eine solche Mitarbeiterin zu entlarven - diese beschränkte sich schon nicht mehr auf 0815 Material, sondern hatte sogar bereits einen ausrangierten Computer, nebst Monitor, Drucker und Kopierer mit nach Hause genommen - Material das eigentlich für eine zukünftige Expansion eingelagert werden sollte.

Ich gehöre wirklich nicht zu der Sorte Arbeitgeber, die einen Mitarbeiter vor die Tür setzen, weil er einen Briefumschlag klaut, aber ein Tooner für unseren Laserdrucker zum Beispiel kostet 120 € und da hört der Spaß einfach auf.

Wenn unsere Unternehmerrechte weiter beschnitten werden, können wir uns bald gar nicht mehr gegen kriminelle Mitarbeiter zur Wehr setzen, die wir ja in Zukunft einstellen, weil wir nicht einmal mehr prüfen dürfen was in der Bewerbung steht!

Wenn ich so etwas lese ist mir danach unsere Produktion vollständig nach Polen oder Tschechien zu verlagern wodurch unsere 50 Angestellten hier in Berlin ihren Job verlieren würden! Ich weiß dass ich nicht der einzige Chef bin, der die Sache so sieht... vielleicht sollte die Bundesregierung sich mal lieber Gedanken darum machen,wie sie Arbeitsplätze hier erhält, anstatt es Unternehmer immer schwerer zu machen eine Firma zu führen.

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