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England: Morddrohungen gegen Frau, die Katze in den Müll warf

Eine Frau mittleren Alters wurde nun in Coventry unter Polizeischutz gestellt, nachdem es zu einer Reihe von Morddrohungen gegen sie gekommen war. Auslöser war die Auswertung der privaten Videoüberwachung eines Ehepaares, das seine Katze eines Morgens verstört in der Mülltonne gefunden hatte.

Die Aufnahmen zeigen wie die Frau die Katze zunächst streichelt und sie wenig später am Nackenfell greift und in die Mülltonne wirft, nachdem sie sich durch mehrmaliges Umsehen in Sicherheit wähnte, unbeobachtet zu sein. Gefunden wurde das Tier erst am nächsten Morgen, 16 Stunden später.

Die Frau wird seither von der Polizei abgeschirmt, da es vermehrt zu Bedrohungen durch die Bevölkerung gekommen ist. Der Fall wird durch die örtliche Polizei untersucht, die die Frau jedoch nicht verhaftete, da sie sich laut britischem Recht keiner Straftat schuldig gemacht habe.


WebReporter: Seridur
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, England, Katze, Müll, Morddrohung
Quelle: news.sky.com
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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2010 20:30 Uhr von Seridur
 
+22 | -2
 
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Schön dass man offenbar alles mit einem harmlosen Tier anstellen kann, ohne dafür Rechenschaft schuldig zu sein. Morddrohungen sind nun sicherlich nicht der richtige Weg, aber ich verstehe den Berger der Leute schon. Ware das Tier nicht gefunden worden wäre es im Müllwagen zerquetscht worden...wer macht denn sowas.
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24.08.2010 20:56 Uhr von Hirnbenutzer
 
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@NakedTrue: Und wenn dir ´ne Taube auf den Kopf k..kt,nennt man das Hohlraumversiegelung.
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24.08.2010 21:12 Uhr von Registrator
 
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@NakedTrue: Du erinnerst mich ganz doll an Tony Bender, den es nicht mehr zu geben scheint. Schreibst als Erster und dann nur Schwachsinn.

Na was denn das? Eben war er noch da. Kommt sicher bald der Nächste.

[ nachträglich editiert von Registrator ]
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24.08.2010 22:21 Uhr von DeeRow
 
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Mich interessiert, warum hat sie das denn gemacht?
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25.08.2010 02:54 Uhr von BRECHRAIZ
 
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Amerikanische Polizisten: Ach ich reg mich garnicht mehr darüber auf, was dort drüben passiert...erlaubt ist dort eh alles, da stört mich das "bisschen" hier auch nichtmehr

[ nachträglich editiert von BRECHRAIZ ]
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25.08.2010 03:54 Uhr von DeeRow
 
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Brech, es ist ENGLAND: so your statement is a fail.
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25.08.2010 07:46 Uhr von BlackDevil1963
 
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mensch: wie kann man sowas einem wehrlosem tier antun *koppschüttel* ...hab 2 katzen :-))
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25.08.2010 10:06 Uhr von mr_shneeply
 
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also doch kein US-Bashing? ach menno..

England ist ein gaanz anderes Land.

Mich wundert nur, daß der Kamerabesitzer keinen Ärger bekommt weil er 1. die Frau gefilmt hat (öffentlicher Platz) und 2. das Video auch noch veröffentlicht hat.

Da wird es noch eine Klage gegen den Kamerabesitzer geben.
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25.08.2010 10:31 Uhr von Seridur
 
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@mr_shneeply: Das war einfach nur eine Aufnahme der privaten Videoueberwachung, haben mitlerweile viele Leute. Besonders in Grossbritannien ist alles vollgepflastert mit Kameras. Ich glaub nicht, dass die Alte da irgendwas zu ihren Gunsten biegen kann, schliesslich hat sie sich ja am "Eigentum" dieser Leute vergriffen
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25.08.2010 13:33 Uhr von mr_shneeply
 
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@seridur: zumindest in Deutschland ist es nicht erlaubt auf öffentliche Plätze (also auch die Strasse) zu filmen, das Bild aufzuzeichnen und außerdem das gefilmte Material zu veröffentlichen.

Das könnte schon Ärger geben, vor allem weil die Dame jetzt Morddrohungen bekommt.

Es ist aber schon erstaunlich was man zu sehen bekommt wenn man so eine Kamera versteckt angebracht hat.
Zu welchen Handlungen Menschen fähig sind wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
Das fängt bei Müllabladen an, geht über Sachbeschädigung und kann auch versuchter Katzenmord sein.

Dabei sah die Frau ja grundsätzlich wie ne normale Frau von nebenan aus. Der hätte ich das nicht zugetraut.
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25.08.2010 14:37 Uhr von Seridur
 
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@mr_shneeply: Du bist in GB so gut wie unter Dauerbewachung, das ist hier schon nicht mehr normal.
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25.08.2010 19:04 Uhr von there4you
 
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absolut richtig das sie Morddrohungen bekommt....ich hätte das Video auch ins Netz gestellt,um sie zu finden.
Hoffentlich muss sie die Dauerüberwachung durch die Polizei selbst zahlen
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25.08.2010 20:55 Uhr von Schwertträger
 
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In England mag es ja erlaubt sein, aber hierzulande bekämen die Besitzer der Katze noch ordentlich Ärger, weil sie öffentlichen Verkehrsraum filmen und dann auch noch die Gesichter der Leute in Filmausschnitten ins Internet stellen.

Ganz unabhängig davon, dass es eine üble Tierquälerei war, die die Frau da begangen hat, sind weder die Mordrohungen verhältnismäßig oder in Ordnung, noch diese Filmaufnahmen.


Ich stelle mir gerade vor, die Frau hätte nicht die Katze misshandelt, sondern sich beispielsweise im Schritt gekratzt, weil sie sich unbeobachtet wähnt. Und all das landet auf einem Privatvideo!
Katzenquälerei und dieser Umstand, beides schwer zu ertragen.
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25.08.2010 21:37 Uhr von Schwertträger
 
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@there4you: Dann haben die allgemeinen Menschenrechte für Dich also weniger Bedeutung als das 15-stündige, verhältnismässig minderschwere Leiden einer Katze??

Sicher hat die Katze in der Tonne ziemlich gelitten, unbestritten, aber mit der Veröffentlichung verletzt Du MENSCHENrechte, die doch hoffentlich immer noch über Tierrechten stehen.
(Das sage ich nicht, weil ich Menschen so toll finde, sondern weil sonst unsere Ordnung zusammenbricht)

Für die Erlangung dieser Rechte sind nicht nur Katzen, sondern Millionen von Menschen zerfetzt, erschossen, zu Tode gefoltert, verbrannt worden und sonstwie zu Tode gekommen!
Das alles leichtfertig auf´s Spiel zu setzen, um einem, oder meinetwegen auch zehn Fällen von Tierquälerei auf die Spur zu kommen, zeugt von einer geistigen Reife und einem Bürgerbewusstsein, die allenfalls eines Kleinkindes würdig ist.
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25.08.2010 22:04 Uhr von there4you
 
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@Schwertträger: Für mich geht es vollkommen in Ordnung!Das Video wurde online gestellt, um eine Verbrecherin zu finden.Wäre es nicht online gestellt worden,wäre sie warscheinlich auch gar nicht gefunden worden.Ausserdem,was auch hätte passieren können:Die Mülltonne wäre evtl. geleert worden und die Katze grausam zu Tode gekommen.Ja,das geht mir über die Rechte dieser Person!

[ nachträglich editiert von there4you ]
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26.08.2010 03:13 Uhr von Schwertträger
 
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@there4you: Es geht NICHT um DIESE Person!! Es geht um ALLE Personen Englands bzw. Europas.

Es sind mehr Menschen in "Mülltonnen" umgekommen als in der Moderne Katzen gequält wurden.


Wahrscheinlich wäre die Frau nicht gefunden worden, das ist richtig. Aber das wäre als Preis recht günstig gewesen, dafür dass die Menschenrechte ALLGEMEIN gewahrt worden wären.

Selbst wenn die Katze zu Tode gekommen wäre - was sie nicht ist - wäre der grausame Tod einer Katze immer noch ein geringer Preis für Dein und mein Menschenrecht.
Ja, es geht dabei auch um Dich und nicht um "diese Person", wie Du das so schön abwälzt, nur um Dich nicht mit dem Problem an sich befassen zu müssen.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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26.08.2010 10:39 Uhr von Seridur
 
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Schwerttraeger: Richtig, verglichen mit Menschenrechten sind Tierrechte kaum vorhanden, was eine Schande ist. Diese Tiere fuehlen genauso wie Menschen, sie spueren Schmerz und Angst und es sollte endlich mal zu einer Aenderung der Gesetze kommen. Was zeigt dieser Fall denn nun allen? Genau, dass sie fuer einen dummen Spass sehr wohl ungewollte Konsequenzen erwarten koennen. Im Video siehst du naemlich, wie die Frau sich erstmal umsieht bevor sie das Tier in die Tonne kloppt. Und wie there4you schon sagte, dass die Katze nicht bei lebendigem Leibe zerquetscht wurde grenzt an Glueck....und das hat diese Frau zum Spass oder was auch immer in Kauf genommen.
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26.08.2010 12:35 Uhr von Schwertträger
 
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@Seridur: Aber es ist wahrscheinlich nicht der geeignete Weg, Menschenrechte abzubauen,um sie den nicht vorhandenen Tierrechten anzunähern, oder?

Dass diese Frau ein Arschloch ist, hatten wir doch schon festgestellt.
In der Diskussion geht es aber gar nicht um DIESE Frau!!!


Was dieser Fall nun allen zeigt?
Das man sich genauestens umschauen sollte, nicht nur flüchtig, auch wenn man nichts Verbotenes tun will. Das ist alles, was man daraus lernt.
Nächstes Mal verliert dann ein Tierquäler eben vergiftetes Fleisch, für die Kamera unsichtbar.


Irgendwie drückst Auch Du Dich darum, über das Thema zu reden, sondern hängst Dich gefühlsmäßig an dieser Frau auf, um die es aber gar nicht geht.

Ich frage mich mittlerweile ernsthaft, ob Ihr, wenn Ihr in die Wahl kämt, Euer Kind oder Eure Katze aufgeben zu müssen, nicht doch die Katze wählen würdet. Ihr seid so fixiert auf den kleinen Rahmen, dass Euch der größere Hintergrund völlig entgeht.
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26.08.2010 12:49 Uhr von U.R.Wankers
 
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solche Tierquälerei ist gestört: aber die Aufrufe zum Mord hier und in England ebenfalls.

einigen hier scheint nicht bewusst zu sein, das so etwas auch strafrechtlich verfolgt werden kann (s. shortnews AGB):

" Ich hoffe...dass sich unter den Bedrohern auch einer findet der nicht nur redet."
"Tierquälerin...schlagt ihr den Schädel ein!"

Habt ihr nicht das Gefühl, das solche Äusserungen völlig daneben sind?

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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26.08.2010 15:13 Uhr von Schwertträger
 
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Doch, U.R.Wankers, ich schon. :-): Aber viele andere, die sich nur von ihren aufgewühlten Gefühlen leiten lassen, nicht.
Die sehen in erster Linie die niedliche Katze, in zweiter Linie die niedliche Katze und .... eine dritte Linie existiert in ihrem Denken für gewöhnlich eh nicht.
Reines Stimmvieh, einfach aufzuhetzen, einfach zu manipulieren.

Falls mal wieder neue Rassengesetze eingeführt werden sollten, muss man nur zwei Tage vorher so eine Katzengeschichte laufen lassen, dann geht die Rassengeschichte ohne Gegenwehr durch, weil sich solche Leute nur mit der einen Tierquälerei befassen.
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26.08.2010 19:13 Uhr von Seridur
 
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bla bla bla @schwerttraeger: natuerlich, menschenrechte hier und da, die grossen errungenschaften der menschheit. wir trampeln alles nieder was uns passt, denn wir sind ja das einzige was zaehlt.
anderen, die nicht deiner meinung sind, einen beschraenkten horizont zu unterstellen zeugt von einer beeindruckenden diskussionsfaehigkeit. es gibt auch leute die dinge verfechten, die dir nicht unbedingt in den sinn kaemen. waere dein kind in ne tonne gesperrt worden und damit gefahr gelaufen im muellwagen zerquetscht zu werden wuerde alle welt rumplaerren, macht man das ganze mit nem tier wird es nicht mals strafrechtlich verfolgt.
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27.08.2010 00:29 Uhr von Schwertträger
 
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@Seridur: >anderen, die nicht deiner meinung sind, einen beschraenkten horizont zu unterstellen...<

Wo habe ich Dir einen beschränkten Horizont unterstellt?
Wenn Du Dir den Schuh anziehst, der für jemand anderen gedacht war, dann scheinst Du Dich ja schuldig zu fühlen, was das Nichtsehen weiterer Ebenen angeht. Ich hatte es nicht auf Dich bezogen, sondern Dich noch zu den wenigstens neutralen Postern gezählt.
Aber bitte, wenn Du Dich in die "das Wohlergehen dieser Katze ist mehr wert als alle Freiheitsrechte"-Fraktion eingliedern möchtest, dann los.


> ... zeugt von einer beeindruckenden diskussionsfaehigkeit.<

Es zeugt von einer großen Diskussionsfähigkeit, wenn Du auf die bisher angesprochenen Punkte nicht eingehst, sondern MIR damit kommst, dass es eine Schande ist, dass es keine Tierrechte gibt. Als wenn ich das nicht wüsste.

Und wenn ich mehrmals darauf hinweise, dass ich mich in meinen Postings nicht auf die Frau, sondern auf die Kameraproblematik beziehe und darauf, dass trotz allem auch die wünschenswertesten Tierrechte immer noch nicht die Menschenrechte aushebeln dürften, gehst Du doch wieder auf die Frau ein und beklagst die fehlenden Tierrechte.

Die kannst Du auch gern beklagen, nur nimm dann bitte nicht meine Worte als Ausgangsmaterial und tue dann auch bitte nicht so, als würdest Du mit MIR diskutieren. Das tust Du nämlich nicht.


Wäre mein Kind in die Mülltonne geworfen worden, wäre meine Meinung zum Thema wohl völlig irrelevant, weil ein Betroffener eh keine objektive Meinung zu einem Thema hat. Deswegen fragt man ihn ja auch gar nicht erst.

Aber bleiben wir ruhig bei dem Beispiel mit dem Kind.
Dann würde ICH mich sicher freuen, mein Kind gerettet zu haben, aber mit der Kamera den Gehsteig zu überwachen wäre dann immer noch eine grobe Verletzung der menschlichen Freiheitsrechte und Aufnahmen davon ins Netz zu stellen, brächte mir hier in Deutschland trotzdem (zu Recht) eine Strafe ein, völlig unabhängig von dem Vorfall mit dem Kind.
Und weisst Du was? Ich würde die Strafe akzeptieren, weil ich sie für wichtig und gerecht halten würde, was sie ja auch wäre.


Und was die Täter anginge, würden die nur für die Freiheitsberaubung bestraft werden, nicht für das, was hätte passieren können (sofern es nicht extremst wahrscheinlich wäre, dass es passiert). Und auch das wäre fair und dem Rechtssystem entsprechend.



>es gibt auch leute die dinge verfechten, die dir nicht unbedingt in den sinn kaemen.<

Das wäre zum Beispiel?
Dann sag doch mal an, was Du zum Beispiel verfichst, was mir nicht in den Sinn kommt. Ich höre mir ja alles an bzw. lese alles durch.
Du kannst auch verfechten, was Du möchtest, das ist nämlich ein demokratisches Board hier.
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27.08.2010 12:22 Uhr von Seridur
 
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@Schwerttraeger: Ich verstehe, was du mit der Kameraproblematik meinst, aber es geht um England, nicht um Deutschland und bisher hat es noch keine empoerten Stimmen gegeben, die auf die Unrechtmasessigeit der Videoueberwachung eingehen. Bist du schon mal in England gewesen? Es ist alles vollgepflastert mit Kameras, sogar zu einem erschreckenden Punkt. Es ist also eine Sachlage, die du mit Deutschland nicht direkt vergleichen kannst.

Dass das Video online gestelllt wurde und eine solche Flut an Hasstiraden gefuehrt hat ist beides nicht ok, ein Bild der Frau haette voellig ausgereicht, da die Besitzer ja "nur" wissen wollten wer die Frau sei. Warum man sowas ueber Facebook posten muss, statt sich einfach selbst in der Gegend umzusehen weiss ich nicht, wahrscheinlich Wut und Fassungslosigkeit. Allerdings haben die Besitzer das ganze selbst schon eingesehen und oeffentlich dafuer plaediert, dass die Sache von der Polizei behandelt werden soll. Nicht die Kameraaufnahme (in England gaengige Praxis) sondern die Veroeffentlichung der Datei kann ihnen hier vorgeworfen werden.

Unsere Forderung ist, plump formuliert, recht einfach: Tiere verdienen Rechte, die ihnen ein gebuehrendes Leben ermoeglichen. Das ganze richtet sich gegen Massentierhaltung, Haltung von Tieren fuer blosse Unterhaltungszwecke etc. In diesem Fall jedoch geht es mir allein darum, dass die Polizei (zunaechst) verlauten liess, dass gegen die Frau keine rechtlichen Schritte unternommen werden koennen, da sie sich keiner Straftat schuldig gemacht hat. Will heissen, das Tier wird in keinster Weise als Lebewesen mit Rechten angesehen. Da ja "nichts" passiert ist, die Katze lebt ja noch, kann man nichts gegen sie unternehmen. Waere das Tier gestorben wuerde das Ganze lediglich als Sachbeschaedigung gelten. Es kann doch nicht angehen, dass ein Lebewesen als Sache abgestempelt wird.
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27.08.2010 14:02 Uhr von Schwertträger
 
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@Seridur: Das die Kameraproblematik in England wesentlich weiter fortgeschritten ist als hier und, (noch) im Gegensatz zu hier auch breiter akzeptiert ist, ist mir bewusst.
Die Kommentare hier im Thread kamen aber ja von Deutschen, die eben diese Problematik nicht schlimm fanden.

Da wir in eine ähnliche Richtung driften und nicht wenige Menschen hierzulande auch schon auf die Idee kommen, ihre Straße mit Kameras zu überwachen, sind dann Postings einiger User, die diese Kameraführung in Ordnung finden und eine Veröffentlichung dann auch noch, sehr gefährlich.


>Dass das Video online gestelllt wurde und eine solche Flut an Hasstiraden gefuehrt hat ist beides nicht ok, ein Bild der Frau haette voellig ausgereicht, da die Besitzer ja "nur" wissen wollten wer die Frau sei. <

Richtig. Darauf wollte ich hinaus.
Und es ist ja auch schön, dass die Frau erwischt wurde.
Aber das reicht besagten Postern ja nicht, selbst wenn man sie darauf hinweist..


>icht die Kameraaufnahme (in England gaengige Praxis) sondern die Veroeffentlichung der Datei kann ihnen hier vorgeworfen werden.<

Für England ist das richtig. Allerdings bringt ja schon die Kamera eine rechtlich bedenkliche Möglichkeit, Material aufzuzeichnen, dass zu einem späteren Missbrauch ja erst einlädt. Das hier für Deutschland zu thematisieren, war meine Intention.


>In diesem Fall jedoch geht es mir allein darum, dass die Polizei (zunaechst) verlauten liess, dass gegen die Frau keine rechtlichen Schritte unternommen werden koennen, da sie sich keiner Straftat schuldig gemacht hat. Will heissen, das Tier wird in keinster Weise als Lebewesen mit Rechten angesehen. <

Das war der Grund, warum ich das Beispiel mit dem Kind weiter ausgeführt hatte. Wäre ein Kind für 15 Stunden eingesperrt worden, würde das auch keine großartige Strafe nach sich ziehen, weil ja "nichts" passiert ist. Die Freiheitsberaubung wäre ja eine minderschwere. Einem Menschen ginge es da auch nicht viel besser.

Ich stimme Dir aber zu, dass eine Annäherung des Tierrechts da wünschenswert wäre, um Tierquälereien besser bestrafen zu können.


Zu weit kann man aber nicht annähern, weil man sonst bereits den Bauern bestrafen müsste, der ein Huhn schlachtet, denn prinzipiell besteht ja kein Unterschied zwischen einer Katze und einem Huhn. Während wir aber Hühnersuppe und knuspriges Hähnchen gerne essen, ist die Katze für uns eher Haustier, so dass wir uns empören, wenn jemand eine Katze schlachten würde.

Letzteres würde mich jedoch nicht empören, wenn es denn fachgerecht gemacht wird und das Tier nicht leidet.

Ich würde also immer die Quälerei unter Strafe gestellt sehen wollen, nicht aber die Tötung zu Nahrungszwecken an sich. Ich bin kein Vegetarier.

Ich habe selber Tiere liebevoll aufgezogen und sie auch geschlachtet. Auf dem Land hat man da glücklicherweise noch eine bodenständigere Verbindung zu Leben und Tod.
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27.08.2010 14:16 Uhr von Seridur
 
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@ Schwerttraeger: Gut, dann verstehen wir uns ja einigermassen.

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